Social Media Kanäle | Lena Wingen https://lenawingen.de Mit derPR, Content Marketing und Social Media zu mehr Sichtbarkeit Fri, 23 Aug 2019 10:39:08 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 https://lenawingen.de/wp-content/uploads/2019/09/cropped-lena-wingen-favicon-32x32.jpg Social Media Kanäle | Lena Wingen https://lenawingen.de 32 32 Abonnentenzahl – die wichtigste Kennzahl auf Instagram? https://lenawingen.de/die-wichtigste-zahl-auf-instagram/ https://lenawingen.de/die-wichtigste-zahl-auf-instagram/#respond Thu, 21 Feb 2019 05:30:19 +0000 https://lenawingen.de/?p=955 Der Beitrag Abonnentenzahl – die wichtigste Kennzahl auf Instagram? erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Schon im November 2018 hatte Instagram angekündigt Spam- und Bot-Accounts das Leben schwer zu machen und zukünftig gegen diese vorzugehen.
Die Hoffnung war bei vielen User groß, doch nach der ersten Euphorie zeigte sich schnell, dass sich hinter der großen Ankündigung nicht viel verbarg. Denn es passierte erstmal nichts. Die gewünschte Welle von Löschungen und die Eindämmung von Bot-Kommentaren a la “Nice Pic!” blieb aus.

Bis jetzt. Denn in der vergangen Woche zeigten sich viele Instagram-User überrascht, als sie am Mittwochmorgen auf ihren Account schauten. In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar hatte Instagram wohl mit einem technischen Fehler, einem Bug, zu kämpfen. Viele Instagramuser waren erschrocken über die hohen Followerverluste und schnell verbreitete sich das Gerücht, Instagram hätte nun endlich auf einen Schlag Spam- und Bot-Kommentare gelöscht. So schnell, wie die Follower weg waren, waren sie aber auch wieder da. Denn es war wohl keine großangelegte Lösch-Aktion sondern nur ein technisches Problem. Die Welle der Reaktion, die dies jedoch auslöste, gibt Anlass dazu sich die Zahl der Abonnenten mal ein wenig genauer anzuschauen.

Was ist die Abonnentenzahl?

Mit einem Blick hat jeder Profilbesucher sie im Blick: Die Zahl der Abonnenten, also die Anzahl der Personen, die einem Profil folgen. Auf jedem Instagramprofil, sei es ein privater oder ein Business-Account, findet man die Anzahl der Follower oben rechts. Dort werden zudem auch die Anzahl der bisherigen Feedbeiträge und die Zahl der Abonnements des Profils angezeigt.

Die Zahl der Abonnenten zeigt an, wie viele Personen das Profil abonniert haben. Sie ist neben den zwei genannten Kennzahlen, die einzige Zahl, die dem Profilbesucher gezeigt wird. Denn die Instagram Insights, also die interenen Statistiken von Instagram,  sind nur für den Inhaber eines Businessprofils sichtbar und bleiben den Besuchern verborgen.

Prominente Platzierung

Die Zahl der Abonnenten so prominent in Szene zu setzen, war im ersten Schritt ein cleverer Schachzug von Instagram. Denn durch die Abonnentenzahl lässt sich auf einen Blick erkennen, wer (vermeintlich) wichtig ist und wer nicht.

So kann jeder Nutzer erkennen, wem es sich lohnt zu folgen und wer für ein bestimmtes Thema relevant ist. Werbetreibende können auf die gleiche Art und Weise nach neuen Gesichtern für die Vermarktung suchen.

Eine gar nicht mal so aussagekräftige Zahl

Sich alleine an der Abonnentenzahl zu orientieren, wäre jedoch keine gute Idee. Denn diese Kennzahl ist wenig verlässlich und noch weniger aussagekräftig. Denn die Schlichtheit der Zahl birgt auch einige Gefahren.

Mit nur ein paar Klicks und ein wenig Geld lässt sich jedes Instagramprofil pushen. Innerhalb von Minuten (oder Stunden – dann fällt es weniger auf) kommen neue Abonnenten hinzu. Je nach Bestellvolumen und Anbieter kosten die hinzukommenden Follower wenige Centbeträge. Ein schnelles Wachstum kann so realisiert werden.

Das bietet zwei wesentliche Vorteile: Die vermeitliche Reichweite des Profils wird in kürzester Zeit künstlich vergrößert. Dadurch ergibt sich meist eine Art Sog. Durch das schnelle Wachstum werden reale User auf das Profil aufmerksam und abonnieren dieses. Neben den gekauften Abonnenten kommen also auch Echte hinzu.

Für den Profilbesucher ist letztendlich nicht erkenntlich, ob es sich um gekaufte oder echte Abonnenten handelt. Erst durch aufwendige Recherche, Beobachtung oder die Nutzung von spezieller Software kann aufgeklärt werden, ob beim Abonnenten-Wachstum nachgeholfen wurde oder nicht.

Warum der Kauf von Abonnenten Sinn macht

Viele Influencer oder solche, die es noch werden wollen, versprechen sich durch den Kauf von Abonnenten die Zahl der Werbedeals anzukurbeln. Denn das ist es schließlich das Kerngeschäft jedes großen Influencers. Unternehmen können erst einmal nur von der Abonnentenzahl auf die potenzielle Reichweite und Relevanz eines Profils schließen. Zwar kann man durch Analysetools und Recherche herausfinden, ob an der Zahl gedreht wurde oder nicht. In vielen Fällen fehlt den Marketingabteilungen aber schlicht die Zeit, Geld oder auch die notwendige Erfahrung um den Betrug aufzudecken. Deshalb kommen immer noch viele Deals trotz Fake zustande.

