Social Media | Lena Wingen https://lenawingen.de Mit derPR, Content Marketing und Social Media zu mehr Sichtbarkeit Mon, 24 Aug 2020 13:27:10 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 https://lenawingen.de/wp-content/uploads/2019/09/cropped-lena-wingen-favicon-32x32.jpg Social Media | Lena Wingen https://lenawingen.de 32 32 Social Media Filterblase – Gefahr oder doch ganz harmlos? https://lenawingen.de/social-media-filterblase-gefahr-oder-doch-ganz-harmlos/ https://lenawingen.de/social-media-filterblase-gefahr-oder-doch-ganz-harmlos/#respond Tue, 01 Sep 2020 04:00:00 +0000 https://lenawingen.de/?p=38329 Der Beitrag Social Media Filterblase – Gefahr oder doch ganz harmlos? erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Episoden-Infos

#002 – Social Media Filterblase – Gefahr oder doch ganz harmlos?

Wie leben mit einer Informationsblase. Viele Quellen halten diese für vollkommen ungefährlich und in Deutschland quasi nicht existent. Warum ich das anders sehe…

Hi und Herzlich Willkommen zur dritten Folge der MEDIAthek by Lena Wingen

Du willst deine Meinung zur Filterblase mit mir teilen? Dann schreib mir gerne eine Email an [email protected]

Zur Studie zum Medienkonsum kommst du hier: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.studie-zum-medienkonsum-soziale-medien-werden-als-nachrichtenquelle-immer-wichtiger.8fd996c0-020c-4657-ad2c-e0d8de4e8cb0.html

Die Studie der Süddeutschen Zeitung „Der Facebook Faktor“ findest du hier: https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e502288/www/

Zu meinen Angeboten für Selbstständige kommst du hier:

Mehr Informationen zu meinen Workshops und Dienstleistungen für Unternehmen findest du hier:

Du hast Fragen, Anmerkungen oder Anregungen? Dann schreib mir an [email protected]

Transkript

[00:00:00] In dieser Folge verrate ich dir was die Filterblase ist wie eine Filterblase entsteht und welche Auswirkungen sie hat.
[00:00:07] Was du tun kannst um aus der Filterblase auszubrechen und warum ich die Filterblase nicht für so ungefährlich halte wie viele andere Medien.
[00:00:16] Music.
[00:00:41] Ich bin Lena und als PR-Mentorin und Beraterin zeige ich Selbständigen und Unternehmen mit meinen Mentorings und Workshops wie sie langfristig und nachhaltig sichtbar werden und sich als Experte am Markt positionieren ohne großes Marketingbudget
[00:00:55] ohne enormes Marktgeschrei und ohne Vorwissen im Bereich PR oder Marketing.
[00:01:01] Also ich muss sagen ich bin ja berufsbedingt wirklich viel am Handy und viel auf Social Media unterwegs,
[00:01:07] aber trotzdem habe ich manchmal das Gefühl dass ich nicht alles mitbekomme vielleicht kennst du das auch du skollst den ganzen Tag im Netz auf Facebook oder Instagram und dann kommt irgendjemand um die Ecke und fragt Dich wars du denn von dem Thema XY hältst.
[00:01:22] Und das blöde Gefühl wenn man nicht weiß was man sagen soll wenn man keine Ahnung hat wovon der andere redet kennst du bestimmt auch.
[00:01:30] Früher wusste ich dann auch immer nicht so wirklich was ich sagen sollte weil es ist natürlich auch irgendwie peinlich und man möchte natürlich auch immer irgendwie gut informiert rüberkommen heute
[00:01:41] frage ich dann einfach nach wovon der andere dann redet weil ich denke das bringt den meisten Mehrwert für mich dann auch damit ich dann tatsächlich endlich mal,
[00:01:50] von dem Thema Wind bekomme.
[00:01:53] Jetzt könnte man meinen ich sei vielleicht nicht so sonderlich gut informiert was in Bezug auf diese eine Sache ja auch tatsächlich so ist
[00:02:01] aber im Allgemeinen bin ich eigentlich sehr darum bemüht das ja ich sag mal Weltgeschehen und die wichtigsten News zu empfangen und allgemein
[00:02:09] einfach gut informiert zu sein aber ich merke in letzter Zeit immer mehr dass das gar nicht so einfach ist.
[00:02:18] Wenn ich den ganzen Tag vorm Rechner oder Smartphone sitze und,
[00:02:22] dann habe ich irgendwann auch so eine Übersättigung und ich habe einfach keine Lust mehr dann auch noch die tagesaktuellen News auf anderen Plattformen irgendwie konsumieren zu müssen.
[00:02:33] Eigentlich ist es ja auch so dass ich Nachrichten über die sozialen Netzwerke konsumiere.
[00:02:38] Ich habe viele Medien abonniert und deshalb müsste ich ja eigentlich auch ganz gut informiert sein.
[00:02:43] Aber und das merke ich in letzter Zeit ganz ganz stark das ist halt irgendwie nicht der Fall.
[00:02:49] Und mit meinem Verhalten also Medien fast ausschließlich über soziale Netzwerke zu konsumieren bin ich überhaupt nicht alleine.
[00:02:57] Über 30 % der 18 bis 24 Jährigen geben an Nachrichten ausschließlich über die sozialen Netzwerke zu konsumieren die Tendenz ist steigend.
[00:03:08] Zu diesem Thema gibt es natürlich auch eine Studie die verlinke ich euch natürlich gerne in den Shownotes wenn ihr da mal reinschauen wollt. Über 30%,
[00:03:17] das ist beinahe ein Drittel dieser Altersklasse und all diese Personen haben das gleiche Problem sie leben mit der Filterblase.
[00:03:26] Aber was ist die Filterblase überhaupt also Filterblase oder auch informationsblase ist ein Begriff aus dem Medienwissenschaften und er wurde vorwiegend vor allen Dingen durch den Internet-Aktivisten Eli Pariser geprägt.
[00:03:41] Leben mit der Filterblase bedeutet dass man immer nur mit dem konfrontiert wird was man eh schon kennt.
[00:03:47] Das Phänomen gibt es sowohl in der realen Welt als auch in der Online-Welt ein Beispiel wo eine Filterblase im normalen Leben entstehen kann ist wenn man z.b. einen Freundeskreis hat mit sehr sehr ähnlichen Meinung Interessen und Ansichten.
[00:04:01] Man bekommt ihr keinerlei neue Informationen oder auch mal eine andere Meinung wodurch der Blick auf eine Sache schon im gewissen Maße eingeschränkt wird.
[00:04:10] In dieser Folge möchte ich mich aber auch die Filterblase in Bezug auf soziale Netzwerke konzentrieren denn hier zeigen sich die gefahren und das Ausmaß der Filterblase ganz besonders.
[00:04:21] Wie entsteht denn so eine Filterblase in den sozialen Medien filterblasen werden hervorgerufen durch den Algorithmus der hinter dem Plattform der sozialen Medien steht.
[00:04:31] Und dadurch wurde auch der Begründer dieses Begriffes Eli Pariser er ist auf das Phänomen aufmerksam.
[00:04:37] Denn ihm fiel auf das Facebook die Beiträge seiner eher konservativ geprägten Kontakte weniger anzeigte.
[00:04:44] Ein Algorithmus ist dafür da dass er uns anzeigt was uns höchstwahrscheinlich interessiert.
[00:04:50] Er priorisiert also unsere Vorlieben und Interessen und zeigt uns entsprechend nur Inhalte an die uns auch interessieren,
[00:04:57] beispielsweise wird dir ein Algorithmus immer eher etwas von einer Person anzeigen mit der du schon öfters interagiert hast als mit jemanden wo noch keine Interaktion besteht
[00:05:07] jede soziale Netzwerk hatte auch seinen ganz eigenen Algorithmus und damit natürlich auch unterschiedliche Sortierung,
[00:05:13] natürlich halt noch alle Plattformen ihre Algorithmen geheim denn das ist ja auch ein bisschen das Erfolgsrezept der jeweiligen Plattform.
[00:05:21] Erstmal denkt man jetzt vielleicht das ist ja total nett dass die alles uninteressante für uns direkt durch den Algorithmus aussortieren und man darf dabei aber nicht vergessen warum die Plattform das ganze machen.
[00:05:33] An erster Stelle würde wahrscheinlich jedes Unternehmen mit einem Nutzerfreundlichen Feature antworten welches unsere Nutzererfahrung und zu einer tollen experience macht also dadurch dass wir nur Inhalte angezeigt bekommt die für uns relevant sind
[00:05:47] wird natürlich auch die Nutzererfahrung mit der Plattform noch mal ein bisschen schöner.
[00:05:54] Aber hier zeigen sich dann auch schon die Gefahren der natürlich möchte Facebook Instagram und Co dass wir eine tolle Endnutzer Erfahrung haben aber warum,
[00:06:03] einzig und alleine aus dem Grund dass wir noch mehr Zeit auf der jeweiligen Plattform verbringen und den Algorithmen verraten welche Interessen wir haben was wir uns anschauen was wir nicht sehen wollen und so weiter.
[00:06:16] Dadurch werden die Plattform immer mächtiger und wertvoller für die Anzeigenschaltung welches Jahr die Haupteinnahmequelle hinter dem Plattformen.
[00:06:25] Durch das enorme Wissen über uns und unsere Nutzerverhalten können die Plattform Werbeanzeigen so ausspielen dass diese extrem zielgruppengenau platziert werden.
[00:06:35] Das hört sich erstmal viel schlimmer an als es eigentlich ist denn wenn jemand dir nur Werbung zukommen lassen will die dich auch wirklich interessiert ist das besser als wenn du zig anzeigen bekommst.
[00:06:46] Die überhaupt nichts mit dir und dein Interessen zu tun haben.
[00:06:50] Aus Sicht der Netzwerke kann ich das Ganze also total verstehen im Grunde gibt es durch diese Algorithmen ja nur Gewinner,
[00:06:58] die Plattform die mehr verdient der Werbetreibende der seine Werbung zielgenau platzieren kann und auch die User die nur relevante Inhalte und damit eine tolle Nutzererfahrung haben.
[00:07:08] Also im Grunde alles nicht so schlimm wären da nicht die organischen Beiträge die halt genauso wie alles andere auch herausgefiltert werden.
[00:07:17] Dadurch ergibt sich dann ein total verzerrtes Bild bei den Nutzern im Grunde wird hier eine Weltansicht total verstärkt und die andere vollkommen ignoriert.
[00:07:27] Die Meinungen werden durch eine informationsblase schwarz und weiß Schattierungen gibt es im Grunde nicht mehr,
[00:07:33] und ja das klingt nicht nur gefährlich sondern ist es in meinen Augen auch letztendlich lässt sich so unter anderem auch der starke wann der innerhalb der Gesellschaft vom gleichmäßigen Ansichten hin zu extremen erklären.
[00:07:46] Nach der Wahl von Trump zum US-Präsidenten wurde die Filterblase von vielen Medien und Experten für den Wahlausgang verantwortlich gemacht,
[00:07:54] und wurde kurz nach der Wahl auch tatsächlich sehr präsent in den Medien wirklich etwas verändert hat sich dadurch allerdings nicht.
[00:08:02] Und das liegt auch daran dass soziale Netzwerke ursprünglich nicht dazu gedacht waren und sind als Informationsquelle genutzt zu werden.
[00:08:11] Die Schuld also nur bei den Betreibern der sozialen Netzwerke zu suchen wäre in meinen Augen ein wenig kurzsichtig und auch nicht unbedingt richtig.
[00:08:19] Denn letztendlich ist jeder für seinen informations Konsum selbstverantwortlich.
[00:08:25] Aber was kann ich jetzt eigentlich machen um die Filterblase für mich selber zu durchbrechen.
[00:08:30] Ich denke der wichtigste Schritt ist zu verstehen dass es eine Filterblase gibt und dass diese erhebliche Gefahren mit sich bringt,
[00:08:37] wenn ich das erstmal verstanden habe dann kann ich damit anfangen gezielt unterschiedliche Meinungen zu konsumieren.
[00:08:44] Dazu kann ich dann die sozialen Netzwerke verlassen aber ich kann natürlich auch einfach die unterschiedlichen Medien abonnieren und Regel und vor allen Dingen möglichst gleichmäßig mit diesen interagieren.
[00:08:56] Wichtig ist vor allen Dingen dabei einem Medienvielfalt also von links über die Mitte bis hin zur rechts dabei sollte man möglichst objektiv an die Informationsbeschaffung rangehen.
[00:09:08] Am besten du wirst auch immer mal einen Blick auf die Quellen und schaust dir die mal so ein bisschen näher an die wenigsten Medien sind objektiv und daher ist es immer sinnvoll mehrere Ansichten zu reflektieren.
[00:09:21] Ich bin tatsächlich der festen Überzeugung dass die Wahrheit meist irgendwo in der Mitte liegt.
[00:09:26] Und nachdem ich jetzt erklärt habe was die Filterblase ist und welche Gefahren sie mit sich bringt was du tun kannst damit du
[00:09:34] aus der Filterblase ausweichen kannst möchte ich noch einen letzten Gedanken Anbringen der mir ganz ganz wichtig ist und mir auch ja bei der Recherche für diese Folge noch mal sehr ins Auge gestochen ist.
[00:09:46] Bei der Recherche zu dieser Podcast Folge bin ich immer wieder auf eine Aussage gestoßen die ich ganz rational betrachtet eigentlich nicht widerlegen kann.
[00:09:56] Immer wieder hatte ich so ein leichtes Bauchgrummeln wenn ich diese Aussage gehört habe und daher habe ich mir überlegt dass ich das ganze hier gerne mal mit Dir teilen möchte und auch deine Meinung im Anschluss gerne dazu hören möchte
[00:10:08] ich möchte an dieser Stelle auf keinen Fall eine Panik auslösen dann eine Filterblase ist ein Problem ja.
[00:10:15] Aber ein Problem welches sich auch relativ leicht lösen lassen könnte,
[00:10:18] die Aussage auf die ich immer wieder getroffen bin war das eine Filterblase auf politischer Ebene im deutschen Facebook praktisch nicht existent sei und man der Filterblase daher auch nicht zu viel Bedeutung beimessen sollte,
[00:10:32] bei dieser Aussage wird sich meist auf eine Untersuchung der Süddeutschen Zeitung bezogen die verlinke ich natürlich auch sehr sehr gerne mal in den Shownotes und wenn man sich diese Studie anguckt dann stört mich daran dass lediglich
[00:10:44] 5000 Nutzer befragt wurden bei einer Nutzerzahl von 32 Millionen monatlichen Nutzern in Deutschland ist das wirklich nur ein
[00:10:54] total geringer Bruchteil
[00:10:57] und für mich ist die Studie damit nicht uneingeschränkt valide das bedeutet für mich ist die Aussagekraft dieser Studie nicht unbedingt gegeben.
[00:11:07] Zudem wissen wir auch gar nicht mehr bei dieser Umfrage befragt wurde welche Altersklassen hatten mit welcher Gewichtung Einfluss und so weiter das sind aber
[00:11:16] gerade in diesem
[00:11:17] Bereich super super wichtige Faktoren denn wenn ich zu dem Schluss komme dass die Filterblase eigentlich gar nicht so gefährlich sei das ja nur auf die Informationskompetenz der einzelnen ankäme dann ist auch wichtig zu wissen von wem wir denn hier eigentlich sprechen,
[00:11:32] andere Studien haben nämlich deutlich gezeigt dass gerade Digital Native dazu neigen Informationen reinweg über soziale Medien abzurufen,
[00:11:41] das heißt sie haben eine deutlich andere Informationskompetenz als eine Generation der Digital Immigrants die klassischerweise vielleicht sogar noch ein zweites Medienformat konsumiert wie z.b. die Tageszeitung oder auf Fernsehen Nachricht.
[00:11:54] Einfach zu sagen es liege in jedermanns Hand und es käme auf die Informationskompetenz des Einzelnen an und darauf zu hoffen dass das dann funktioniert finde ich eine super schwierige Aussage.
[00:12:07] Denn auch wenn die Süddeutsche Zeitung in ihren Studienergebnissen von praktisch keinerlei Existenz der Filterblase im deutschen politischen Raum spricht so schreibt sie denn noch Zitat.
[00:12:18] Umstritten ist wie undurchdringlich diese Wände sind wie sehr sie unsere Wahrnehmung prägen unsere Meinungsbildner beeinflussen wie stark Sie uns womöglich von für uns unbequem Informationen und Haltung abschotten,
[00:12:31] Zitat Ende das ist eine informationsblase gibt leugnet also niemand die Gefahr liegt vielmehr darin die Auswirkung zu unterschätzen.
[00:12:40] Zum einen finde ich das erschreckend zum anderen aber auch super spannend ich denke dass wir die Auswirkungen der Filterblase heute noch gar nicht vollständig abbilden und begreifen können und sich das erst langfristig zeigen wird welchen Einfluss sie wirklich hat.
[00:12:53] Dass man jetzt mal meine Gedanken zum Thema Filterblase und auch
[00:12:58] da vorher schon eine ganze Menge Input und du hast sicherlich gemerkt dass das auch ein Thema ist was mich persönlich sehr beschäftigt,
[00:13:05] daher fasse ich noch mal zusammen was du aus dieser Folge der MEDIAthek mitnehmen solltest durch die sozialen Netzwerke und deren Algorithmen entstehen filterblasen die uns nur das anzeigen was wir vermeintlich interessant finde
[00:13:17] dadurch wird die Breite der uns zur Verfügung stehenden Informationen eingeschränkt und unsere Meinungsbildner stark beeinflusst.
[00:13:24] Durchdringen kannst du die Filterblase indem du dir sie bewusst machst und versuchst Objektiv verschiedene Medien und verschiedene Mediengattungen zu konsumieren lege vor allen Dingen Wert auf quellen und schaue gerne mal ein bisschen genauer hin.
[00:13:38] Momentan sprechen die meisten Quellen davon dass die Filterblase insbesondere in Deutschland nicht existent ist
[00:13:44] mein rein subjektives Empfinden sagt mir irgendwie was anderes und wenn du magst sag mir auch gerne was du dazu denkst schreib mir eine E-mail oder kontaktiere mich auch über Social Media und
[00:13:56] teil gerne deine Meinung zu dem Thema mit mir.
[00:13:59] Und nur noch ein kleiner Ausblick auf die nächste Folge der MEDIAthek denn da geht es um die Un- und Abhängigkeit der Medien in Deutschland.
[00:14:07] Wenn die diese Folge der MEDIAthek gefallen hat dann lasst mir sehr sehr gerne eine Bewertung bei iTunes da und schalte in der nächsten Folge ein.
[00:14:15] Music.
[00:14:21] Das war es auch schon wieder mit dieser Folge in der Mediathek schön dass du dabei warst und bis zum nächsten Mal. Deine Lena Wingen
[00:14:27] Music.

