Social-Media-Kanäle können dir dabei helfen dein Business sichtbarer zu machen. Denn soziale Netzwerke bieten tolle Möglichkeiten für Unternehmer. Auf deinen Social-Media-Kanälen kannst du, wann immer du willst, Beiträge posten.

Du bist dabei nicht abhängig von einer anderen Person und du musst für die Veröffentlichung auch kein Geld bezahlen. Außerdem haben die bekannten Netzwerke, wie Facebook, Twitter oder Instagram eine unglaublich große Reichweite, die du für sich nutzen kannst.

Der dritte Vorteil von Social Media ist der Dialog mit potenziellen Kunden. Vor den sozialen Netzwerken war das Internet ein Kommunikationskanal, der nur in eine Richtung ging. Nämlich ein Absender, der eine Botschaft an viele andere sendete. So wie wir es heute auch noch beim Fernsehen kennen. Erst durch Social Media kam der Dialog ins Spiel. Denn die Plattformen sind tatsächlich an erster Stelle zum Netzwerken und nicht für den Verkauf gedacht.

Welche Plattform ist die richtige für dich?

Gerade kleinen Unternehmen oder Einzelunternehmer bieten Social-Media-Kanäle also eine Menge Vorteile, die du in jedem Fall für deine Unternehmenskommunikation nutzen solltest.

Aber welche Plattform eignet sich eigentlich für wen? Sind alle Plattformen für jedes Unternehmen geeignet? Muss man auf allen präsent sein oder sollte man eine Auswahl treffen?

Als Unternehmer musst du nicht auf allen sozialen Netzwerken vertreten sein. Das Netzwerk sollte zu dir, deiner Zielgruppe  und deinem Unternehmensmodell passen. Welche Plattform sich für wen am besten eignet, erfährst du im folgenden:

LinkedIn und Xing

LinkedIn und Xing sind die in Deutschland wohl bekanntesten Business-Plattformen. Für jeden Unternehmer sollte es sich von alleine verstehen, dass er mindestens auf einer der Plattformen vertreten ist.

LinkedIn ist eine international ausgerichtete Plattform. Sie eignet sich besonders, wenn man sich über die Landesgrenzen hinaus vernetzen möchte.

Xing hingegen ist für den deutschsprachigen Raum gedacht. Das zeigt sich auch deutlich an den Nutzerzahlen. Xing gibt an derzeit (Stand: Juli 2018) rund 14 Millionen Mitglieder im gesamten D-A-CH-Raum zu vereinen. Bei LinkedIn sind es weltweit etwa 500 Millionen.

Bei beiden Netzwerken kann man sich ein persönliches Profil anlegen. Darüber hinaus gibt es Unternehmensseiten.

Meiner Meinung nach sollte ein Unternehmer auf mindestens einer dieser Plattformen präsent sein. Wenn man nicht beide Profile pflegen möchte, sollte man sich an der Ausrichtung des eigenen Unternehmens orientieren (international/national).

Unternehmen aus dem B2B-Bereich sollten Xing und LinkedIn als Hauptkanäle ihrer Social-Media-Strategie sehen. Denn hier tummeln sich die potenziellen Kunden. Daher sollte neben gepflegten Profilen auch regelmäßig hochwertiger Content mit Mehrwert für ihre Zielgruppe auf den Plattformen zur Verfügung gestellt werden.

Fazit: Eignet sich als aktiv genutztes Netzwerk besonders für Unternehmens aus dem B2B-Bereich. Aber auch für alle anderen Unternehmer ist zumindest ein persönliches Profil Pflicht.

Facebook

Facebook sei tot, heißt es schon seit längerem. Mit etwas mehr als 2 Milliarden aktiven Nutzern pro Tag, kommt mir diese Behauptung etwas gewagt vor. Aber sie kommt nicht von ungefähr – jedenfalls für Unternehmensseiten. Denn die Veränderungen am Algorithmus von Facebook haben es für Unternehmensseiten sehr schwer gemacht, Reichweite ohne bezahlte Anzeigen aufzubauen.

Bei jedem anderen Netzwerk würde ich dir nun empfehlen, die Finger davon zu lassen. Aber Facebook hat sich mittlerweile so stark etabliert, dass eine Unternehmensseite für viele Unternehmen zu einem absoluten Muss geworden ist.

Ausgenommen sind hier Unternehmen aus dem B2B-Bereich. Natürlich können auch diese eine Facebook-Unternehmensseite betreiben. Jedoch bietet sich eine Facebookseite eher für Unternehmen an, die Produkte oder Dienstleistungen an End-Kunden verkaufen.

Besonders hervorzuheben sind hier Unternehmen, die überregional arbeiten und keine direkte Präsenz bei ihren Kunden haben, wie zum Beispiel durch ein Ladenlokal. Solche Unternehmen, zum Beispiel aus dem Online-Bereich oder auch Berater sollten immer eine Facebookseite vorweisen.