Schon lange ist der Kauf von Abonnenten jedoch kein Vorgehen mehr, dass ausschließlich von Influencern genutzt wird. Auch Unternehmen greifen immer öfter ins Kleingeldfach, um die Abonnentenzahl zu pushen. Der vermeintliche Grund: Ein Unternehmensprofil mit wenigen Abonnenten sieht nicht erfolgreich aus.

Das Märchen von der Reichweite

Einige Unternehmer haben Angst sich mit wenig Abonnenten zu blamieren und sehen sich daher zum Kauf gezwungen. Was hier fehlt, ist das Verständnis dafür, welche Möglichkeiten Instagram bietet und was die Abonnentenzahl in Wirklichkeit ausdrückt.

Instagram ist nämlich mehr als ein reines Prestige-Objekt, bei dem die eigene Relevanz und Marktmacht demonstriert werden kann. Instagram bietet die Möglichkeit in die aktive Ansprache und Interaktion mit der eigenen Zielgruppe zu treten. Leider wird das häufig missverstanden und plötzlich steht alleine die Abonnentenzahl des Profils im Vordergrund.

Unternehmen, die auf den Kauf von Abonnenten setzen, möchten eine größere Reichweite um mehr zu verkaufen, den Marktanteil zu erhöhen oder schlicht sichtbarer zu werden. Dazu lässt sich folgendes sagen: Zum einen bedeutet eine große Reichweite nicht erfolgreich zu sein. Zum anderen hat eine große Abonnentenzahl nur am Rande mit der Reichweite zu tun.

Denn um Reichweite und damit Sichtbarkeit zu erzielen, gilt es vielmehr den Output auf Instagram, also die Anzahl der Beiträge, zu erhöhen.

Die Zahl der Abonnenten ist nämlich nicht mehr als die Anzahl der Personen, die auf direktem Wege deine Beiträge konsumieren können. Dank des Instagram-Algorithmus lässt sich die tatsächliche Zahl jedoch nochmal deutlich reduzieren. Offiziell werden die Beiträge zwar an alle Abonnenten ausgeliefert, in der Realität darf man daran jedoch stark zweifeln.

Insofern stimmt es natürlich die Reichweite mit der Anzahl der möglichen Konsumenten gleichzusetzen. Jedoch sprechen wir hier nur von der direkten Reichweite. Durch eine ausgefeilte Hashtagstrategie und die Qualität der Inhalte lässt sich die Reichweite durchaus stark beeinflussen. Die Zahl der Abonnenten bestimmt daher nicht unbedingt maßgeblich die Reichweite.

Struktur der Abonnenten zeigt die Relevanz

Neben der vermeintlichen Reichweite wird die Abonnentenzahl auch immer wieder für die Bestimmung der Relevanz eines Profils für eine bestimmte Zielgruppe herangezogen. Das ist nicht nur für Influencer Marketing sondern auch für uns Solopreneure interessant. Denn auch mit wem du interagierst, sollte von der Relevanz eines Profil abhängig sein.

Stell dir vor du bekommst zwei Anfragen um auf Instagram ein Live-Interview zu machen. Dummerweise fallen beide Anfragen auf den gleichen Termin. Du musst also entscheiden, welche Anfrage du annimmst. Der erste Account hat 10.000 Abonnenten, der zweite hingegen nur 460. Auf den ersten Blick würde man also ganz klar zum ersten tendieren. Denn dieser hat eine viel größere Relevanz für dich, da er mehr potenzielle Kunden (seine Abonnenten) für dich hat. Aber es lohnt sich einen Blick hinter die Kulissen oder auch die Abonnenten-Struktur zu wagen. Denn erst hier zeigt sich, wie Relevant ein Profil für eine bestimmte Zielgruppe wirklich ist.

Der erste Kanal hat möglicherweise viele gekaufte Abonnements, so dass sich seine Struktur aus inaktiven oder gar Fakeprofilen zusammensetzt. Tatsächliche Abonnenten, die dem Profil aufgrund seiner thematischen Ausrichtung folgen, sind eher rar. Dein Thema ist also weder sonderlich gefragt, noch hat der Profilinhaber eine aktive Bindung zu seinen Abonnenten.

Im zweiten Profil wird es sich vermutlich um viele aktive Abonnenten handeln. Der Profilinhaber hat eine gute Beziehung zu seinen Communitymitgliedern und kann diese aktiv für das Live gewinnen.

Eine einfach Rechnung zeigt deutlich welches Profil mehr Relevanz besitzt: 460 aktive Instagram-User, die als potenzielle Kunden angesprochen werden können, sind weit mehr wert als 10.000 inaktive Abonnenten.

Was zählt, ist die Anzahl der Interaktionen

Die wichtigste Kennzahl auf Instagram ist also nicht die Zahl der Abonnenten sondern die Anzahl der Interaktionen. Und diese verbessert sich umso weniger inaktive Abonnenten du hast. Eine kleinere Anzahl an Abonnenten kann demnach sogar seine Vorteile haben.

Zudem wirken sich die Anzahl der Interaktion auch positiv auf den Algorithmus aus. Dein Beitrag bekommt mehr Relevanz und mehr Reichweite. Neue Abonnenten kommen so von ganz alleine.