Der Beitrag Social Media Filterblase – Gefahr oder doch ganz harmlos? erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/social-media-filterblase-gefahr-oder-doch-ganz-harmlos/feed/ 0
Instagram Reels – Anleitung und Funktionen des Instagram Features https://lenawingen.de/instagram-reels-anleitung-und-funktionen-des-instagram-features/ https://lenawingen.de/instagram-reels-anleitung-und-funktionen-des-instagram-features/#respond Thu, 30 Jul 2020 12:25:00 +0000 https://lenawingen.de/?p=38154 Der Beitrag Instagram Reels – Anleitung und Funktionen des Instagram Features erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Instagram hat es wieder gemacht. Mit Instagram Reels laucht das Soziale Netzwerk ein Feature, welches den Funktionen des Konkurrenten TikTik kaum ähnlicher sein könnte. 

Reels bietet die Funktion kurze user-generated Videos von maximal 15 Sekunden länge zu erstellen. Wie das funktioniert, welche Bearbeitungsmöglichkeiten es gibt und was das für das Instagram Marketing von Unternehmen bedeutet, erfährst du in diesem Artikel. 

Wie funktioniert Reels?

Die Funktion von Reels findest du, wie auch Instagram-Lives, in den Kameratools von Instagram. Auf der linken Seite befindet sich eine ganze Reihe von kreativen Bearbeitungstools, die du für deinen Reel nutzen kannst: 

  • Audio: Über die Audiofunktion kannst du in der Instagram eigenen Musikbibliothek nach Titel für deine Reels suchen. Aber du kannst natürlich auch den Originalton des Videos verwenden. Hier gilt jedoch zu beachten, dass wenn du ein ein öffentliches Instagram-Konto hast, der Ton deiner Videos von anderen Nutzern übernommen werden kann. Diese können in deinem Reel über die Option “Audio verwenden” von anderen Nutzern ausgewählt werden. 
  • AR-Effekte: Wie auch in der Instagram Story stehen dir tausende von Effekten für die Aufzeichnung deiner Videos zur Verfügung. Die Anwendung ist ebenso simpel, wie auch in der Story. 
  • Timer / Countdown: Der Timer und Countdown ermöglicht dir die freihändige Aufnahme. 
  • Anordnen: Bevor du den nächsten Clip aufnimmst, solltest du vorher alle Objekte des ersten Videos aufzeichnen. So kannst du beispielsweise das Video kürzen, Musik oder AR-Filter hinzufügen, usw. 
  • Geschwindigkeit: Instagram bietet in den Reels nun auch die Möglichkeit die Abspielgeschwindigkeit der einzelnen Clips anzupassen. So kannst du beispielsweise dein Video an entsprechenden Stellen der Musik anpassen oder auch das gesamte Reel hinsichtlich der Geschwindigkeit überarbeiten.

Reels können sowohl in der Story als auch im Feed geteilt werden. Das Teilen im “Entdecken”-Bereich (Explore) kannst du eigenständig hinzu- oder ausschalten. 

Zudem musst du für das Teilen noch ein Coverbild erstellen. Auch eine Bildunterschrift mit Hashtags oder Nametags (@) lassen sich eintragen. 

In den Storys wird dein Reel ganz normal geteilt. Im Feed gibt es, genauso wie für IGTV, ein separaten Reiter unter welchem dein Reel zu finden sein wird oder die Möglichkeit den Reel in “normalen Feed” anzeigen zu lassen. Natürlich musst du den Reel nicht gleich mit deiner Community teilen, sondern kannst auch als Entwurf speichern. 

Was Reels (noch) nicht kann, ist aus Fotos ein Video erstellen. Dazu gibt es jedoch etliche Apps und Programme. Dies verdeutlicht jedoch auch, dass Video das wichtigste Medienformat auf Instagram ist.

Reels im Marketing einsetzen

Eine neue Funktion bringt auch immer neue Möglichkeiten mit sich, aber natürlich auch die Überlegung, wie man eine neue Funktion optimal ins eigene Social Media Marketing integrieren kann. 

TikTok ist besonders für unterhaltenden Content ohne besonderen unternehmerischen Mehrwert bekannt. Die Videos sollen an allererster Stelle Spaß machen. Da sich die Funktionen zwischen Reels und TikTok stark ähneln, muss auch auf die ähnliche Verwendung eingegangen werden. Das ein oder andere Video zum Spaß ist auch sicherlich in der Unternehmenswelt angebracht, auf Dauer aber keine Lösung, da auch das Marketing effektiv gestaltet sein sollte. Wie aber kann man Reels als Unternehmen sinnvoll verwenden? 

TikTok liefert bereits einige Beispiele, wie sich das Format auch business-bezogen geschickt einsetzen lässt. Besonders kurze How-to-Videos sind hier zu nennen. Aber auch im Bereich Personal Branding ist der Einsatz von Reels durchaus denkbar. 

Hier zeigt sich aber auch einer der größten Herausforderungen für Unternehmen: Reels ist personengebunden. Eine Marke ohne (bekannten) Markenbotschafter bzw. Corporate Influencer werden sich hier schwer tun sinnvollen Content zu erstellen. 

Für Influencer ermöglicht das natürlich vollkommen neue Möglichkeiten. Für Unternehmen wird die Zusammenarbeit mit Influencern und Markenbotschaftern durch Reels wesentlich wichtiger. 

Eine Möglichkeit Reels as Marketingkanal einzusetzen ist der klassische Blick hinter die Kulissen. Hier sollte jedoch auf eine starke Kreativität geachtet werden. Auch kleine Produktvideos lassen sich mit Reels ermöglichen.

Derzeit hebt Instagram bestimmte Reels durch die Kennzeichnung “Featured” hervor. Eine hervorragende Möglichkeit für mehr Sichtbarkeit. Laut Instagram muss dein Reel dafür folgende Kriterien erfüllen: 

  • eine unterhaltsame oder sinnvolle Erfahrung darstellen
  • eine kulturelle oder allgemein relevante Story erzählen
  • Vielfalt und Inklusion unterstützen
  • zu Kreativität und Originalität inspirieren
  • eine sichere und respektvolle Community fördern

Ersetzt Instagram Reels jetzt TikTok? 

Hinsichtlich der Funktionen steht Reels TikTik kaum in etwas nach. Daher bleibt abzuwarten, wie sich die neue Funktion auf Instagram integriert und wie die Nutzer diese annehmen. Denn der Hauptunterschied liegt nicht in den Funktionen, sondern in der Nutzerstruktur der User. TikTok wird bislang von hauptsächlich jüngeren Usern genutzt. Meist sind diese maximal 24 Jahre oder weitaus jünger. Instagram hat vor allem Nutzer im Alter von 25 bis 34 Jahre. Ob diese die unterhaltsamen Videos genauso gut annehmen, wie die etwas jüngere Generation bleibt abzuwarten. 

Unternehmen sollten momentan daher genau beobachten, wie sich der Markt entwickelt. Strategische Entscheidungen müssen aber weiterhin anhand der Altersstruktur der Zielgruppe getroffen werden. Ist eine sehr junge Zielgruppe vorhanden, macht auch jetzt noch ein TikTok-Kanal Sinn. Beobachten ist jedoch das Maß aller Dinge. Denn bereits in der Vergangenheit hat Instagram gezeigt, dass sie mit ihrer Kopie von Funktionen Nutzer halten und auch neue Zielgruppen erschließen konnte (Beispiel Snapchat). 

Einen interessanten Aspekt der die Situation von TikTok deutlich besser stellt als damals Snapchat, liefert Roland Eisenbrand von OMR. Er weist daraufhin, dass TikTok im Gegensatz zu Instagram den Vorteil bietet, dass Videos aufgrund der Nutzerverhaltens ausgespielt werden – und nicht, wie bei Instagram durch das Folgen (Abonnieren). Dadurch sichert sich TikTok einen klaren Vorteil gegenüber Instagram, der dazu führen könnte, dass Reels nicht den gleichen Effekt auf TikTok, wie damals die Story auf Snapchat, haben könnte. 

Die Zielgruppe der 25 bis 34 Jährigen werden allerdings durch die Einführung von Reels nicht zum Konkurrenten TikTok wechseln, sondern viel mehr auf der altbekannten und alles unter einem Dach vereinenden Plattform Instagram bleiben. Für Unternehmen, die diese Zielgruppe haben, lohnt sich der Blick auf TikTok nun nicht mehr.  

