Planst du bereits deine Social-Media-Beiträge? Wenn nicht, dann solltest du sofort damit anfangen. Denn es gibt mindestens fünf gute Gründe dafür:

1. Kontinuität:

Der letzte Blogpost ist schon eine Ewigkeit her, deine Facebook-Seite ist in den Tiefen des Netzwerks verschwunden, Instagram hat schon Spinnweben angesetzt und auf LinkedIn stapeln sich unbeachtete Anfragen und Mitteilungen. So sollte es bei keinem Unternehmen aussehen. Denn wer sich dazu entscheidet eigene Kanäle zu bespielen, der verpflichtet sich auch dazu diese aktiv zu befüllen – mit hochwertigen Inhalten.

Zu Beginn ist die Aufregung und Freude groß und man arbeitet mit voller Kraft an den ersten Beiträgen. Schließlich sieht man direkt erste Ergebnisse, Rückmeldungen oder neue Follower. Der erste Schwung verschwindet jedoch erfahrungsgemäß schnell wieder. In den einzelnen Plattformen findet man unzählige Unternehmensprofile, die nach ein paar grandiosen Beiträgen seit geraumer Zeit brach liegen.

Damit das nicht passiert, lautet die oberste Regel für Social-Media: Kontinuität. Um diese Regel einzuhalten, musst du deine Beiträge planen. Denn nur so erhälst du die Sicherheit, dass du für jeden Tag (mindestens) einen Inhalt vorbereitet hast. Du musst also nicht jeden Tag aufs neue kreativ werden, sondern kannst dich entspannt zurücklehnen.

2. Mehr Zeit:

Durch die Planung deiner Social-Media-Beiträge sparst du eine Menge Zeit. Stell dir vor, du erstellst jeden Tag den neuen Beitrag für den selben Tag. Dass heißt, dass du opferst jeden Tag einen Teil deiner kostbaren  Zeit für die Erstellung.

Dabei darfst du aber nicht vergessen, dass du dich täglich neu in die Thematik einfinden und vielleicht auch erstmal ein Thema überlegen musst. Das kostet Zeit – viel mehr als wenn du an einem Stück Beiträge erstellst. Dort bündelst du deine Zeit und kannst einzelne Schritte für mehrere Beiträge gleichzeitig durchlaufen, anstatt jedes Mal von vorne zu starten.

3. Kein Stress:

Damit kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt, warum du Beiträge planen solltest: Du hast weniger Stress! Wenn du jeden Tag erstmal deine Beiträge erstellen musst, gerätst du schnell mal ins Schwitzen – wenn du eigentlich gleich Posten müssten, aber dein Kunde noch schnell mal etwas geändert haben möchte. Hast du deine Blogbeiträge geplant, bist du viel entspannter und es entsteht erst gar keine Hektik.

 

4. Mehr Sicherheit:

Geplante Social-Media-Beiträge bieten mehr Sicherheit. Du hast durch die längere Vorlaufzeit die Möglichkeit deine Beiträge nochmals zu überprüfen. Dabei kannst du Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigieren. Aber du hast auch die Zeit über den Inhalt nachzudenken und diesen anzupassen, zu verwerfen oder im Zeitplan zu verschieben.

5. Trends früh erkennen:

Wenn du Themen frühzeitig recherchierst, hast du die Möglichkeit Trends zu erkennen. Manche Trends kommen ohne große Vorankündigung, andere schleichen sich langsam heran. Auffälligkeiten zu bevorstehenden Trends kannst du beispielsweise über eine SEO-Keyword-Analyse herausfiltern.

Hast du einmal einen vermeintlichen Trend erkannt, kannst du diesen ganz leicht „überprüfen“. Mit Google Trends lassen sich nämlich die Suchanfragen zu deinem gefilterten Trend in einer bestimmten Zeitspanne darstellen.

Trends kann man aber auch durch intensive Recherche der Social-Media-Welt und von Nachrichten herausfinden. Dabei muss man je nach Branche auf die größten Player und wichtige Rahmenbedingungen achten und sich immer die Folgen von verschiedenen Szenarien vor Augen halten. Das erfordert ein gewisses Gefühl, was sich aber im Laufe der Zeit einstellt.

Regelmäßige Trendanalysen helfen dir dabei die aktuellsten Themen deiner Branche zu kennen und ggf. anzusprechen. Auch wenn du einen langfristigen Zeitplan hast, solltest du stets flexibel bleiben und wichtige Trends aufgreifen. Dein Zeitplan sollte nicht statisch sein, sondern dynamisch.

Social-Media-Beiträge zu planen, hat eine Menge Vorteile. Besonders die Entspannung und das Wissen, dass neben den täglichen Tätigkeiten noch etwas abläuft, macht mich jedes Mal glücklich. Umso glücklicher bin ich aber, wenn ich positive Rückmeldungen erhalte und meine Inhalte gemocht und gelesen werden.

Damit auch du Social-Media als etwas spannendes und sinnvolles und nicht als stressig wahrnimmst, beginn doch gleich mit der Planung.

Wie genau das mit dem Planen von Beiträgen funktioniert und wie man diese in einem Redaktionsplan festhalten können, erkläre ich in Teil 2.

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