Das geht selbstverständlich nicht über Nacht und bedarf viel Zeit, Pflege, einer Menge guten Content und aktiver Interaktion.

Wer auf schnelles Wachstum durch den Kauf von Abonnenten setzt, hat den Sinn und Zweck von Instagram als aktivem Kanal zur eigenen Zielgruppe schlichtweg nicht verstanden.

Und spätestens nach einer derartigen Säuberungsaktion seitens Instagram wird sich der ein oder andere wohl wünschen das Geld nicht in Fake-Abonnements sondern in einen guten Social-Media-Manager gesteckt zu haben.

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Instagram Feed https://lenawingen.de/instagram-feed/ https://lenawingen.de/instagram-feed/#respond Thu, 06 Dec 2018 05:30:59 +0000 https://lenawingen.de/?p=1007 Der Beitrag Instagram Feed erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Der Instagram Feed ist mittlerweile viel mehr als einfach nur ein Archiv in dem die hochgeladenen Bilder – immer drei nebeneinander – dargestellt werden. Viel mehr ist der Feed auch maßgeblich dafür, ob jemand das Profil abonniert oder nicht. Denn neben der Instagram Bio ist der Instagram Feed das erste, was mögliche Abonnenten von einem Instagram Profil sehen. Und das sollte natürlich besonders ausdruckstark und anziehend sein.

Einen schönen Feed zu kreieren ist zugegebenermaßen Arbeit – aber gar nicht so schwer. Für ein Business-Profil ist die Feed-Planung mittlerweile Pflicht. Denn neben der Content-Planung bietet sich auch die Möglichkeit das Profil zu optimieren und das eigene Branding zu betonen.

Wer sein Instagram-Profil durch eine professionelles Grid-Deisgn optimieren möchte, sollte sich zunächst für eine der neun Möglichkeiten des Layouts entscheiden:

1.     Quadrat

Die wohl einfachste Art der Grid-Gestaltung sind Quadrate. Instagram bietet zwar mittlerweile weitere Formate an, jedoch ist das Quadrat das ursprüngliche. Dadurch wird der gesamte Platz des Feeds ausgenutzt.

Bei der Planung ist „nur“ auf die Farbgestaltung der Bilder zu achten.  Die farbliche Gestaltung sollte natürlich dem Corporate Design des Unternehmens entsprechen. Zudem sollte stets der gleiche Filter genutzt werden. Dadurch erscheint der Feed einheitlich ausgewogen und aufgeräumt.

2.   Diagonal

Die zweite Möglichkeit der Gestaltung wird tatsächlich von sehr vielen Instagrammern genutzt – auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht auffällt. Es handelt es sich nämlich um einen kleinen Gestaltungstrick. Denn bei der diagonalen Grid-Gestaltung werden immer drei Fotos vom gleichen Type (Porträt, Landschaft, etc.) und der gleichen Farbe auf einer Diagonalen Achse gepostet.

Dadurch wirkt der Feed extrem strukturiert und konsistent. Für diese Art der Feed-Gestaltung muss man natürlich ein wenig vorausplanen. Jedoch wird durch diese Methode der Feed stark aufgewertet und wirkt äußerst professionell.

3.   Kacheln

Eine sehr einfache Art der Grid-Gestaltung ist das Kachel-Design. Dabei wechseln sich immer zwei unterschiedliche Inhalte ab. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Wechsel zwischen einem Foto und einem darauffolgenden Zitat.

Aber auch andere Formate sind möglich. Vielleicht der der Wechsel zwischen Bild und Illustration oder die Ankündigung des nächsten Blogartikels. Bei der Gestaltung darf man ruhig kreativ sein.

Vorteil der Kacheln ist ein relativ geringer Zeitaufwand für die Gestaltung. Hier kommt es natürlich auf die gewählten Inhalte an: Ein paar Zitate lassen sich schnell zusammenfinden und in die gewünschte Form bringen. Eine Illustration hingegen ist weitaus zeitaufwendiger.

4.   Reihe für Reihe

Die nächste Art des Feed-Designs ähnelt den Kacheln. Denn anstatt im Wechsel werden die Inhalte hier Reihe für Reihe dargestellt.

Dieses Design ist vor allem für Storytelling sehr interessant, weil durch die Anordnung eine Abfolge der Inhalte vorgegeben wird, die von der Aufnahme (von links nach rechts) stark an das Lesen von Büchern erinnert. Zudem besteht eine klare Verbindung zwischen den bildlichen Inhalten und Texten.

Auch Portfolioarbeiten sind auf diese Weise gut darzustellen. Hier ist darauf zu achten, dass zu jedem Thema drei Bilder vorhanden sind.

5.   Line in the Middle

Dieses Design sieht man nicht ganz so oft, wie die bisher genannten. Dabei bietet auch dieser Feed tolle Vorteile und hinterlässt einen schönen Eindruck. Wie der Name schon sagt, wird hier durch die jeweils mittleren Quadrate ein einheitlicher Streifen in der gebildet. Dieser kann aus einem einfarbigen Streifen bestehen, mit Text versehen werden oder auch Muster bilden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Dieses Design bietet einen entscheidenden Vorteil: Der zusammenhängenden Streifen animiert stark zum scrollen. Zudem müssen die Fotos, die man recht und Links nutzt nicht so stark ausgewählt werden, wie es bei vielen anderen Designs der Fall ist.