Der Beitrag Instagram Reels – Anleitung und Funktionen des Instagram Features erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/instagram-reels-anleitung-und-funktionen-des-instagram-features/feed/ 0
Warum dir Pressearbeit mehr bringt als Social Media https://lenawingen.de/warum-dir-pressearbeit-mehr-bringt-als-social-media/ https://lenawingen.de/warum-dir-pressearbeit-mehr-bringt-als-social-media/#respond Fri, 04 Oct 2019 04:30:30 +0000 https://lenawingen.de/?p=36428 Der Beitrag Warum dir Pressearbeit mehr bringt als Social Media erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>
Hast du schon mal darüber nachgedacht Pressearbeit zu nutzen? Vielleicht versuchst du seit langem (oder auch erst seit kurzem) dir über Social Media eine Sichtbarkeit zu verschaffen. Eventuell hast du auch schon bemerkt, dass das gar nicht so einfach ist, eine Menge Zeit und Energie kostet und einen trotz einzelner Erfolge auch öfters frustriert. Warum also nutzt du nicht Pressearbeit, um deine Reichweite zu steigern? 

Ist Pressearbeit nicht von gestern? 

Ja ich weiß. Pressearbeit – das klingt altbacken und nicht wirklich nach einer Option für unsere digitale, schnell-agierende und wachsende Unternehmenswelt. Aber auch die Pressearbeit hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Statt Fax und Pressekonferenzen hat sie sich ein digitales Update übergestreift.  Zugegeben – es gibt immer noch eine Menge PR-Berater, die diesen Wandel nicht mitbekommen haben. Dort steht noch ein Fax im Büro, Pressekonferenzen werden organisiert und klassische Pressemitteilungen verfasst.  Hier orientiert sich nichts an deiner Zielgruppe, das Internet ist ein vorübergehender Trend, den man nicht beachten sollte und Social Media ist Zeitverschwendung. Mit solcher Pressearbeit kannst du natürlich nichts anfangen. Konzentrieren wir uns also auf die neue, digitale, schnelle Power- Pressearbeit. 

Was kann Pressearbeit leisten?

Pressearbeit hat eine Menge Power. Meine Überschrift mag ein wenig reißerisch klingen, denn ich möchte mit diesem Artikel auf keinen Fall sagen, dass du Social Media nicht nutzen solltest. Aber Pressearbeit kann mit starken Vorteilen punkten, die du über Social Media nicht ohne weiteres erreichst: Reichweite, Aufmerksamkeit, Glaubwürdigkeit und eine bessere Input-Output-Balance.

Warum Reichweite nicht gleich Reichweite ist

Lass mich das ein wenig genauer erklären: Social Media hat eine riesige Reichweite, die von Tag zu Tag zunimmt. Allerdings ist nur ein kleiner Teil aller Social Media Nutzer Teil deiner Zielgruppe. Und von diesem Teil erreichst du aktiv wiederum nur einen kleinen Teil. 

Zum einen durch die verschiedenen Algorithmen, zum Teil dadurch, dass die Social Media Betreiber wollen, dass du für deine Reichweite zahlst (allen voran Facebook) und zum anderen, weil es einfach seine Zeit braucht bis du dir auf Social Media eine organische Reichweite – in Form einer Community – aufgebaut hast. 

Die absolute Reichweite eines Mediums, beispielsweise ein Magazin, ist bei weitem nicht so hoch wie bei Social Media. Handelt es sich jedoch um ein Magazin deiner Branche, dann ist anzunehmen, dass so gut wie jeder Leser sich für dein Thema interessiert. Die Streuverluste sind gering. Wichtiger als die absolute Reichweite ist also das Verhältnis zwischen Reichweite und den Streuverlusten. 

Starke und schwache Aufmerksamkeitsspanne 

Social Media ist zudem bei fast allen Zielgruppen in den Alltag integriert. Der Zugang ist kostenlos. Kontinuierlich posten wir Content. Mehr und mehr bewegen wir uns in der Spirale der Informationsüberflutung – auch Content Overload genannt. 

Die Aufmerksamkeitsspanne beim Scrollen nimmt ab und es wird immer schwieriger die Aufmerksamkeit unserer Zielgruppe zu bekommen. 

Bei einem Magazin, für das wir höchstwahrscheinlich sogar noch Geld bezahlt haben, sieht das anders aus. Wir nehmen uns Zeit darin zu stöbern, neues zu lernen und zu erfahren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist entsprechend hoch. Statt wie bei Social Media neben extrem vielen Wettbewerbern agieren zu müssen, sind es beim Magazin allenfalls ein paar. 

Mehr Glaubwürdigkeit durch Fremdcontent

Wenn ich dir erzähle, wie toll ich bin, dann denkst du ich bin eingebildet, bescheuert oder einfach arrogant. Wenn dir ein anderer erzählt, wie toll ich sei, dann findest du mich wahrscheinlich interessant. 

Unterbewusst gleicht unser Gehirn immer ab, ob eine Information valide erscheint oder nicht. Wenn jemand über sich selbst oder sein Unternehmen spricht, kann das sehr inspirierend sein. Wenn er das immer tut, wird es auf Dauer allerdings anstrengend. 

Natürlich darfst, sollst und sogar musst du von deinem Unternehmen, deinen Produkten oder Dienstleistungen überzeugt sein und das nach außen kommunizieren. Allerdings hat es einen großen Nutzen, wenn es ein Dritter für dich tut. 

Im Falle der Pressearbeit ist das ein Journalist. Was für dich ein großer Vorteil ist. Denn das, was Journalisten schreiben, hat in der Gesellschaft eine hohe Glaubwürdigkeit. 

Input vs. Output

Mal ehrlich, wie viel Zeit, Energie und Herzblut steckst du in Social Media? Im Durchschnitt sind es bei Selbstständigen in Deutschland mitunter einige Stunden pro Woche. Ganz schön viel Zeit, oder? 

Für gut gemachte Pressearbeit brauchst du natürlich auch Zeit. Aber es bedarf nicht deiner täglichen Aufmerksamkeit. Und gerade das macht es so charmant. Du kannst mit einem Inhalt schon sehr viel erreichen. 

Pressearbeit bietet also eine Menge Vorteile, die du zwar auch über Social Media erreichen kannst – allerdings nur mit wesentlich höheren Investitionen. 

Soll ich jetzt kein Social Media mehr nutzen?

Die Nutzung von Social Media ist für Unternehmer mittlerweile so selbstverständlich geworden, dass man leicht vergisst, dass es sich dabei ursprünglich nicht um ein Marketingkanal handelt. Dafür sind soziale Medien, trotz Tools zur Anzeigenschaltung usw., nicht ausgelegt. 

Facebook, Instagram oder Pinterest sind keine Plattformen für Markenbildung, sondern immer noch Netzwerke. Sie sind nicht dafür da, dass du Reichweite für ein Unternehmen erzeugst, sondern damit sich Privatpersonen austauschen und vernetzen können. 

Wenn du dir das vor Augen führst, wird klar, warum Social Media nicht deine Hauptressource für Sichtbarkeit sein sollte. Du brauchst etwas anderes um nachhaltig und langfristig sichtbar zu werden. Denn Sichtbarkeit ist nicht das Hauptziel von Social Media, sondern lediglich ein Nebeneffekt, den man von Zeit zu Zeit für sich nutzen kann und sollte. Hauptaufgabe von Social Media ist der interaktive Austausch zwischen deiner Zielgruppe und dir – also der Aufbau einer aktiven Community. 

Pressearbeit hingegen sorgt für Reichweite, Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit. Dies sind die Kernziele, die du mit Pressearbeit verfolgen kannst. Pressearbeit und Social Media schließen sich also nicht aus, sondern ergänzen sich – in ihren Funktionen und Zielen. 

Statt deine Sichtbarkeit also nur durch Social Media ausbauen zu wollen, solltest du lieber darauf setzen dort eine aktive Community zu bilden – Sichtbarkeit bekommst du durch aktive, effektive Pressearbeit mit der du am besten heute noch beginnst. 

Der Beitrag Warum dir Pressearbeit mehr bringt als Social Media erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/warum-dir-pressearbeit-mehr-bringt-als-social-media/feed/ 0
Abonnentenzahl – die wichtigste Kennzahl auf Instagram? https://lenawingen.de/die-wichtigste-zahl-auf-instagram/ https://lenawingen.de/die-wichtigste-zahl-auf-instagram/#respond Thu, 21 Feb 2019 05:30:19 +0000 https://lenawingen.de/?p=955 Der Beitrag Abonnentenzahl – die wichtigste Kennzahl auf Instagram? erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Schon im November 2018 hatte Instagram angekündigt Spam- und Bot-Accounts das Leben schwer zu machen und zukünftig gegen diese vorzugehen. Die Hoffnung war bei vielen User groß, doch nach der ersten Euphorie zeigte sich schnell, dass sich hinter der großen Ankündigung nicht viel verbarg. Denn es passierte erstmal nichts. Die gewünschte Welle von Löschungen und die Eindämmung von Bot-Kommentaren a la “Nice Pic!” blieb aus.

Bis jetzt. Denn in der vergangen Woche zeigten sich viele Instagram-User überrascht, als sie am Mittwochmorgen auf ihren Account schauten. In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar hatte Instagram wohl mit einem technischen Fehler, einem Bug, zu kämpfen. Viele Instagramuser waren erschrocken über die hohen Followerverluste und schnell verbreitete sich das Gerücht, Instagram hätte nun endlich auf einen Schlag Spam- und Bot-Kommentare gelöscht. So schnell, wie die Follower weg waren, waren sie aber auch wieder da. Denn es war wohl keine großangelegte Lösch-Aktion sondern nur ein technisches Problem. Die Welle der Reaktion, die dies jedoch auslöste, gibt Anlass dazu sich die Zahl der Abonnenten mal ein wenig genauer anzuschauen.

Was ist die Abonnentenzahl?

Mit einem Blick hat jeder Profilbesucher sie im Blick: Die Zahl der Abonnenten, also die Anzahl der Personen, die einem Profil folgen. Auf jedem Instagramprofil, sei es ein privater oder ein Business-Account, findet man die Anzahl der Follower oben rechts. Dort werden zudem auch die Anzahl der bisherigen Feedbeiträge und die Zahl der Abonnements des Profils angezeigt.

Die Zahl der Abonnenten zeigt an, wie viele Personen das Profil abonniert haben. Sie ist neben den zwei genannten Kennzahlen, die einzige Zahl, die dem Profilbesucher gezeigt wird. Denn die Instagram Insights, also die interenen Statistiken von Instagram,  sind nur für den Inhaber eines Businessprofils sichtbar und bleiben den Besuchern verborgen.

Prominente Platzierung

Die Zahl der Abonnenten so prominent in Szene zu setzen, war im ersten Schritt ein cleverer Schachzug von Instagram. Denn durch die Abonnentenzahl lässt sich auf einen Blick erkennen, wer (vermeintlich) wichtig ist und wer nicht.

So kann jeder Nutzer erkennen, wem es sich lohnt zu folgen und wer für ein bestimmtes Thema relevant ist. Werbetreibende können auf die gleiche Art und Weise nach neuen Gesichtern für die Vermarktung suchen.

Eine gar nicht mal so aussagekräftige Zahl

Sich alleine an der Abonnentenzahl zu orientieren, wäre jedoch keine gute Idee. Denn diese Kennzahl ist wenig verlässlich und noch weniger aussagekräftig. Denn die Schlichtheit der Zahl birgt auch einige Gefahren.

Mit nur ein paar Klicks und ein wenig Geld lässt sich jedes Instagramprofil pushen. Innerhalb von Minuten (oder Stunden – dann fällt es weniger auf) kommen neue Abonnenten hinzu. Je nach Bestellvolumen und Anbieter kosten die hinzukommenden Follower wenige Centbeträge. Ein schnelles Wachstum kann so realisiert werden.

Das bietet zwei wesentliche Vorteile: Die vermeitliche Reichweite des Profils wird in kürzester Zeit künstlich vergrößert. Dadurch ergibt sich meist eine Art Sog. Durch das schnelle Wachstum werden reale User auf das Profil aufmerksam und abonnieren dieses. Neben den gekauften Abonnenten kommen also auch Echte hinzu.

Für den Profilbesucher ist letztendlich nicht erkenntlich, ob es sich um gekaufte oder echte Abonnenten handelt. Erst durch aufwendige Recherche, Beobachtung oder die Nutzung von spezieller Software kann aufgeklärt werden, ob beim Abonnenten-Wachstum nachgeholfen wurde oder nicht.

Warum der Kauf von Abonnenten Sinn macht

Viele Influencer oder solche, die es noch werden wollen, versprechen sich durch den Kauf von Abonnenten die Zahl der Werbedeals anzukurbeln. Denn das ist es schließlich das Kerngeschäft jedes großen Influencers. Unternehmen können erst einmal nur von der Abonnentenzahl auf die potenzielle Reichweite und Relevanz eines Profils schließen. Zwar kann man durch Analysetools und Recherche herausfinden, ob an der Zahl gedreht wurde oder nicht. In vielen Fällen fehlt den Marketingabteilungen aber schlicht die Zeit, Geld oder auch die notwendige Erfahrung um den Betrug aufzudecken. Deshalb kommen immer noch viele Deals trotz Fake zustande.

Schon lange ist der Kauf von Abonnenten jedoch kein Vorgehen mehr, dass ausschließlich von Influencern genutzt wird. Auch Unternehmen greifen immer öfter ins Kleingeldfach, um die Abonnentenzahl zu pushen. Der vermeintliche Grund: Ein Unternehmensprofil mit wenigen Abonnenten sieht nicht erfolgreich aus.

Das Märchen von der Reichweite

Einige Unternehmer haben Angst sich mit wenig Abonnenten zu blamieren und sehen sich daher zum Kauf gezwungen. Was hier fehlt, ist das Verständnis dafür, welche Möglichkeiten Instagram bietet und was die Abonnentenzahl in Wirklichkeit ausdrückt.