Denn dadurch, dass der Kunde dich nicht vor Ort wahrnimmt und auf Seriosität prüfen kann, müssen sie andere Wege finden. Alleine durch das Anlegen einer Unternehmensseite bei Facebook schaffst du eine weitere Werbefläche. Durch gutes Community-Management kannst du potenziellen Kunden zudem deine Seriosität und Expertise präsentieren. Diese Vorteile wiegen viel Schwerer als eingeschränkte Reichweite.

Fazit: Absolutes Muss für Unternehmen, die keine direkte Präsenz bei ihren Kunden haben (kein Ladenlokal, nicht regional verankertes Business, Online-Business).

 

Instagram

Das A und O bei Instagram ist hervorragendes Bildmaterial. Wer das nicht hat oder bereit ist, ständig Neues anzufertigen, der sollte von der Plattform die Finger lassen. Instagram hat eine deutlich jüngere Nutzerstruktur als Facebook. Deshalb eignet sich diese Plattform vor allem, wenn deine Zielgruppe mit der Altersstruktur des Netzwerks übereinstimmt.

Instagram bietet tolle Möglichkeiten zu Vermarktung von Lifestyleprodukten und -dienstleistungen. Instagram bietet sich im Vergleich zu Facebook besser für regionale Unternehmen an, da es den Standort stärker in den Fokus rückt. Zudem steht die Interaktion zwischen dir und deinen Followern im Vordergrund. Besonders durch die Funktionen InstaStories und IGTV bietet Instagram auch die Möglichkeit per Video mit Followern zu interagieren. Das wirkt sehr persönlich und hat positive Auswirkungen auf die Kundenbindung.

Fazit: Bietet sich auch für regionale Unternehmen an, die eine jüngeres Publikum ansprechen wollen. Besonders geeignet sind Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich Lifestyle.

Twitter

Du hast Lust auf aktiven, lebendigen Austausch? Dann bist du bei Twitter genau richtig, Denn hier zählt vor allem: Aktivität und Interaktion. Die auf Kurznachrichten ausgerichtete Plattform ist eine Art Marktplatz von Meinungen und Wissensaustausch. Gerade deshalb eignet sich die Plattform besonders für Unternehmen die im B2B-Bereich agieren. Du kannst dich mit Kollegen austauschen, erhälst Neuigkeiten aus Kongressen, liest nebenbei noch die branchenrelevanten Nachrichten und twitterst selbst über die neusten Aktivitäten deines Unternehmens.

Twitter sehe ich als großartige Möglichkeit für Unternehmer um stetig auf dem Laufenden zu bleiben. Dabei gilt, für einen gelungenen Auftritt, natürlich nicht nur passives Lesen, sondern reagieren, diskutieren und selber etwas beitragen.

Twitter eignet sich auch besonders für personenbezogene Unternehmen bzw. Marken. Denn natürlich kann man bei Twitter auch als Unternehmen auftreten – ABER da die schnelle und persönliche Kommunikation auf dieser Plattform an erster Stelle steht, ist ein personenbezogener Austausch sinnvoll. Du möchtest doch auch lieber mit Herrn Müller sprechen als mit der Firma Schmidt, oder?

Fazit: Bei Twitter zählt die Freude am aktiven Austausch. Das Netzwerk eignet sich besonders für personenbezogene Marken und Unternehmen aus dem B2B-Bereich.

Pinterest

Pinterest hat in dieser Auflistung eigentlich gar nichts zu suchen. Warum? Pinterest ist streng genommen gar kein soziales Netzwerk, sondern eine Suchmaschine, wie Google. Genau gesagt, ist Pinterest eine Suchmaschine für Bilder.

Und damit der absolute Garant für mehr Traffic auf der Unternehmensseite. Pinterest eignet sich für wirklich jeden Unternehmensbereich. Voraussetzung ist aber ein Unternehmensblog (oder eine andere eigenen Contentquelle), auf dem regelmäßig Artikel gepostet werden.  Denn bei Pinterest hinterlegt man einen Pin mit einem Link zu dem jeweiligen Artikel (oder sonsitigem Content). Wichtig ist dabei jedoch auch, dass die Bilder von sehr gute Qualität sind damit die Inhalte überzeugen.

Fazit: Pinterest ist die Traffic-Maschine für jedes Unternehmen.

Es gibt für jedes Unternehmen (mindestens) ein wichtiges und richtiges soziales Netzwerk. Anhand deiner Zielgruppe und der Ausrichtung der Social-Media-Plattformen kannst du ganz einfach eine Auswahl für dein Unternehmen treffen.

Wichtig ist, egal welches Netzwerk du letztendlich nutzt, dass du hochwertige und einmalige Inhalte anbietest. Denn nur so kannst du über soziale Netzwerke Interessenten und letztendlich Kunden generieren.

Hast du einmal eine Auswahl getroffen, ist es wichtig, dass du deine Beiträge planst.

Du hast Fragen, Anregungen oder Tipps? Dann schreib doch einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag!

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