6.   Regenbogen

Der Regenbogen-Feed ist wohl einer der coolsten aber auch schwierigsten. Denn hier werden immer drei farblich passende Bilder in einer Reihe gepostet. Danach kommen drei in einer anderen Farbe.

Anders als bei den Quadraten sollte in den Bildern nicht nur eine Farbe immer wieder auftauchen. Die Bilder sollten nach Möglichkeit farblich dominiert werden.

Die Gestaltung eines solchen Feeds ist sehr aufwendig und erfordert nicht nur viel Planung des Postings sondern sogar bereits bei der Aufnahme. Der Effekt aber auf jeden Fall extrem beeindruckend.

7.    Rahmen

Das übliche Format der Instagram-Postings ist quadratisch. Doch auch damit lässt sich spielen. Denn indem man Links und Rechts oder auch oben und unten einen Rand lässt (in weiß, einer anderen Farbe oder einem Muster) entsteht ein völlig anderes Erscheinungsbild.

Der ganze Feed wirkt dadurch sehr harmonisch und durch weiße Ränder gleichzeitig sehr minimalistisch. Vor allem steht bei diesem Design aber weiterhin das Bild im Fokus. Denn nicht lenkt hier die Aufmerksamkeit ab. Das Design ist dezent aber wirkungsvoll.

8.   Puzzle

Der Puzzle-Feed ist wohl der Trend des Jahres 2018/19. 

Mit diesem Design geht man einen Schritt weiter und sprengt im wahrsten Sinne des Wortes den Rahmen. Denn beim Puzzlefeed gilt zunächst einmal nicht die Größe der einzelnen Bilder, sondern lässt gerne einzelne Elemente überstehen. So ergibt sich dann im Ganzen ein toller Feed.

Der Puzzle Feed erfordert viel Arbeit und ist Zeitaufwendig. Zudem sollte man einigermaßen mit Photoshop oder Illustrator umgehen können. Denn ein Puzzle Feed muss erst hier erstellt werden, bevor man die einzelnen Bilder nutzen kann.

Der Puzzle Feed sieht zwar erst in Gänze toll aus, aber man darf nicht vergessen, dass jedes Bild auch noch für sich stehen können muss.

9.   Mix

Die bisher genannten acht Feed-Designs lassen sich auch prima mixen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man immer darauf achten, dass das Design auch auf längere Sicht eingehalten werden kann. Denn nur dann entfaltet sich die eigentliche Wirkung erst so richtig.

 

Wer sich angesichts so vieler tollen Möglichkeiten nicht entscheiden kann, dem hilft ein Blick auf die Vor- und Nachteilliste der einzelnen Designs:

Design Vorteil Nachteil
Quadrat Keine (große) Bearbeitung und Layout vor dem Posten notwendig. Daher sehr zeitsparsam. Wirkung erst durch konsistentes Farbschema gegeben.
Diagonal Wirkt sehr strukturiert und konsistent. Struktur muss bei der Planung und Erstellung bedacht werden.
Kacheln Einfaches Design, auch ohne professionelles Design-Tool möglich. Zeitaufwand für Suche nach Material (Zitate, etc.) und einfachem Layout.
Reihe für Reihe s. Kacheln s. Kacheln
Line in the Middle s. Kacheln s. Kacheln
Regenbogen Ausdrucksstarkes und beeindruckender Feed, der zu folgen einlädt. Hoher Aufwand der Planung, Erstellung und Bearbeitung der Inhalte.
Rahmen Minimalistisch und clean, aber dennoch sehr ausdrucksstark. Fokus auf den Bildern, nicht auf dem Design. Zeitaufwand für die (leichten) Anpassung. Hierfür ist kein professionelles Programm notwendig.
Puzzle Extrem einheitlich und ausdruckstark. Hoher Wiedererkennungseffekt. Sehr zeitaufwendig in der Erstellung. Kenntnisse in professioneller Software sind notwendig. Lange Planungsphasen sind sinnvoll.

 

Neben dem perfekten Feed sollten Sie auch die richtigen Hashtags nutzen um Instagrammer auf ihr Profil aufmerksam zu machen.

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10 Gründe die Instagram Story zu nutzen https://lenawingen.de/10-gruende-die-instagram-story-zu-nutzen/ https://lenawingen.de/10-gruende-die-instagram-story-zu-nutzen/#respond Thu, 15 Nov 2018 05:30:56 +0000 https://lenawingen.de/?p=1036 Der Beitrag 10 Gründe die Instagram Story zu nutzen erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Instagram mit seiner Feed, Insta Story und IGTV-Funktion ist derzeit eines der größten Sozialen Netzwerke weltweit. So meldet Futurebiz im Juni 2018 rund 1 Milliarde Nutzer weltweit. Alleine in Deutschland sind es rund 15 Millionen. Neben einer perfekten Instagram Bio und einer Hashtag-Strategie sollte man auch die Insta Story für den Profilaufbau nutzen.

Für ein stetiges Nutzer-Wachstum sorgt Instagram durch immer neue Funktionen. Alleine die 2016 gelaunchte Funktion der Insta Storys hat mittlerweile weltweit rund 400 Millionen Nutzer pro Tag. Eine hervorragende Anleitung, wie Insta Storys funktionieren bietet Instagram-Experte Trajan Tosev. Eine eingehende Anleitung zu den Instagram Story Stickern bietet AllFacebook.