Instagram ist nämlich mehr als ein reines Prestige-Objekt, bei dem die eigene Relevanz und Marktmacht demonstriert werden kann. Instagram bietet die Möglichkeit in die aktive Ansprache und Interaktion mit der eigenen Zielgruppe zu treten. Leider wird das häufig missverstanden und plötzlich steht alleine die Abonnentenzahl des Profils im Vordergrund.

Unternehmen, die auf den Kauf von Abonnenten setzen, möchten eine größere Reichweite um mehr zu verkaufen, den Marktanteil zu erhöhen oder schlicht sichtbarer zu werden. Dazu lässt sich folgendes sagen: Zum einen bedeutet eine große Reichweite nicht erfolgreich zu sein. Zum anderen hat eine große Abonnentenzahl nur am Rande mit der Reichweite zu tun.

Denn um Reichweite und damit Sichtbarkeit zu erzielen, gilt es vielmehr den Output auf Instagram, also die Anzahl der Beiträge, zu erhöhen.

Die Zahl der Abonnenten ist nämlich nicht mehr als die Anzahl der Personen, die auf direktem Wege deine Beiträge konsumieren können. Dank des Instagram-Algorithmus lässt sich die tatsächliche Zahl jedoch nochmal deutlich reduzieren. Offiziell werden die Beiträge zwar an alle Abonnenten ausgeliefert, in der Realität darf man daran jedoch stark zweifeln.

Insofern stimmt es natürlich die Reichweite mit der Anzahl der möglichen Konsumenten gleichzusetzen. Jedoch sprechen wir hier nur von der direkten Reichweite. Durch eine ausgefeilte Hashtagstrategie und die Qualität der Inhalte lässt sich die Reichweite durchaus stark beeinflussen. Die Zahl der Abonnenten bestimmt daher nicht unbedingt maßgeblich die Reichweite.

Struktur der Abonnenten zeigt die Relevanz

Neben der vermeintlichen Reichweite wird die Abonnentenzahl auch immer wieder für die Bestimmung der Relevanz eines Profils für eine bestimmte Zielgruppe herangezogen. Das ist nicht nur für Influencer Marketing sondern auch für uns Solopreneure interessant. Denn auch mit wem du interagierst, sollte von der Relevanz eines Profil abhängig sein.

Stell dir vor du bekommst zwei Anfragen um auf Instagram ein Live-Interview zu machen. Dummerweise fallen beide Anfragen auf den gleichen Termin. Du musst also entscheiden, welche Anfrage du annimmst. Der erste Account hat 10.000 Abonnenten, der zweite hingegen nur 460. Auf den ersten Blick würde man also ganz klar zum ersten tendieren. Denn dieser hat eine viel größere Relevanz für dich, da er mehr potenzielle Kunden (seine Abonnenten) für dich hat. Aber es lohnt sich einen Blick hinter die Kulissen oder auch die Abonnenten-Struktur zu wagen. Denn erst hier zeigt sich, wie Relevant ein Profil für eine bestimmte Zielgruppe wirklich ist.

Der erste Kanal hat möglicherweise viele gekaufte Abonnements, so dass sich seine Struktur aus inaktiven oder gar Fakeprofilen zusammensetzt. Tatsächliche Abonnenten, die dem Profil aufgrund seiner thematischen Ausrichtung folgen, sind eher rar. Dein Thema ist also weder sonderlich gefragt, noch hat der Profilinhaber eine aktive Bindung zu seinen Abonnenten.

Im zweiten Profil wird es sich vermutlich um viele aktive Abonnenten handeln. Der Profilinhaber hat eine gute Beziehung zu seinen Communitymitgliedern und kann diese aktiv für das Live gewinnen.

Eine einfach Rechnung zeigt deutlich welches Profil mehr Relevanz besitzt: 460 aktive Instagram-User, die als potenzielle Kunden angesprochen werden können, sind weit mehr wert als 10.000 inaktive Abonnenten.

Was zählt, ist die Anzahl der Interaktionen

Die wichtigste Kennzahl auf Instagram ist also nicht die Zahl der Abonnenten sondern die Anzahl der Interaktionen. Und diese verbessert sich umso weniger inaktive Abonnenten du hast. Eine kleinere Anzahl an Abonnenten kann demnach sogar seine Vorteile haben.

Zudem wirken sich die Anzahl der Interaktion auch positiv auf den Algorithmus aus. Dein Beitrag bekommt mehr Relevanz und mehr Reichweite. Neue Abonnenten kommen so von ganz alleine.

Das geht selbstverständlich nicht über Nacht und bedarf viel Zeit, Pflege, einer Menge guten Content und aktiver Interaktion.

Wer auf schnelles Wachstum durch den Kauf von Abonnenten setzt, hat den Sinn und Zweck von Instagram als aktivem Kanal zur eigenen Zielgruppe schlichtweg nicht verstanden.

Und spätestens nach einer derartigen Säuberungsaktion seitens Instagram wird sich der ein oder andere wohl wünschen das Geld nicht in Fake-Abonnements sondern in einen guten Social-Media-Manager gesteckt zu haben.

Der Beitrag Abonnentenzahl – die wichtigste Kennzahl auf Instagram? erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/die-wichtigste-zahl-auf-instagram/feed/ 0
Instagram Feed https://lenawingen.de/instagram-feed/ https://lenawingen.de/instagram-feed/#respond Thu, 06 Dec 2018 05:30:59 +0000 https://lenawingen.de/?p=1007 Der Beitrag Instagram Feed erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Der Instagram Feed ist mittlerweile viel mehr als einfach nur ein Archiv in dem die hochgeladenen Bilder – immer drei nebeneinander – dargestellt werden. Viel mehr ist der Feed auch maßgeblich dafür, ob jemand das Profil abonniert oder nicht. Denn neben der Instagram Bio ist der Instagram Feed das erste, was mögliche Abonnenten von einem Instagram Profil sehen. Und das sollte natürlich besonders ausdruckstark und anziehend sein.

Einen schönen Feed zu kreieren ist zugegebenermaßen Arbeit – aber gar nicht so schwer. Für ein Business-Profil ist die Feed-Planung mittlerweile Pflicht. Denn neben der Content-Planung bietet sich auch die Möglichkeit das Profil zu optimieren und das eigene Branding zu betonen.

Wer sein Instagram-Profil durch eine professionelles Grid-Deisgn optimieren möchte, sollte sich zunächst für eine der neun Möglichkeiten des Layouts entscheiden:

1.     Quadrat

Die wohl einfachste Art der Grid-Gestaltung sind Quadrate. Instagram bietet zwar mittlerweile weitere Formate an, jedoch ist das Quadrat das ursprüngliche. Dadurch wird der gesamte Platz des Feeds ausgenutzt.

Bei der Planung ist „nur“ auf die Farbgestaltung der Bilder zu achten.  Die farbliche Gestaltung sollte natürlich dem Corporate Design des Unternehmens entsprechen. Zudem sollte stets der gleiche Filter genutzt werden. Dadurch erscheint der Feed einheitlich ausgewogen und aufgeräumt.

2.   Diagonal

Die zweite Möglichkeit der Gestaltung wird tatsächlich von sehr vielen Instagrammern genutzt – auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht auffällt. Es handelt es sich nämlich um einen kleinen Gestaltungstrick. Denn bei der diagonalen Grid-Gestaltung werden immer drei Fotos vom gleichen Type (Porträt, Landschaft, etc.) und der gleichen Farbe auf einer Diagonalen Achse gepostet.

Dadurch wirkt der Feed extrem strukturiert und konsistent. Für diese Art der Feed-Gestaltung muss man natürlich ein wenig vorausplanen. Jedoch wird durch diese Methode der Feed stark aufgewertet und wirkt äußerst professionell.

3.   Kacheln

Eine sehr einfache Art der Grid-Gestaltung ist das Kachel-Design. Dabei wechseln sich immer zwei unterschiedliche Inhalte ab. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Wechsel zwischen einem Foto und einem darauffolgenden Zitat.

Aber auch andere Formate sind möglich. Vielleicht der der Wechsel zwischen Bild und Illustration oder die Ankündigung des nächsten Blogartikels. Bei der Gestaltung darf man ruhig kreativ sein.

Vorteil der Kacheln ist ein relativ geringer Zeitaufwand für die Gestaltung. Hier kommt es natürlich auf die gewählten Inhalte an: Ein paar Zitate lassen sich schnell zusammenfinden und in die gewünschte Form bringen. Eine Illustration hingegen ist weitaus zeitaufwendiger.

4.   Reihe für Reihe

Die nächste Art des Feed-Designs ähnelt den Kacheln. Denn anstatt im Wechsel werden die Inhalte hier Reihe für Reihe dargestellt.

Dieses Design ist vor allem für Storytelling sehr interessant, weil durch die Anordnung eine Abfolge der Inhalte vorgegeben wird, die von der Aufnahme (von links nach rechts) stark an das Lesen von Büchern erinnert. Zudem besteht eine klare Verbindung zwischen den bildlichen Inhalten und Texten.

Auch Portfolioarbeiten sind auf diese Weise gut darzustellen. Hier ist darauf zu achten, dass zu jedem Thema drei Bilder vorhanden sind.

5.   Line in the Middle

Dieses Design sieht man nicht ganz so oft, wie die bisher genannten. Dabei bietet auch dieser Feed tolle Vorteile und hinterlässt einen schönen Eindruck. Wie der Name schon sagt, wird hier durch die jeweils mittleren Quadrate ein einheitlicher Streifen in der gebildet. Dieser kann aus einem einfarbigen Streifen bestehen, mit Text versehen werden oder auch Muster bilden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Dieses Design bietet einen entscheidenden Vorteil: Der zusammenhängenden Streifen animiert stark zum scrollen. Zudem müssen die Fotos, die man recht und Links nutzt nicht so stark ausgewählt werden, wie es bei vielen anderen Designs der Fall ist.

6.   Regenbogen

Der Regenbogen-Feed ist wohl einer der coolsten aber auch schwierigsten. Denn hier werden immer drei farblich passende Bilder in einer Reihe gepostet. Danach kommen drei in einer anderen Farbe.

Anders als bei den Quadraten sollte in den Bildern nicht nur eine Farbe immer wieder auftauchen. Die Bilder sollten nach Möglichkeit farblich dominiert werden.

Die Gestaltung eines solchen Feeds ist sehr aufwendig und erfordert nicht nur viel Planung des Postings sondern sogar bereits bei der Aufnahme. Der Effekt aber auf jeden Fall extrem beeindruckend.

7.    Rahmen

Das übliche Format der Instagram-Postings ist quadratisch. Doch auch damit lässt sich spielen. Denn indem man Links und Rechts oder auch oben und unten einen Rand lässt (in weiß, einer anderen Farbe oder einem Muster) entsteht ein völlig anderes Erscheinungsbild.

Der ganze Feed wirkt dadurch sehr harmonisch und durch weiße Ränder gleichzeitig sehr minimalistisch. Vor allem steht bei diesem Design aber weiterhin das Bild im Fokus. Denn nicht lenkt hier die Aufmerksamkeit ab. Das Design ist dezent aber wirkungsvoll.

8.   Puzzle

Der Puzzle-Feed ist wohl der Trend des Jahres 2018/19. 

Mit diesem Design geht man einen Schritt weiter und sprengt im wahrsten Sinne des Wortes den Rahmen. Denn beim Puzzlefeed gilt zunächst einmal nicht die Größe der einzelnen Bilder, sondern lässt gerne einzelne Elemente überstehen. So ergibt sich dann im Ganzen ein toller Feed.

Der Puzzle Feed erfordert viel Arbeit und ist Zeitaufwendig. Zudem sollte man einigermaßen mit Photoshop oder Illustrator umgehen können. Denn ein Puzzle Feed muss erst hier erstellt werden, bevor man die einzelnen Bilder nutzen kann.

Der Puzzle Feed sieht zwar erst in Gänze toll aus, aber man darf nicht vergessen, dass jedes Bild auch noch für sich stehen können muss.

9.   Mix

Die bisher genannten acht Feed-Designs lassen sich auch prima mixen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man immer darauf achten, dass das Design auch auf längere Sicht eingehalten werden kann. Denn nur dann entfaltet sich die eigentliche Wirkung erst so richtig.

 

Wer sich angesichts so vieler tollen Möglichkeiten nicht entscheiden kann, dem hilft ein Blick auf die Vor- und Nachteilliste der einzelnen Designs:

Design Vorteil Nachteil
Quadrat Keine (große) Bearbeitung und Layout vor dem Posten notwendig. Daher sehr zeitsparsam. Wirkung erst durch konsistentes Farbschema gegeben.
Diagonal Wirkt sehr strukturiert und konsistent. Struktur muss bei der Planung und Erstellung bedacht werden.
Kacheln Einfaches Design, auch ohne professionelles Design-Tool möglich. Zeitaufwand für Suche nach Material (Zitate, etc.) und einfachem Layout.
Reihe für Reihe s. Kacheln s. Kacheln
Line in the Middle s. Kacheln s. Kacheln
Regenbogen Ausdrucksstarkes und beeindruckender Feed, der zu folgen einlädt. Hoher Aufwand der Planung, Erstellung und Bearbeitung der Inhalte.
Rahmen Minimalistisch und clean, aber dennoch sehr ausdrucksstark. Fokus auf den Bildern, nicht auf dem Design. Zeitaufwand für die (leichten) Anpassung. Hierfür ist kein professionelles Programm notwendig.
Puzzle Extrem einheitlich und ausdruckstark. Hoher Wiedererkennungseffekt. Sehr zeitaufwendig in der Erstellung. Kenntnisse in professioneller Software sind notwendig. Lange Planungsphasen sind sinnvoll.

 

Neben dem perfekten Feed sollten Sie auch die richtigen Hashtags nutzen um Instagrammer auf ihr Profil aufmerksam zu machen.