Neben der hohen Nutzerzahl gibt es jedoch noch weitere Gründe, warum die beliebte Funktion unbedingt von Unternehmen genutzt werden sollte:

1. Insta Story bieten mehr Reichweite

Feedbeiträge werden zwar auch von Personen gesehen, jedoch ist die Chance, dass deine Storys von Non-Followern gefunden werden, weitaus größer. Dazu sollte die Hashtag-Funktion der Insta Storys genutzt werden. Denn dadurch erscheint die Story in den Sammel-Storys zu diesem Hashtag. Insta Storys erhöhen die absolute Reichweite mit jedem Posting.

2. Mehrmals täglich posten – kein Problem in der Insta Story

Regelmäßiges Posten ist bei Instagram zwar ein Muss, allerdings empfiehlt es sich nicht ständig mehrfach pro Tag zu posten. Dadurch fehlt die Kontinuität, um eine Story wirklich erzählen zu können oder die ungeteilte Aufmerksamkeit zu erzeugen, die die Inhalte nunmal fordern.

Storys bieten diese Möglichkeiten. Denn hier kann man so viele Beiträge am Tag posten, wie man möchte. Außerdem ist auch die Kontinuität der Beiträge gegeben. Diese werden in exakt der Reihenfolge wiedergeben, wie sie gepostet werden. Hier funkt der Instagram Algorithmus nicht dazwischen.

3. Content kuratieren

Auf Instagram hat man nicht nur Abonnenten, sondern verfolgt die Inhalte von vielen interessanten Profilen auch selber. Manchmal sind es Kollegen, Kunden oder auch Personen mit ähnlichen Interessensgebieten. Und darunter sind oft soooooo tolle Beiträge. Ja und nun? Auf Facebook oder Twitter würde man den Inhalt einfach teilen oder retweeten. Und auf Instagram? Da kann man in einfach per Klick auf das kleine „Papierflieger“-Symbol in der eigenen Story teilen. Denn auch diese schöne Funktion bietet die Story.

Tipp: Beiträge können Sie über das gleiche Symbol auch in einer Direct Message an einzelne Profile schicken.

4. Mehr Spontanität und Persönlichkeit

Feed-Planung und Content-Creation sind zeitaufwendige Aufgaben, die häufig Profis für Unternehmen übernehmen. Für einen guten Auftritt braucht es nun einmal viel Planung und eine funktionierende Strategie. Für Spontanität ist da wenig Platz. Dadurch geht aber häufig auch die Persönlichkeit und die Emotionalität verloren. Insta Storys werden zwar auch oft vorbereitet. Jedoch bietet das Format viel mehr Freiraum für Spontanität und Persönlichkeit. Und gerade das macht einen großen Unterschied. Denn Personen, die man „kennt“, denen vertraut man auch eher (und Vertrauen ist die Grundlage für jeden Verkauf). 

5. Storytelling

Wie bereits erwähnt, hat der Algorithmus keinen Einfluss auf die Insta Story an sich. Ausschließlich die Sortierung der verschiedenen Insta Storys oberhalb des Feeds wird durch den Algorithmus beeinflusst. Ihre eigenen Storys werden jedoch in genau der Reihenfolge angezeigt, wie man sie hochlädt. Das wiederum lädt geradezu zu Storytelling ein. Die kurzen, 15-sekunden Sequenzen sind hervorragend dazu geeignet, dem Betrachter eine Geschichte zu erzählen.

6. Engagement-Rate steigern und Zielgruppe kennenlernen

Der erste Blick bei Instagram fällt meist auf die Anzahl der Abonnenten. Dabei ist diese Zahl nicht wirklich ausschlaggebend dafür, ob der Instagram-Auftritt gut oder verbesserungswürdig ist. Denn viel wichtiger sind die Interaktion. Instagram lebt von der Vernetzung – dem Communitybuilding. Und dabei ist entscheidend, wie stark das Engagement der Abonnenten ist. 10.00 Follower, die nicht interagieren, sind nutzlos (und deshalb ist der Kauf von Abonnenten auch schlichtweg blöd). 1.000 stark agierende und am Thema interessierte Abonnenten hingegen sind Gold wert.

Und was haben Insta Storys damit zu tun? Nun ja, Insta Story bieten verschiedene Möglichkeiten durch die Sticker mit der Community zu interagieren, zum Beispiel kann man eine Frage stellen oder eine Abstimmung machen. Dadurch erhöht sich die Engagement-Rate von selbst und man lernt die Zielgruppe genauer kennen.

7. Brand Awareness steigern

Durch Insta Storys wirst du als Unternehmen sichtbarer. Dadurch steigt die Markenbekanntheit, sprich die Brand Awareness. Insta Storys gehen einfach immer. Ob geplant oder ganz spontan. Die eigene Persönlichkeit kommt stärker zum Vorschein und die emotionale Vertrautheit beim (potenziellen) Kunden steigt. Anstelle eines kleinen Beitrags begleitet man die Abonnenten mit kleinen Postings durch den gesamten Tag.

8. Die beste Zeit zum Posten ist immer

Wann postet man am besten auf Instagram? Diese Frage ist wohl eine der häufigsten Google-Suchanfragen überhaupt. Dennoch gibt es darauf keine klare Antwort. Denn jedes Instagram-Profil hat eine eigene Zielgruppe. Und Zielgruppen verhalten sich nicht immer gleich. Dementsprechend heißt es: Ausprobieren und die Instagram Insights, also die Analyse bei Business-Profilen, auswerten. So kann man einigermaßen den besten Zeitpunkt herausfinden.

Bei Insta Storys ist das anders! Denn hier gibt es keinen „besten“ Zeitpunkt. Die Story ist immer 24 Stunden verfügbar und wird dann automatisch gelöscht. Im Laufe eines Tages –oder auch nachts steht der Inhalt zur Verfügung. Deine Abonnenten können die Inhalte also genau dann abrufen, wenn ihnen danach ist.

9. Story Highlights

Eine weitere, sehr sinnvolle Funktion, die mit der Insta Story zusammenhängt, sind die Story Highlights. Das sind die runden Symbole, die man unterhalb des Profils findet. Insta Storys werden automatisch nach 24 Stunden gelöscht. Man kann diese allerdings auch länger verfügbar machen, indem man die Story in den Highlights speichert.

Dadurch kann man sich verschiedene Bereiche erarbeiten, wie z.B. ein Highlight mit einer Portfolioübersicht, in das man immer wieder neue Projekte aufnehmen kann. Abonnenten können so alle Storys zu einem Themengebiet anschauen. Weitere Ideen für die Highlights sind beispielsweise FAQs oder einen Überblick über die eigenen Dienstleistungen oder Produktangebote.

10. Outbound-Link ab 10k (10.000) Abonnenten

Ab einer Anzahl von 10.000, oder wie es auf Instagram geschrieben wird „10k“ Abonnenten, bietet Instagram die Möglichkeit in den Insta Storys einen Outbound-Link zu setzen. Als die Funktion ausgerollt wurde, bestand die Option nur für Nutzer mit einer Abonnentenzahl von mehr als einer Million. Das sich an den 10.000 benötigten Abonnenten etwas ändern könnte, ist demnach nicht ausgeschlossen.

Durch den Outbound-Link können Sie ihre Inhalte oder auch Affiliate-Aktionen, etc. extrem pushen. Denn ohne diese Verlinkung besteht bei Instagram ausschließlich die Möglichkeit einen (in Zahlen: 1) Link zu setzen. Dieser befindet sich im Profil. Die Abonnenten können also nicht direkt von einem Beitrag auf den Link zugreifen. Die Zugriffszahlen werden dadurch gehemmt. Denn wer will sich schon erst zu einem Link durchklicken.

Dennoch bietet die Story auch ohne Outbound-Link eine gute Möglichkeit punktuell zu werben. Im Feed kann man eher auf langfristige Inhalte eingehen. Die Insta Story hingegen bietet sich hervorragend für punktuelle Inhalte an, wie zum Beispiel die Ankündigung, dass Ihr Angebot noch genau 24 Stunden besteht.

 

Nutzst du bereits die Insta Story?

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Die perfekte Instagram Bio erstellen https://lenawingen.de/instagram-bio/ https://lenawingen.de/instagram-bio/#respond Thu, 08 Nov 2018 05:30:18 +0000 https://lenawingen.de/?p=1042 Der Beitrag Die perfekte Instagram Bio erstellen erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>
Neben der richtigen Hashtag-Strategie ist die Instagram Bio, wohl einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg in dem sozialen Netzwerk. Denn Interessenten, die über die Suche, über Hashtags oder über ein Bild auf das Profil kommen, sehen als erstes die Instagram Bio. Diese muss überzeugen, damit man einen neuen Follower gewinnt.
Auf den ersten Blick sollte erkenntlich sein, worum es bei dem Instagram-Profil geht. Hierfür steht einem jedoch recht wenig Platz zur Verfügung. Ein langes Unternehmensprofil findet keinen Platz. Viel mehr gelten hier eigene Regeln, wie man eine perfekte Instagram Biografie aufbaut.

Was ist die Instagram Bio?

Die Instagram Biografie ist der erste Absatz des eigenen Feeds. Dort gibt es eine kompakte Übersicht über den Inhalt und Nutzer. Potenziellen Followern gibt das Profil einen schnellen Überblick was er im Feed findet und wer es postet.

Die Bio setzt sich aus einem Profilbild, Benutzer- und Profilnamen, Kategorie, Beschreibung, Link und einem Call-to-Action zusammen (gilt nur für Businessprofile). Die Beschreibung, die den größten Platz in der gesamten Bio bietet, besteht aus maximal 150 Zeichen. Nicht viel Platz für eine aussagekräftige Unternehmensbeschreibung. Daher sollte man wissen, wie man eine perfekte Instagram Biografie anlegt und worauf es bei den einzelnen Bestandteilen ankommt.

Benutzername

Der Benutzername ist einer der wichtigsten Bestandteile des Profils. Denn er ist durchsuchbar. Und das ist ziemlich bedeutsam. Denn neben dem Benutzernamen ist lediglich der Profilname durch die Suche auffindbar. Die restlichen Bestandteile des Profils werden nicht durchsucht. Es empfiehlt sich daher im Benutzernamen gleich die relevantesten Keywords zu benutzen.

Ich verwende bei Instagram den Benutzernamen @lenawingen.de. Somit werde ich in der Suche unter meinem Namen gefunden (sinnvoll bei Personal Brands). Den Benutzernamen sollte man möglichst präzise und kurzhalten. Wer eine Unternehmens- oder Produktmarke auf Instagram darstellt, sollte auch das im Benutzernamen wiederspiegeln.