Der Beitrag Instagram Feed erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/instagram-feed/feed/ 0
10 Gründe die Instagram Story zu nutzen https://lenawingen.de/10-gruende-die-instagram-story-zu-nutzen/ https://lenawingen.de/10-gruende-die-instagram-story-zu-nutzen/#respond Thu, 15 Nov 2018 05:30:56 +0000 https://lenawingen.de/?p=1036 Der Beitrag 10 Gründe die Instagram Story zu nutzen erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Instagram mit seiner Feed, Insta Story und IGTV-Funktion ist derzeit eines der größten Sozialen Netzwerke weltweit. So meldet Futurebiz im Juni 2018 rund 1 Milliarde Nutzer weltweit. Alleine in Deutschland sind es rund 15 Millionen. Neben einer perfekten Instagram Bio und einer Hashtag-Strategie sollte man auch die Insta Story für den Profilaufbau nutzen.

Für ein stetiges Nutzer-Wachstum sorgt Instagram durch immer neue Funktionen. Alleine die 2016 gelaunchte Funktion der Insta Storys hat mittlerweile weltweit rund 400 Millionen Nutzer pro Tag. Eine hervorragende Anleitung, wie Insta Storys funktionieren bietet Instagram-Experte Trajan Tosev. Eine eingehende Anleitung zu den Instagram Story Stickern bietet AllFacebook.

Neben der hohen Nutzerzahl gibt es jedoch noch weitere Gründe, warum die beliebte Funktion unbedingt von Unternehmen genutzt werden sollte:

1. Insta Story bieten mehr Reichweite

Feedbeiträge werden zwar auch von Personen gesehen, jedoch ist die Chance, dass deine Storys von Non-Followern gefunden werden, weitaus größer. Dazu sollte die Hashtag-Funktion der Insta Storys genutzt werden. Denn dadurch erscheint die Story in den Sammel-Storys zu diesem Hashtag. Insta Storys erhöhen die absolute Reichweite mit jedem Posting.

2. Mehrmals täglich posten – kein Problem in der Insta Story

Regelmäßiges Posten ist bei Instagram zwar ein Muss, allerdings empfiehlt es sich nicht ständig mehrfach pro Tag zu posten. Dadurch fehlt die Kontinuität, um eine Story wirklich erzählen zu können oder die ungeteilte Aufmerksamkeit zu erzeugen, die die Inhalte nunmal fordern.

Storys bieten diese Möglichkeiten. Denn hier kann man so viele Beiträge am Tag posten, wie man möchte. Außerdem ist auch die Kontinuität der Beiträge gegeben. Diese werden in exakt der Reihenfolge wiedergeben, wie sie gepostet werden. Hier funkt der Instagram Algorithmus nicht dazwischen.

3. Content kuratieren

Auf Instagram hat man nicht nur Abonnenten, sondern verfolgt die Inhalte von vielen interessanten Profilen auch selber. Manchmal sind es Kollegen, Kunden oder auch Personen mit ähnlichen Interessensgebieten. Und darunter sind oft soooooo tolle Beiträge. Ja und nun? Auf Facebook oder Twitter würde man den Inhalt einfach teilen oder retweeten. Und auf Instagram? Da kann man in einfach per Klick auf das kleine „Papierflieger“-Symbol in der eigenen Story teilen. Denn auch diese schöne Funktion bietet die Story.

Tipp: Beiträge können Sie über das gleiche Symbol auch in einer Direct Message an einzelne Profile schicken.

4. Mehr Spontanität und Persönlichkeit

Feed-Planung und Content-Creation sind zeitaufwendige Aufgaben, die häufig Profis für Unternehmen übernehmen. Für einen guten Auftritt braucht es nun einmal viel Planung und eine funktionierende Strategie. Für Spontanität ist da wenig Platz. Dadurch geht aber häufig auch die Persönlichkeit und die Emotionalität verloren. Insta Storys werden zwar auch oft vorbereitet. Jedoch bietet das Format viel mehr Freiraum für Spontanität und Persönlichkeit. Und gerade das macht einen großen Unterschied. Denn Personen, die man „kennt“, denen vertraut man auch eher (und Vertrauen ist die Grundlage für jeden Verkauf). 

5. Storytelling

Wie bereits erwähnt, hat der Algorithmus keinen Einfluss auf die Insta Story an sich. Ausschließlich die Sortierung der verschiedenen Insta Storys oberhalb des Feeds wird durch den Algorithmus beeinflusst. Ihre eigenen Storys werden jedoch in genau der Reihenfolge angezeigt, wie man sie hochlädt. Das wiederum lädt geradezu zu Storytelling ein. Die kurzen, 15-sekunden Sequenzen sind hervorragend dazu geeignet, dem Betrachter eine Geschichte zu erzählen.

6. Engagement-Rate steigern und Zielgruppe kennenlernen

Der erste Blick bei Instagram fällt meist auf die Anzahl der Abonnenten. Dabei ist diese Zahl nicht wirklich ausschlaggebend dafür, ob der Instagram-Auftritt gut oder verbesserungswürdig ist. Denn viel wichtiger sind die Interaktion. Instagram lebt von der Vernetzung – dem Communitybuilding. Und dabei ist entscheidend, wie stark das Engagement der Abonnenten ist. 10.00 Follower, die nicht interagieren, sind nutzlos (und deshalb ist der Kauf von Abonnenten auch schlichtweg blöd). 1.000 stark agierende und am Thema interessierte Abonnenten hingegen sind Gold wert.

Und was haben Insta Storys damit zu tun? Nun ja, Insta Story bieten verschiedene Möglichkeiten durch die Sticker mit der Community zu interagieren, zum Beispiel kann man eine Frage stellen oder eine Abstimmung machen. Dadurch erhöht sich die Engagement-Rate von selbst und man lernt die Zielgruppe genauer kennen.

7. Brand Awareness steigern

Durch Insta Storys wirst du als Unternehmen sichtbarer. Dadurch steigt die Markenbekanntheit, sprich die Brand Awareness. Insta Storys gehen einfach immer. Ob geplant oder ganz spontan. Die eigene Persönlichkeit kommt stärker zum Vorschein und die emotionale Vertrautheit beim (potenziellen) Kunden steigt. Anstelle eines kleinen Beitrags begleitet man die Abonnenten mit kleinen Postings durch den gesamten Tag.

8. Die beste Zeit zum Posten ist immer

Wann postet man am besten auf Instagram? Diese Frage ist wohl eine der häufigsten Google-Suchanfragen überhaupt. Dennoch gibt es darauf keine klare Antwort. Denn jedes Instagram-Profil hat eine eigene Zielgruppe. Und Zielgruppen verhalten sich nicht immer gleich. Dementsprechend heißt es: Ausprobieren und die Instagram Insights, also die Analyse bei Business-Profilen, auswerten. So kann man einigermaßen den besten Zeitpunkt herausfinden.

Bei Insta Storys ist das anders! Denn hier gibt es keinen „besten“ Zeitpunkt. Die Story ist immer 24 Stunden verfügbar und wird dann automatisch gelöscht. Im Laufe eines Tages –oder auch nachts steht der Inhalt zur Verfügung. Deine Abonnenten können die Inhalte also genau dann abrufen, wenn ihnen danach ist.

9. Story Highlights

Eine weitere, sehr sinnvolle Funktion, die mit der Insta Story zusammenhängt, sind die Story Highlights. Das sind die runden Symbole, die man unterhalb des Profils findet. Insta Storys werden automatisch nach 24 Stunden gelöscht. Man kann diese allerdings auch länger verfügbar machen, indem man die Story in den Highlights speichert.

Dadurch kann man sich verschiedene Bereiche erarbeiten, wie z.B. ein Highlight mit einer Portfolioübersicht, in das man immer wieder neue Projekte aufnehmen kann. Abonnenten können so alle Storys zu einem Themengebiet anschauen. Weitere Ideen für die Highlights sind beispielsweise FAQs oder einen Überblick über die eigenen Dienstleistungen oder Produktangebote.

10. Outbound-Link ab 10k (10.000) Abonnenten

Ab einer Anzahl von 10.000, oder wie es auf Instagram geschrieben wird „10k“ Abonnenten, bietet Instagram die Möglichkeit in den Insta Storys einen Outbound-Link zu setzen. Als die Funktion ausgerollt wurde, bestand die Option nur für Nutzer mit einer Abonnentenzahl von mehr als einer Million. Das sich an den 10.000 benötigten Abonnenten etwas ändern könnte, ist demnach nicht ausgeschlossen.

Durch den Outbound-Link können Sie ihre Inhalte oder auch Affiliate-Aktionen, etc. extrem pushen. Denn ohne diese Verlinkung besteht bei Instagram ausschließlich die Möglichkeit einen (in Zahlen: 1) Link zu setzen. Dieser befindet sich im Profil. Die Abonnenten können also nicht direkt von einem Beitrag auf den Link zugreifen. Die Zugriffszahlen werden dadurch gehemmt. Denn wer will sich schon erst zu einem Link durchklicken.

Dennoch bietet die Story auch ohne Outbound-Link eine gute Möglichkeit punktuell zu werben. Im Feed kann man eher auf langfristige Inhalte eingehen. Die Insta Story hingegen bietet sich hervorragend für punktuelle Inhalte an, wie zum Beispiel die Ankündigung, dass Ihr Angebot noch genau 24 Stunden besteht.

 

Nutzst du bereits die Insta Story?

Der Beitrag 10 Gründe die Instagram Story zu nutzen erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/10-gruende-die-instagram-story-zu-nutzen/feed/ 0
Die perfekte Instagram Bio erstellen https://lenawingen.de/instagram-bio/ https://lenawingen.de/instagram-bio/#respond Thu, 08 Nov 2018 05:30:18 +0000 https://lenawingen.de/?p=1042 Der Beitrag Die perfekte Instagram Bio erstellen erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>
Neben der richtigen Hashtag-Strategie ist die Instagram Bio, wohl einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg in dem sozialen Netzwerk. Denn Interessenten, die über die Suche, über Hashtags oder über ein Bild auf das Profil kommen, sehen als erstes die Instagram Bio. Diese muss überzeugen, damit man einen neuen Follower gewinnt. Auf den ersten Blick sollte erkenntlich sein, worum es bei dem Instagram-Profil geht. Hierfür steht einem jedoch recht wenig Platz zur Verfügung. Ein langes Unternehmensprofil findet keinen Platz. Viel mehr gelten hier eigene Regeln, wie man eine perfekte Instagram Biografie aufbaut.

Was ist die Instagram Bio?

Die Instagram Biografie ist der erste Absatz des eigenen Feeds. Dort gibt es eine kompakte Übersicht über den Inhalt und Nutzer. Potenziellen Followern gibt das Profil einen schnellen Überblick was er im Feed findet und wer es postet. Die Bio setzt sich aus einem Profilbild, Benutzer- und Profilnamen, Kategorie, Beschreibung, Link und einem Call-to-Action zusammen (gilt nur für Businessprofile). Die Beschreibung, die den größten Platz in der gesamten Bio bietet, besteht aus maximal 150 Zeichen. Nicht viel Platz für eine aussagekräftige Unternehmensbeschreibung. Daher sollte man wissen, wie man eine perfekte Instagram Biografie anlegt und worauf es bei den einzelnen Bestandteilen ankommt.

Benutzername

Der Benutzername ist einer der wichtigsten Bestandteile des Profils. Denn er ist durchsuchbar. Und das ist ziemlich bedeutsam. Denn neben dem Benutzernamen ist lediglich der Profilname durch die Suche auffindbar. Die restlichen Bestandteile des Profils werden nicht durchsucht. Es empfiehlt sich daher im Benutzernamen gleich die relevantesten Keywords zu benutzen. Ich verwende bei Instagram den Benutzernamen @lenawingen.de. Somit werde ich in der Suche unter meinem Namen gefunden (sinnvoll bei Personal Brands). Den Benutzernamen sollte man möglichst präzise und kurzhalten. Wer eine Unternehmens- oder Produktmarke auf Instagram darstellt, sollte auch das im Benutzernamen wiederspiegeln.

Profilbild

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Instagram Profils ist das Profilbild. Dieses befindet sich oben links und wird in kreisförmig dargestellt.  Das verwendete Bild sollte jedoch quadratisch sein. Die Mindestanforderung beträgt 110x110px, empfehlen würde ich jedoch eine Größe von 400x400px, um eine hochwertige Optik zu gewährleisten. Das Skalierung beim Hochladen sollte man möglichst vermeiden, da dies zu Qualitätsverlusten führen kann.

Foto oder Logo?

Immer wieder entbrennen Diskussionen darüber, was als Profilbild genutzt werden sollte. In der Regel sind zwei Formate geeignet: Ein Foto oder das Unternehmenslogo. Meiner Meinung nach sind beide Varianten vollkommen ok. Was man verwendet sollte in erster Linie von der Unternehmensaufstellung (Einzelunternehmen oder großer Konzern) und der Unternehmenspersönlichkeit abhängen. Für Einzelunternehmer empfiehlt sich ganz klar ein persönliches Foto. Ob es sich dabei um ein klassisches Businessportrait oder eine etwas lockere Variante handelt, ist vom eigenen Auftritt abhängig. In jedem Fall sollte es sich jedoch um eine professionelle Aufnahme und nicht um einen Handyschnappschuss handeln. Bei kleinen, mittelständischen Unternehmen oder auch Großkonzernen ist auch die Nutzung des Unternehmenslogos sinnvoll, es sei denn es gibt einen der breiten Masse bekannten Unternehmens-Kopf, dann kann natürlich auch hier ein Foto genutzt werden. Ein persönliches Bild bietet den Vorteil, dass Follower erkennen können, wer hinter dem Profil steckt. Dadurch wird Vertrauen und emotionale Nähe aufgebaut – es wirkt halt persönlicher. Ein Logo hingegen deutet auf Distanz und Unnahbarkeit hin. Bei einem bekannten, großen Unternehmen zeigt es aber auch Professionalität. So würde beispielsweise eine Instagram Profil eines großen Autokonzerns mit einem Profilbild des CEOs lächerlich wirken.