Profilbild

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Instagram Profils ist das Profilbild. Dieses befindet sich oben links und wird in kreisförmig dargestellt.  Das verwendete Bild sollte jedoch quadratisch sein. Die Mindestanforderung beträgt 110x110px, empfehlen würde ich jedoch eine Größe von 400x400px, um eine hochwertige Optik zu gewährleisten. Das Skalierung beim Hochladen sollte man möglichst vermeiden, da dies zu Qualitätsverlusten führen kann.

Foto oder Logo?

Immer wieder entbrennen Diskussionen darüber, was als Profilbild genutzt werden sollte. In der Regel sind zwei Formate geeignet: Ein Foto oder das Unternehmenslogo.

Meiner Meinung nach sind beide Varianten vollkommen ok. Was man verwendet sollte in erster Linie von der Unternehmensaufstellung (Einzelunternehmen oder großer Konzern) und der Unternehmenspersönlichkeit abhängen. Für Einzelunternehmer empfiehlt sich ganz klar ein persönliches Foto. Ob es sich dabei um ein klassisches Businessportrait oder eine etwas lockere Variante handelt, ist vom eigenen Auftritt abhängig. In jedem Fall sollte es sich jedoch um eine professionelle Aufnahme und nicht um einen Handyschnappschuss handeln.

Bei kleinen, mittelständischen Unternehmen oder auch Großkonzernen ist auch die Nutzung des Unternehmenslogos sinnvoll, es sei denn es gibt einen der breiten Masse bekannten Unternehmens-Kopf, dann kann natürlich auch hier ein Foto genutzt werden.

Ein persönliches Bild bietet den Vorteil, dass Follower erkennen können, wer hinter dem Profil steckt. Dadurch wird Vertrauen und emotionale Nähe aufgebaut – es wirkt halt persönlicher. Ein Logo hingegen deutet auf Distanz und Unnahbarkeit hin. Bei einem bekannten, großen Unternehmen zeigt es aber auch Professionalität. So würde beispielsweise eine Instagram Profil eines großen Autokonzerns mit einem Profilbild des CEOs lächerlich wirken.

Profilname

Der Profilname – nicht zu verwechseln mit dem Benutzernamen – ist die erste Angabe unterhalb des Profilbildes und der Follower- und Beitragsübersicht. Hier kann nochmal spezifischer auf den Nutzer eingegangen werden. Bei mir steht hier mein Name und meine Berufsbezeichnung. Sollte jedoch bereits im Benutzernamen alle Angaben gegeben sein, bietet sich hier auch der Platz für einen Slogan oder weitere Erläuterungen. Diese Zeile kann auch immer wieder verändert werden. Beim Benutzernamen werden alle Verlinkungen gelöscht, beim Profilnamen ist das nicht der Fall. Daher kann hier auch gezielt auf Aktionen oder ähnliches aufmerksam gemacht werden. Der Profilname wird ebenso wie der Benutzername in der Suche berücksichtig.

Kategorie

Die Kategorie gibt eine Einordung darüber, in welcher Branche man sich befindet. Sie wird über die Verknüpfung zur Facebook-Seite gesteuert. Mittlerweile kann sie jedoch auch manuell über Instagram geändert werden.

Beschreibung

Der wohl wichtigste Teil der Instagram Bio ist die Profilbeschreibung. Hier stehen genau 150 Zeichen zur Verfügung. Daher ist es sinnvoll, kurz, konkret und möglichst übersichtlich zu schreiben. Klassischerweise sieht der Aufbau wie folgt aus:

  • Wer?
  • Was?
  • Für wen?
  • CtA (z.B. Link: Read the Blog, o.Ä.)

Besonders die drei Fragen Wer?, Was? und Für Wen? sollten in der Beschreibung genannt werden. Pro Antwort sollte man einen Absatz setzen. Das unterstützt den Profilbesucher beim schnellen Scannen des Profils. Häufig werden auch Emojis am Anfang der Zeilen verwendet. Hier muss jedoch entschieden werden, ob dies zum jeweiligen Unternehmen passt.

Instagram-Experte Trajan Tosev stellt neben der klassischen Variante noch weitere Möglichkeiten vor, die man verwenden kann, wenn man ein spezielles Ziel mit dem Instagram Profil erreichen möchte.

Link

Instagram bietet so gut wie keine Möglichkeiten Links zu setzten. Eine der wenigen ist der Link, der innerhalb der Instagram Bio gesetzt werden kann. Daher sollte man diese Möglichkeit natürlich nutzten.

In Deutschland muss das Impressum direkt vom Sozialen Netzwerk erreichbar sein. Das bedeutet, dass man in den Link in jedem Fall den Verweis zum Impressum setzten muss.

Dadurch verschwindet jedoch die Möglichkeit das eigene Produkt oder den neusten Blogartikel zu verlinken. Für dieses Problem empfiehlt sich einen Linktree einzusetzen. Also einen Link, der auf eine Seite führt mit weiteren Links. Hierfür gibt es vorgefertigte Lösungen, die man kostenpflichtig nutzen kann oder man bastelt sich so eine Seite auch einfach selber. (Hinweis: Auch in diesem Fall muss der Link direkt zur Impressumsseite führen. Man kann dieses Problem lösen, indem man die Links oben auf der Seite einfügt und darunter die Impressumsangaben einfügt.)

Kontaktdaten

In Business-Profilen kann man auch direkte Kontaktmöglichkeiten angeben. So kann man beispielsweise seine Telefonnummer und/oder Email hinterlegen. Im Profil erscheint dann ein Call-to-Action, der die Funktion (Email schreiben / Anrufen) direkt ausführt. Besonders die Emailadresse sollte in jedem Fall angeben werden, da man dem Interessenten so die Kontaktaufnahme erleichtert.