Profilname

Der Profilname – nicht zu verwechseln mit dem Benutzernamen – ist die erste Angabe unterhalb des Profilbildes und der Follower- und Beitragsübersicht. Hier kann nochmal spezifischer auf den Nutzer eingegangen werden. Bei mir steht hier mein Name und meine Berufsbezeichnung. Sollte jedoch bereits im Benutzernamen alle Angaben gegeben sein, bietet sich hier auch der Platz für einen Slogan oder weitere Erläuterungen. Diese Zeile kann auch immer wieder verändert werden. Beim Benutzernamen werden alle Verlinkungen gelöscht, beim Profilnamen ist das nicht der Fall. Daher kann hier auch gezielt auf Aktionen oder ähnliches aufmerksam gemacht werden. Der Profilname wird ebenso wie der Benutzername in der Suche berücksichtig.

Kategorie

Die Kategorie gibt eine Einordung darüber, in welcher Branche man sich befindet. Sie wird über die Verknüpfung zur Facebook-Seite gesteuert. Mittlerweile kann sie jedoch auch manuell über Instagram geändert werden.

Beschreibung

Der wohl wichtigste Teil der Instagram Bio ist die Profilbeschreibung. Hier stehen genau 150 Zeichen zur Verfügung. Daher ist es sinnvoll, kurz, konkret und möglichst übersichtlich zu schreiben. Klassischerweise sieht der Aufbau wie folgt aus:
  • Wer?
  • Was?
  • Für wen?
  • CtA (z.B. Link: Read the Blog, o.Ä.)
Besonders die drei Fragen Wer?, Was? und Für Wen? sollten in der Beschreibung genannt werden. Pro Antwort sollte man einen Absatz setzen. Das unterstützt den Profilbesucher beim schnellen Scannen des Profils. Häufig werden auch Emojis am Anfang der Zeilen verwendet. Hier muss jedoch entschieden werden, ob dies zum jeweiligen Unternehmen passt. Instagram-Experte Trajan Tosev stellt neben der klassischen Variante noch weitere Möglichkeiten vor, die man verwenden kann, wenn man ein spezielles Ziel mit dem Instagram Profil erreichen möchte.

Link

Instagram bietet so gut wie keine Möglichkeiten Links zu setzten. Eine der wenigen ist der Link, der innerhalb der Instagram Bio gesetzt werden kann. Daher sollte man diese Möglichkeit natürlich nutzten. In Deutschland muss das Impressum direkt vom Sozialen Netzwerk erreichbar sein. Das bedeutet, dass man in den Link in jedem Fall den Verweis zum Impressum setzten muss. Dadurch verschwindet jedoch die Möglichkeit das eigene Produkt oder den neusten Blogartikel zu verlinken. Für dieses Problem empfiehlt sich einen Linktree einzusetzen. Also einen Link, der auf eine Seite führt mit weiteren Links. Hierfür gibt es vorgefertigte Lösungen, die man kostenpflichtig nutzen kann oder man bastelt sich so eine Seite auch einfach selber. (Hinweis: Auch in diesem Fall muss der Link direkt zur Impressumsseite führen. Man kann dieses Problem lösen, indem man die Links oben auf der Seite einfügt und darunter die Impressumsangaben einfügt.)

Kontaktdaten

In Business-Profilen kann man auch direkte Kontaktmöglichkeiten angeben. So kann man beispielsweise seine Telefonnummer und/oder Email hinterlegen. Im Profil erscheint dann ein Call-to-Action, der die Funktion (Email schreiben / Anrufen) direkt ausführt. Besonders die Emailadresse sollte in jedem Fall angeben werden, da man dem Interessenten so die Kontaktaufnahme erleichtert. Wer also erfolgreich auf Instagram sein möchte, sollte seine Instagram Bio dementsprechend optimieren. Das ist gar nicht so schwer. Viel Spaß dabei!

Der Beitrag Die perfekte Instagram Bio erstellen erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/instagram-bio/feed/ 0
Instagram Hashtags – Der ultimative Guide https://lenawingen.de/instagram-hashtags/ https://lenawingen.de/instagram-hashtags/#comments Mon, 01 Oct 2018 04:30:59 +0000 https://lenawingen.de/?p=1189 Der Beitrag Instagram Hashtags – Der ultimative Guide erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>
Instagram ist mit über einer Million Nutzer eine der beliebtesten Social Media Plattformen der Welt. Alleine in Deutschland hat das soziale Medium bereits über 15 Millionen Nutzer. Da verwundert es kaum, dass Instagram eine der favorisierten Social Media für Unternehmen ist. Um als Unternehmen auf Instagram erfolgreich zu sein, ist neben hochwertigen Inhalten auch eine starke Instagram Hashtag Strategie notwendig.

Warum sind Hashtags wichtig?

Hashtags dienen als Verschlagwortung und ermöglichen die Auffindbarkeit von Inhalten auf Instagram. Ein Hashtag beginnt stets mit einen #. Darauf folgt dann üblicherweise ein Wort oder eine Wortkombination. Es sind jedoch auch Zahlen oder Emojis möglich. Durch Hashtags werden Bilder verschlagwortet und lassen sich wiederfinden. Der größte Vorteil der Hashtags liegt darin, dass man User erreichen kann, die sonst nicht auf das Profil aufmerksam geworden wären. Denn durch perfekt genutzte Hashtags erreicht man nicht nur eine hohe Reihweite und Interaktion, sondern auch die eigene Zielgruppe. Die Relevanz der Hashtags wird immer mal wieder in Frage gestellt. Jedoch gibt es zwei Instagram-eigene Entwicklungen, die dafürsprechen, dass Hashtags eines der wichtigsten Faktoren für den Erfolg auf dem sozialen Netzwerk sind. Zum einen die Umgestaltung des Algorithmus weg von einer chronologischen Sortierung der Bilder hin zu einer Ordnung nach Relevanz für den User. Zum andern die Funktion Hashtags zu folgen. Dadurch wurde Hashtags offiziell mehr Macht über den Algorithmus verliehen. Wie wichtig Instagram Hashtags sind, beschreibt auch Anne Häusler: Postings mit sinnvollen und auf die Zielgruppe abgestimmten Hashtags haben eine Interaktionsrate von 12 Prozent. Schlecht abgestimmte hingegen kommen lediglich auf 6 Prozent. Postings ohne Hashtags sogar nur auf maximal 4 Prozent.

Instagram Hashtag Strategie

Instagram Hashtags sind wichtig und sollten strategisch eingesetzt werden, um das eigene Unternehmensprofil auf Instagram sichtbar zu machen. Dabei sollte man gezielt eine Auswahl an Hashtags recherchieren und auswählen. Die verschiedenen Arten von Hashtags spielen hier eine entscheidende Rolle, genauso wie die Zusammenstellung, die stetige Rotation und Überarbeitung der Hashtagauswahl, sowie die Anzahl der verwendeten Hashtags.

Welche Hashtag-Arten gibt es?

Hashtag ist gleich Hashtags? Weit gefehlt. Zwar bleibt die Funktion immer die gleiche, aber die inhaltliche Ausrichtung und die damit verbundene Reichweite unterscheidet sich enorm:
  • Themed Hashtags: Der Ausgangspunkt für die Hashtag-Recherche bieten die Themed Hashtags. Diese geben allgemein Auskunft über das Thema des Profils, bzw. des Bilds. Ein Unternehmensprofil eines internationalen Reisebüros würde hier beispielsweise Hashtags, wie #travel nutzen und nach thematisch verwandten Hashtags suchen. Themed Hashtags können in zwei Arten untergliedert werden:
    • High-Frequency Hashtags: Als hoch-frequentierte Hashtags werden allgemeine Hashtags bezeichnet, die millionenfach verwendet werden. Sie geben in der Regel nur eine thematische Richtung vor ohne dabei in die Tiefe zu gehen. Diese Hashtags bieten den Vorteil, dass sie oft verwendet werden und dementsprechend populär sind. Aufgrund der hohen Nutzung besteht jedoch auch die Gefahr, dass das eigene Bild kaum Betrachtung findet und die Halbwertszeit (also die Zeit, in der das Bild Nutzern angezeigt und vorgeschlagen wird) extrem gering ist.
    • Specific Hashtags / Nischen Hashtags: Nischen Hashtags sind im Gegensatz zu den populären Hashtags spezifisch und bieten die Möglichkeit eine genaue Zielgruppe anzusprechen. Die Anzahl der Hashtags-Nutzung ist weitaus geringer als bei den High-Frequency Hashtags. Dafür ist die Halbwertzeit wesentlich länger und durch die starke Abstimmung auf die eigene Zielgruppe wird der Beitrag bei dieser Art häufiger gesehen. Nischen Hashtags sind daher Hauptbestandteil einer sinnvollen Hashtag Strategie. Sollte es keine oder keine wirklich passenden Hashtags geben, kann man auch einfach einen neuen Hashtag erstellen. Damit dieser nicht nur von einem selbst verwendet wird, sollte man den Hashtag auch über andere Social-Media-Plattformen promoten, Follower anschreiben und auch in einem eigenen Posting auf den neuen Hashtag aufmerksam machen.
  • Branded Hashtags: sind unternehmenseigene Hashtags, die die Marke oder das Unternehmen repräsentieren. Vorteil von Branded Hashtags ist die direkte Verknüpfung zum Unternehmen. Unter einem unternehmenseigenen Hashtag sind meist eine Sammlung der eigenen Postings zu finden. Natürlich steht es auch anderen Nutzern frei den Hashtag zu nutzen. Dadurch erhöht sich die Reichweite und Popularität des Hashtags. Bei Branded Hashtags sollte man darauf achten den Hashtag so kurz und aussagekräftig wie möglich zu gestalten. User sollten den Hashtag auf einen Blick erkennen, verstehen und memorieren können.
    • Campaign Hashtags: Eine spezielle Art der Branded Hashtags sind Kampagnen Hashtags. Diese sollen von Kunden und Followern genutzt werden. Meist werden Campaign Hashtags in Influencer Kampagnen genutzt. Dies erleichtert die Zuordnung des Unternehmens und die abschließende Auswertung der Kampagne.
  • Community Hashtags: Eine Art der Hashtags die vor allem von einer bestimmten Personengruppe genutzt werden, sind Community Hashtags, wie zum Beispiel #foodiesofberlin. Solche Hashtags können äußerst interessant sein, wenn es sich bei einer der Communitys um eine potenzielle Zielgruppe handelt. Allerdings gelten auch Hashtags wie #follow4follow als Community Hashtag. Diese sind thematisch unspezifisch und daher wertlos für den eigenen Communityaufbau. Bei der Verwendung von Community Hashtags sollte man darauf achten, dass man keine millionenfach genutzten und inhaltlich unspezifischen Hashtags benutzt, sondern vor allem Hashtags nutzt, die eine thematisch zusammengeschlossene Gruppe anspricht.
  • Regional Hashtags: Wichtiger Bestandteil jeder Hashtags Strategie – speziell für lokale oder regionale Unternehmen – sind regional Hashtags. Hiermit sind Hashtags gemeint, die einen regionalen Bezug aufweisen und dadurch kleiner, aber spezifischer und für die Zielgruppe durch den Faktor Nähe relevanter werden. Der Hashtag #fotografie ist stark frequentiert und einzelne Beiträge gehen in der Masse verloren. #fotografie_berlin oder #berlinfotografie hingegen wird weniger häufig genutzt, zeigt jedoch den Standort präzise an und bietet dem User eine klare Zuordnung. Bei der Kombination von Regional Hashtags gibt es keine vorgegebene Struktur. Häufig wird der Ort an den thematischen Hashtag angehangen oder davor gesetzt. Aber auch die Verbindung mit einem Unterstrich findet des öfteren Verwendung.
  • Seasonal Hashtags: Eine ganz besondere Kategorie von Hashtags sind die saisonal-bestimmte Hashtags. Diese können sowohl themenspezifisch als auch unspezifisch sein. Die Nutzung von unspezifischen Seasonal Hashtags können sinnstiftend sein um eine andere oder übergeordnete Zielgruppe anzusprechen oder sich an einem Hashtag Trend zu beteiligen. Bei themenspezifischen, saisonalen Hashtags gelten die gleichen Regeln, wie für die üblichen Nischen Hashtags mit der Einschränkung, dass diese nur zur passenden Saison genutzt werden.
  • Trending Hashtags: Aus allen bisher genannten Arten können Trending Hashtags entstehen. Zum Teil lohnt es sich diese Trending Hashtags zu nutzen um die Reichweite zu erhöhen. Jedoch gilt auch hier: bei einer großen Nutzung ist die Möglichkeit übersehen zu werden gegeben.
  • Banned Hashtags: Mit Hashtag kann auch durchaus Schindluder getrieben werden. Um sexuell anstößige oder gewaltverherrlichende Hashtags zu unterbinden, gibt es sogenannte Banned Hashtags. Das sind Hashtags, die vielfach in einem zweifelhaften Zusammenhang genutzt wurden und deshalb von Instagram gesperrt wurden. Man kann nach diesen Hashtags suchen. Jedoch wird direkt angezeigt, dass dieser Hashtag gesperrt wurde. Viele der gesperrten Hashtags sind zweifelsohne Eindeutig und die Sperrung selbstverständlich. Allerdings finden sich immer wieder Kuriositäten auf der Liste der Banned Hashtags bei denen man sich die Sperrung schwer erklären kann. Mache Hashtags werden nur für eine bestimmte Zeit gesperrt, wie zum Beispiel #aufzug. Der Hashtag war eine Zeitlang gesperrt und kann nun wieder genutzt werden. Da auch vermeintlich unverfängliche Hashtags immer mal wieder auf der Blacklist landen, sollte man von Zeit zu Zeit die eigenen Hashtags überprüfen. Denn die Nutzung von Banned Hashtags ist nicht zu empfehlen und kann sogar zur Sperrung des eigenen Profils führen.
Aus den genannten Hashtag Arte sollte man einen guten Mix zusammenstellen. Immer wieder gibt es neue Empfehlungen, jedoch gilt grundsätzlich, dass Ausprobieren hier die besten Ergebnisse liefert. Nischen Hashtags dürfen jedoch in keinem Fall fehlen und sollten den Kern der Hashtags bilden.

Wo findet man die richtigen Hashtags?

Hashtags zu finden, ist eigentlich recht leicht. Denn Instagram bietet hierfür direkt mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man nach einem Hashtag suchen und bekommt gleich eine ganze Reihe von Hashtags angezeigt (unter Suche – Hashtags). Hier wird sogar die Anzahl der Beiträge zu diesem Hashtag angegeben. Dadurch bekommt man sofort ein Gefühl dafür, wo der Hashtag einzuordnen ist (Nischen oder High-Frequency Hashtag?). Klickt man nun auf eines der angezeigten Hashtags erscheinen die aktuellen und beliebtesten Beiträge zu diesem Hashtag. Oberhalb der Beiträge erscheinen aber auch themenverwandte Hashtags, die sie für ihre Hashtagrecherche nutzen können. Neben der Recherche über Instagram selber gibt es noch unzählige Tools, die bei der Hashtagrecherche helfen können, wie beispielsweise Keywordtool, Iconsquare oder Keyhole. Die Tools bieten weitere Möglichkeit zur Hashtagrecherche und –analyse und sind dementsprechend kostenpflichtig. Eine zusätzliche Option direkt über Instagram Hashtags zu recherchieren, ist die Recherche bei den Mitbewerbern. Hier kann sich die Postings einiger erfolgreichen Wettbewerber ansehen und die Hashtags für die eigenen Postings nutzen. Daneben sollte man auch darauf achten, wie die eigenen Kunden und Leser Hashtags verwenden. Auch hier kann man sich Inspirationen holen.

Wie verwendet man Hashtags?

Wenn man nun bereits eine lange Liste von potenziellen Hashtags hat, geht es an deren Verwendung. Wie bereits beschrieben sollten die verschiedenen Arten gemischt werden. Kern der Hashtags sollten immer Nischen Hashtags mit einer Verwendung zwischen 10.000 bis 100.000 Beiträgen sein. Es können bis zu 30 Hashtags pro Post verwendet werden. Allerdings sollte man auch hier variieren. Ideal ist hier eine wechselnde Verwendung von 10 bis 30 Hashtags pro Post. Aber auch die punktuelle Verwendung von nur drei oder einem Hashtag kann sinnvoll sein. Zudem sollte man bei den Hashtags variieren. Nutzen Sie immer wieder neue und andere Hashtags. Dadurch steigert man die Reichweite und Sichtbarkeit, außerdem wird die Interaktion gefördert indem Personen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt werden. Mit der Hashtagrecherche wird man niemals fertig. Immer wieder gibt es neue Hashtags für den eigenen Auftritt z entdecken. Ein regelmäßiges Update der Hashtags Liste ist zu empfehlen. Tipp: Cluster deine Hashtags nach Hashtag Art und schreibe die Beitragsanzahl hinzu. Dadurch sind die Hashtags zum einen ordentlich sortiert und leichter auffindbar. Zum anderen kannst du durch die Beitragsanzahl die allgemeine Performance der einzelnen Hashtags beobachten.

Welche Fehler sollte man vermeiden?

Immer wieder schleichen sich Fehler bei der Verwendung von Hashtags ein. Her ist eine Auswahl der beliebtesten Fehler, die du nach Möglichkeit unterlassen solltest:
  • Keine verwandten Tags: Oft werden ausschließlich branchenspezifische Hashtags genutzt. Zwar sollten die Hashtags spezifisch sein, jedoch muss immer noch die Möglichkeit gegeben sein, die Inhalte überhaupt zu finden. Dazu sollte man auch immer thematisch verwandte Hashtags nutzen.
  • Keine neuen Hashtags: Immer wieder die gleichen Hashtags zu nutzen, führt schnell zu einer eingeschränkten Interaktion und Reichweite. User die nach diesem Hashtag suchen, finden immer wieder ausschließlich Inhalte, die sie bereits kennen und dadurch entsteht keine neue Interaktion. Außerdem wird das Posten von immer gleichen Hashtags auch vom Instagram Algorithmus abgestraft indem die Inhalte weniger angezeigt werden.
  • Zu wenig / keine Hashtags: Immer wieder sehe ich Beiträge die ohne oder mit maximal drei Hashtags versehen werden. Zwar soll man nicht immer die Maximalanzahl von 30 Tags ausnutzen, aber durch die dauerhafte Verwendung von zu wenig Hashtags minimiert man die eigene Reichweite.
  • Zu viele populäre Hashtags: Stark genutzte Hashtags mit millionenfachen Beiträgen haben eine geringe Halbwertszeit. Der eigene Beitrag geht in der Masse einfach verloren. Die Hashtags haben zwar eine hohe Reichweite, jedoch wird die eigene Reichweite dadurch beschränkt – an eine gute Interaktionsquote ist nicht zu denken. Besser funktionieren hier spezifische Nischen Hashtags.
  • Keine regionalen Hashtags: Zugegeben regionale Hashtags zu finden ist mühselig. Aber es lohnt sich durchaus. Ohne den lokalen Bezug, entgeht einem die Möglichkeit potenzielle Kunden „aus der Nachbarschaft“ anzusprechen.

Instagram Hashtag Empfehlungen

Meist kann man nur beobachten und vermuten, was der Instagram Algorithmus gerne oder weniger gerne hat. Um dieses Thema drehen sich sogar viele mehr oder weniger wahre Mythen. Nicht zu allen gibt es eine eindeutige Aussage seitens Instagram, da hilft dann nur noch ausprobieren und individuell entscheiden, was für einen selbst am besten funktioniert.
  • Eine der aktuellen Empfehlungen lautet nicht alle 30 Hashtags auszunutzen, sondern lieber auf wenige, relevante und spezifische Hashtags zu setzen. Eine genaue Anzahl der Hashtags wird nicht genannt. Jedoch ist hier davon auszugehen, dass eine variable Anzahl zwischen 3 und 30 sinnvoll ist. Krampfhaft nach mehr Hashtags suchen, ist also nicht notwendig.
  • Hashtags sollte man immer direkt in die Bildunterschrift setzen. Eine Zeitlang sah man des öfteren, dass Nutzer die Hashtags in den ersten Kommentar gepostet hatten. Dies hatte jedoch keine strategischen Gründe, sondern optische. Instagram empfiehlt die Hashtags direkt in die Bildunterschrift zu packen. Wer gerne die eigentliche Bildunterschrift von den Hashtags getrennt haben möchte, kann durch Punkte oder Emojis eine optische Trennung erzeugen.
  • Die Insta-Story ist grundsätzlich sehr wichtig für den Aufbau des eigenen Instagram-Profils und einer funktionierenden Community. Auch hier sollte man kontinuierlich mit Hashtags arbeiten.
Instagram Hashtags sind für die Gestaltung und den Aufbau einer aktiven Instagram-Community und eines gelungenen Profils äußerst wichtig. Immer wieder verändert und optimiert Instagram die Nutzung. Bei regelmäßiger Recherche, beachten meiner Tipps 😉 und stetigem herumprobieren, wird jeder die perfekte Instagram Hashtag Strategie für sein Unternehmen finden.

Der Beitrag Instagram Hashtags – Der ultimative Guide erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/instagram-hashtags/feed/ 2
Erfahrungsbericht: Ein Monat mit Pinterest https://lenawingen.de/erfahrungsbericht-ein-monat-mit-pinterest/ https://lenawingen.de/erfahrungsbericht-ein-monat-mit-pinterest/#respond Wed, 18 Jul 2018 04:30:13 +0000 https://lenawingen.de/?p=4276 Der Beitrag Erfahrungsbericht: Ein Monat mit Pinterest erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Vor rund einem Monat habe ich angefangen Pinterest für mein Unternehmen zu nutzen. Ausschlaggebend dafür waren einige Artikel, die ich tatsächlich über Pinterest gefunden habe, in denen erklärt wurde, wie Pinterest eigentlich funktioniert und wie man mit Strategie pinnt. Denn als Unternehmerin stand ich vor der Frage, wie meine Kunden und Leser mich eigentlich finden sollten.

Ich habe Pinterest schon vor meiner Selbstständigkeit genutzt. Aber das es sich dabei um die reinste Traffic-Maschine handelt, war mir nicht mal im Ansatz bewusst. Denn Pinterest ist keine Social-Media-Plattform, sondern eine Suchmaschine, wie Google.

Auf meinem ehemaligen Account habe ich nie eigene Pins erstellt, sondern lediglich auf verschiedenen Boards interessante Dinge gesammelt. Ein ziemlich großes Board war beispielsweise über das Gründen eines Unternehmens. Daher wusste ich bereits, dass es viele business-bezogene Themen auf Pinterest gibt, was man beim ersten Eindruck vielleicht gar nicht denken mag. Da kommt eher der Gedanke an Rezepte und DIY-Anleitungen auf.

Nachdem ich die Artikel gelesen und ein wenig recherchiert hatte, kristallisierte sich für mich schnell heraus, dass der Schlüssel zum Erfolg regelmäßiges Pinnen heißt. Damit man das nicht von Hand erledigen muss, gab es zwei Schedueling-Tools, die in den Artikeln immer wieder Erwähnung fanden: Tailwind und BoardBooster.

Einige der Artikel lieferten genau wie dieser hier Screenshots und Zahlen zu den Statistiken. Das fand ich besonders hilfreich, da ich mir ein Bild davon machen konnte, was ich mit Pinterest erwarten konnte. Jedoch handelte es sich dabei meist um erfahrene Blogger, die Pinterest seit längerem nutzen. Ich möchte Ihnen in diesem Artikel zeigen, wie sich Pinterest bei mir im ersten Monat entwickelt hat.

Profil

Zunächst habe ich mich mehr mit BoardBooster beschäftigt und schließlich auch angemeldet. Hier konnte ich zunächst einmal 500 Pins kostenlos pinnen. Da diese Anzahl an Pins jedoch relativ zügig aufgebraucht war, habe ich mich dazu entschieden, einen der kostenpflichtigen Pläne zu kaufen.

Bei BoardBooster lief alles über geheime Boards auf denen man die Pins erstmal pinnt und damit quasi speichert. Von dort wurden die Pins dann in einem von mir eingestellten Zeitplan auf die öffentlichen Boards gepinnt. Neben dieser Funktion hat BoardBooster noch weitere Funktionen, wie das Looping, bei dem Pins immer wieder automatisch gelöscht und neu gepinnt wurden.

Ich habe also meine Boards für BoardBooster angelegt und fleißig angefangen Pins zu meinen verschiedenen Themen zu sammeln und auf die geheimen Pinnwände gepinnt.

Bereits am ersten Tag konnte ich über 400 Impressions generieren. In der gesamten Nutzungsphase von BoardBooster waren es sogar über 700 Impressions und durchschnittlich rund 20 Betrachter pro Tag.

Mit diesem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Natürlich gibt es viele Pinterest-Akteure, die sicherlich am Anfang weitaus mehr erreichen konnten. Aber dabei gilt zu beachten, dass es sich bei mir um ein Nischen-Thema handelt und nicht zu reichweitenstarken Themen, wie DIY oder Food zählt.

Nach einigen Diskussionen, die ich durch verschiedene Facebook-Gruppen mitbekommen habe, wurde BoardBooster am 27.06.2018 eingestellt. BoardBooster war im Gegensatz zu Tailwind kein offizieller Partner von Pinterest. Die Bekanntmachung und Schließung des Tools erfolgte sehr kurzfristig – was meinen Zeitplan stark strapazierte.

Von einem Tag auf den anderen, habe ich meine Strategie also auf Tailwind umgestellt. Tailwind bietet die Möglichkeit Pins zu planen und das in einer recht übersichtlichen Art und Weise. Die Zeiten können dabei leicht individuell eingestellt werden. Mittlerweile verfügt Tailwind auch über eine Looping-Funktion. 

Wie zu erwarten brachen meine Statistiken zunächst immens ein. Wie ich bei einigen Blogger-Kollegen lesen konnte, schien dies jedoch der Regelfall zu sein.

Nachdem ich direkt auf Tailwind umgestiegen bin, stabilisierten sich die Werte jedoch bereits wieder am Anfang Juli. Im Vergleich zu BoardBooster stieg mit Tailwind nun auch die Anzahl der Betrachter pro Tag. Innerhalb dieser Zeit ist der Wert sogar um unglaubliche 1.105% angestiegen.

Zielgruppenreichweite

Ganz anders hingegen sehen meine Werte bei der Zielgruppenreichweite aus. Am Anfang brauchte gerade dieser Bereich ein wenig Zeit bis sich etwas tat. Nach ca. einer Woche konnte ich erste merkliche Anstiege der Betrachter und Interaktionen feststellen. Danach explodierte die Anzahl der Betrachter nach oben. Die Anzahl der Interaktionen jedoch blieb weitestgehend unverändert. Nach dem Wechsel zu Tailwind zeigte sich bei mir kein Einbruch. Viel mehr hat sich die durchschnittliche Anzahl der Betrachter pro Monat um satte 3.505% und die durchschnittliche Anzahl der Interaktionen um rund 1.200% gesteigert. Derzeit habe ich bei dieser Statistik keinerlei Einbrüche zu verzeichnen.

Website

Anders sieht es da schon bei der Auswertung für die Statistiken von meiner Website aus. Nachdem sich in den ersten drei Tagen gar nichts tat, begann danach eine harte Berg- und Talfahrt. Betrachtet man jedoch die Daten an denen ich meine jeweiligen Blogbeiträge veröffentlicht habe, zeigt sich schnell, dass an diesen Tagen die Werte am höchsten waren. An den Tagen an denen nichts veröffentlicht wurde, vielen die Werte wieder ab.

Auch bei den Statistiken zu meiner Website zeigte sich die Auswirkung vom Wechsel von BoardBooster zu Tailwind in den ersten Tagen. Bis zum 30.06. vielen die Werte. Danach begannen Sie sich rasch zu stabilisieren. Auch scheinen die Werte in Abhängigkeit zu meinen Veröffentlichungen zu stehen. Jedoch ist die Differenz an Tagen mit Veröffentlichungen zu Tagen ohne Veröffentlichungen bei weitem nicht mehr zu groß.

Pinterest zeigt bereits seine Stärke!

Pinterest zeigt bereits nach einem Monat seinen Wert für den Traffic meiner Seite. Dabei erleichtert mir ganz besonders Tailwind das Leben und ist ein wahrer Zeitsparer. Denn mit Tailwind kann ich einen Pin mit nur einem Klick auf mehrere Boards pinnen.

Bevor ich begann mich durch einen zufälligen Artikel mit Pinterest auseinander zu setzen, hätte ich nicht gedacht, dass ein Thema, wie eine Imageberaterin bei Pinterest sinnvoll aufgehoben ist. Allerdings unterlag ich da wohl einem Fehler, denn wie bereits bei meinem vorherigen Account feststellen konnte, gibt es bei Pinterest neben Deko- und Food- auch viele Business-Pins.

Der Wechsel von BoardBooster auf Tailwind ist für die Auswertung des ersten Monats leider ein wenig hinderlich. Aber ich bin durchweg überzeugt davon, dass da noch viel mehr geht.

Tailwind ist bereits nach rund drei Wochen Nutzung unerlässlich für meine Pinterest-Nutzung geworden. Und ich kann dieses Tool jedem empfehlen, der mit Pinterest den Traffic seiner Seite erhöhen und mehr Leser oder Kunden erreichen möchte.

Pinterest ist ein wichtiger Teil meiner Marketing- bzw. Social-Media-Strategie und ein Traffic-Garant für meine Blogbeiträge geworden.

Pinterest-Expertin Alexandra Polunin betont in vielen ihrer Artikel und Interviews immer wieder, dass gerade Geduld und Zeit bei Pinterest ein entscheidender Faktor sei. Da Geduld aber nicht zu meinen Stärken zählt, bin ich sehr glücklich darüber, dass sich bereits nach einem Monat sichtbare Beweise für den Wert von Pinterest zeigen.

Da für die nächsten Monate viele weitere Blogartikel geplant sind und ich auch immer mehr in einem Pinterest-Rhythmus verfalle, hoffe ich auf eine weitere Steigerung der Reichweite und damit auch meines Traffics.

Der Beitrag Erfahrungsbericht: Ein Monat mit Pinterest erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/erfahrungsbericht-ein-monat-mit-pinterest/feed/ 0
Geht Influencer-Marketing auch mit kleinem Budget? https://lenawingen.de/geht-influencer-marketing-auch-mit-kleinem-budget/ https://lenawingen.de/geht-influencer-marketing-auch-mit-kleinem-budget/#respond Sun, 15 Jul 2018 04:30:21 +0000 https://lenawingen.de/?p=4920 Der Beitrag Geht Influencer-Marketing auch mit kleinem Budget? erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

In den letzten Jahren sind Influencer, also Personen, die auf Social-Media-Kanälen eine große Anzahl an Followern haben, zu den Meinungsführern des Marktes geworden.
Das man über Social-Media-Persönlichkeiten werben kann, hat der Markt in gänze erst relativ spät verstanden. Das ist an sich sehr überraschend. Denn das Personen, die eine hohe Anzahl von Followern haben, sich perfekt als eine Art Testimonials eignen, liegt auf der Hand.

Beauty und Fashion als Vorreiter

Gerade in den Bereichen Mode, Lifestyle und Beauty haben es einige, meist weibliche Influencer geschafft, so wichtig und marktbestimmend zu werden, dass sie die eigentlichen Meinungsführer, wie Models abgelöst haben.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist die deutsche Influencerin Caro Daur, die seit neustem sogar Kampagnengesicht von Kosmetikhersteller MAC ist und bereits unzählige Kooperationen mit namenhaften, internationalen Marken eingehen konnte.

Auch auf dem Laufsteg war Daur schon mehrfach unterwegs, beispielsweise für Dolce&Gabbana. Mit ihren 1,5 Millionen Followern auf Instagram, kann sie durchaus behaupten mehr Unternehmerin als Influencern zu sein.

Ein noch krasseres Beispiel für die Relevanz von Influencern ist für mich die Niederländerin Nikkie, die mit ihrem Beautykanal NikkieTutorials auf YouTube eine unglaubliche Zahl von Personen erreicht. Mit ihrem Können, Kreativität, Witz und unglaublichen Charm hat es Nikkie auf unglaubliche 10 Millionen Follower alleine auf Instagram geschafft.

Influencer-Marketing wirkt

Produkte, die diese beiden Influencer bewerben oder in ihren Beiträgen zeigen, werden millionenfach gesehen – und verkauft.

Denn Werbung über Influencer bietet nicht nur eine hohe Reichweite, sondern auch geringe Streuverluste. Die Follower der Influencer interessieren sich für deren Kernthemen, egal ob Mode (Caro Daur) oder Beauty (NikkieTutorials). Das was ihre zu Vorbildern gewordenen Influencer tragen, wird nachgekauft.

Influencer haben damit einen Status erreicht, der teilweise an Popstars erinnert.

Es gibt Influencer für jeden Bereich

Neben den drei bereits genannten Bereichen Mode, Lifestyle und Beauty werden Produkte aus vielen weiteren Bereichen durch Influencer vermarktet. Dabei sind so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Egal ob Tee, Vitamine für Haarwuchs in Bärenform oder sogar Werbung zu Fonds gibt es wirklich alles, was über Influencer beworben werden kann.

Influencer-Marketing auch für Solopreneure möglich

Du möchtest das auch? Denkst aber, dass Influencer Marketing nur mit einem großen Budget möglich ist? Natürlich sind Kooperationen mit bekannten Influencern kostspielig. Aber wie bereits vorher angedeutet, bietet das Influencer-Marketing einen weiteren entscheidenden Vorteil neben der Reichweite: geringe Streuverluste! Und es gibt für jeden Bereich und für jedes Budget die richtige Kooperation.

Denn oftmals besetzen kleinere Influencer (weniger als 10.000 Follower), sogenannte Mikroinfluencer, genau die Nische, die du für dein Produkt suchst. Da die Reichweite der Mikroinfluencer (noch) nicht so groß ist, befinden wir uns in einer ganz anderen Preiskategorie.

 

Wie starte ich Kooperationen mit Influencern?

Wenn du nur ein kleines Budget zur Verfügung hast, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

Zielgruppe definieren

Zunächst solltest du, falls bisher noch nicht geschehen, deine Zielgruppe festlegen. Selbst wenn du bereits eine Zielgruppenanalyse gemacht hast, solltest du nochmals sorgfältig schauen, ob du die Zielgruppe für die geplante Influencer-Kampagne nicht noch ein wenig spitzer und detaillierter herausarbeiten kannst.

Denn um so besser das gezeichnete Bild deiner Zielgruppe ist, umso besser kann man später die Influencer aussuchen, die für dich werben sollen. Du solltest dir daher vorab auch einige Eckdaten notiere, die die Influencer erfüllen sollten. Solche Eckdaten können beispielsweise die Followeranzahl, die Engagementrate, das Alter, das Geschlecht oder auch die Sprache sein.

Social-Media-Kanäle festlegen

Im nächsten Schritt geht es aber zunächst daran, die Social-Media-Kanäle festzulegen, über die du werben möchtest. Die Auswahl muss sich nach der Zielgruppe richten. Dabei ist ein erster Indikator sicherlich das Alter deiner Zielgruppe. Aber auch soziale Faktoren, wie Interessen solltest du bei der Auswahl nicht vergessen.

Bei diesem Schritt geht es nämlich weniger um harte Faktoren, sondern viel mehr darum ein Gefühl für das Nutzerverhalten der Zielgruppe zu entwickeln. Nutzen sie lieber Instagram oder Facebook? Was gefällt ihnen jeweils? Was liken sie? Du musst dich nicht auf eine Social-Media-Plattform beschränken. Bei einem sehr kleinen Budget ist es jedoch zu empfehlen. Da die Auswirkungen bei einer Aufsplittung zu gering sein könnten um sie im Nachhinein noch zu messen.

Geeignete Kooperationspartner recherchieren

Als nächstes geht es auch schon an die Recherche nach geeigneten Influencern. Da bei den meisten Plattformen lediglich die Suche nach Hashtags / Keywords zu Verfügung steht, solltest du dir vorab eine Liste mit Wörtern machen, die du unter Beiträgen mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung angeben würdest.

Darüber hinaus solltest du nach Begriffe suchen, die deine Branche beschreiben oder das Umfeld des Produkts. Eine vorab gemachte Liste ist sinnvoll, da man bei der Recherche schnell den Fokus verliert oder nicht mehr weiß wonach man bereits gesucht hat. Wenn dir während der Suche Hashtags begegnen, die gut zu deinem Produkt passen, notier diese auf deiner Liste und klicke nicht einfach wild von einem Hashtag zum anderen.

Sobald du einen Account gefunden hast, der deine vorab festgelegten Parameter erfüllt, notiere dir den Accountnamen, sowie alle anderen Eckdaten. Idealerweise kopierst du einfach den Link zum Profil und trägst ihn in deine Liste ein.

So kannst du den Account mit nur einem Klick wiederfinden und ersparst dir zeitaufwendiges Suchen. Handelt es sich um einen Influencer, der einen Blog betreibt, kannst du auf dem Blog eine Emailadresse für Kooperationsanfragen finden.

Kooperationspartner festlegen

Bist du einmal mit deiner Recherche durch, sieh dir die Liste der möglichen Kooperationspartner genauer an. Welche erfüllen – mit Abstand gesehen – wirklich die erforderlichen Parameter, bzw. passen zu deinem (angestrebten) Unternehmensimage? Streiche die Personen, bei denen du dich nicht sicher fühlst. Sie sind nicht die richtigen für dein Vorhaben.

Bei den verbleibenden solltest du nun eine Reihenfolge erstellen. Ordne die Influencer danach, wie gerne du eine Kooperation mit ihnen eingehen würdest. Dieser Schritt ist gerade bei einem geringen Budget sinnvoll.

Denn wenn du allen eine Kooperation anbietest und dann später absagen, schließen Sie meist auch die Tür für spätere Kooperationen. Deshalb solltest du erstmal nur denjenigen eine Kooperation anbieten, die du auf jeden Fall auch eingehen möchtest.

Der Preis für eine Kooperation ist eine Variable, die du meist auf Anfrage von den Influencern mitgeteilt bekommst. Falls der Influencer einen Blog betreibt, sind dort auch öfters die Mediadaten bereitgestellt. Anhand der Daten kannst du dir ein erstes Bild von den Preisen machen.

Klares Format und Kampagnenziele

Bevor du nun eine Anfrage an den Influencer stellst, solltest du dir überlegen, was für ein Format du dir für die Werbung wünschst. Möchtest du ein Bild auf Instagram, oder eine Nennung in einer InstaStory? Soll es ein Blogtext sein? Wenn du eine feste Vorstellung hast, kannst du das dem Influencer ruhig mitteilen.

Ansonsten ist man meist gut damit aufgehoben, wenn man keine zu strikten Vorgaben gibt. Die Influencer sind recht kreativ und binden die Produkte sehr gekonnt ein. Das wirkt dann auch meist auch authentischer, als wenn sie nach deinen Vorgabe arbeiten müssen. Denn der Influencer weiß selber am besten, was seine Follower mögen und wie er es in Szene setzt.

Wenn du ganz am Anfang stehst, kann es vorkommen, dass du so gut wie kein Budget für Influencer-Marketing haben. Wenn du aber ein Produkt hast, dass perfekt zu einem Influencer passen würde, lohnt sich auch schonmal eine Anfrage.

Manche lassen sich auf einem Bartergeschäft ein oder probieren deine Produkte auch so. Hier gilt jedoch folgendes: Respektiere auch eine Absage. Viele Influencer verdienen ihr Geld mit der jeweiligen Plattform. Da ist es nur verständlich, wenn sich nicht umsonst arbeiten möchten.

Solltest du dennoch einen Interessenten finden, fertige eine Liste an mit den jeweiligen Influencern an. Diese Personen sollten bei der nächsten Kooperation wieder ganz vorne mit dabei sein – natürlich gegen eine angemessene Bezahlung. Es spricht auch nichts dagegen, diesen Personen hin und wieder eine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen oder ihnen Produkte zum exklusiven Test oder ähnlichen zu senden.

Man muss nicht unbedingt riesige Summen in Influencer-Marketing pumpen. Auch mit einem kleineren Budget kann man auf den Social-Media-Plattformen werben. Natürlich muss man hier Abstrich in der Reichweite machen. Aber dafür kannst du mit Influencern kooperieren, die Follower aus einem bestimmten Bereich haben. Überschneidet sich der Bereich mit ihrer Zielgruppe, haben Sie sehr geringe Streuverluste.

Der Beitrag Geht Influencer-Marketing auch mit kleinem Budget? erschien zuerst auf Lena Wingen.

]]>
https://lenawingen.de/geht-influencer-marketing-auch-mit-kleinem-budget/feed/ 0