Wer also erfolgreich auf Instagram sein möchte, sollte seine Instagram Bio dementsprechend optimieren. Das ist gar nicht so schwer. Viel Spaß dabei!

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Instagram Hashtags – Der ultimative Guide https://lenawingen.de/instagram-hashtags/ https://lenawingen.de/instagram-hashtags/#respond Mon, 01 Oct 2018 04:30:59 +0000 https://lenawingen.de/?p=1189 Der Beitrag Instagram Hashtags – Der ultimative Guide erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>
Instagram ist mit über einer Million Nutzer eine der beliebtesten Social Media Plattformen der Welt. Alleine in Deutschland hat das soziale Medium bereits über 15 Millionen Nutzer. Da verwundert es kaum, dass Instagram eine der favorisierten Social Media für Unternehmen ist. Um als Unternehmen auf Instagram erfolgreich zu sein, ist neben hochwertigen Inhalten auch eine starke Instagram Hashtag Strategie notwendig.

Warum sind Hashtags wichtig?

Hashtags dienen als Verschlagwortung und ermöglichen die Auffindbarkeit von Inhalten auf Instagram. Ein Hashtag beginnt stets mit einen #. Darauf folgt dann üblicherweise ein Wort oder eine Wortkombination. Es sind jedoch auch Zahlen oder Emojis möglich.

Durch Hashtags werden Bilder verschlagwortet und lassen sich wiederfinden. Der größte Vorteil der Hashtags liegt darin, dass man User erreichen kann, die sonst nicht auf das Profil aufmerksam geworden wären. Denn durch perfekt genutzte Hashtags erreicht man nicht nur eine hohe Reihweite und Interaktion, sondern auch die eigene Zielgruppe.

Die Relevanz der Hashtags wird immer mal wieder in Frage gestellt. Jedoch gibt es zwei Instagram-eigene Entwicklungen, die dafürsprechen, dass Hashtags eines der wichtigsten Faktoren für den Erfolg auf dem sozialen Netzwerk sind. Zum einen die Umgestaltung des Algorithmus weg von einer chronologischen Sortierung der Bilder hin zu einer Ordnung nach Relevanz für den User. Zum andern die Funktion Hashtags zu folgen. Dadurch wurde Hashtags offiziell mehr Macht über den Algorithmus verliehen.

Wie wichtig Instagram Hashtags sind, beschreibt auch Anne Häusler: Postings mit sinnvollen und auf die Zielgruppe abgestimmten Hashtags haben eine Interaktionsrate von 12 Prozent. Schlecht abgestimmte hingegen kommen lediglich auf 6 Prozent. Postings ohne Hashtags sogar nur auf maximal 4 Prozent.

Instagram Hashtag Strategie

Instagram Hashtags sind wichtig und sollten strategisch eingesetzt werden, um das eigene Unternehmensprofil auf Instagram sichtbar zu machen. Dabei sollte man gezielt eine Auswahl an Hashtags recherchieren und auswählen. Die verschiedenen Arten von Hashtags spielen hier eine entscheidende Rolle, genauso wie die Zusammenstellung, die stetige Rotation und Überarbeitung der Hashtagauswahl, sowie die Anzahl der verwendeten Hashtags.

Welche Hashtag-Arten gibt es?

Hashtag ist gleich Hashtags? Weit gefehlt. Zwar bleibt die Funktion immer die gleiche, aber die inhaltliche Ausrichtung und die damit verbundene Reichweite unterscheidet sich enorm:

  • Themed Hashtags: Der Ausgangspunkt für die Hashtag-Recherche bieten die Themed Hashtags. Diese geben allgemein Auskunft über das Thema des Profils, bzw. des Bilds. Ein Unternehmensprofil eines internationalen Reisebüros würde hier beispielsweise Hashtags, wie #travel nutzen und nach thematisch verwandten Hashtags suchen. Themed Hashtags können in zwei Arten untergliedert werden:
    • High-Frequency Hashtags: Als hoch-frequentierte Hashtags werden allgemeine Hashtags bezeichnet, die millionenfach verwendet werden. Sie geben in der Regel nur eine thematische Richtung vor ohne dabei in die Tiefe zu gehen. Diese Hashtags bieten den Vorteil, dass sie oft verwendet werden und dementsprechend populär sind. Aufgrund der hohen Nutzung besteht jedoch auch die Gefahr, dass das eigene Bild kaum Betrachtung findet und die Halbwertszeit (also die Zeit, in der das Bild Nutzern angezeigt und vorgeschlagen wird) extrem gering ist.
    • Specific Hashtags / Nischen Hashtags: Nischen Hashtags sind im Gegensatz zu den populären Hashtags spezifisch und bieten die Möglichkeit eine genaue Zielgruppe anzusprechen. Die Anzahl der Hashtags-Nutzung ist weitaus geringer als bei den High-Frequency Hashtags. Dafür ist die Halbwertzeit wesentlich länger und durch die starke Abstimmung auf die eigene Zielgruppe wird der Beitrag bei dieser Art häufiger gesehen. Nischen Hashtags sind daher Hauptbestandteil einer sinnvollen Hashtag Strategie. Sollte es keine oder keine wirklich passenden Hashtags geben, kann man auch einfach einen neuen Hashtag erstellen. Damit dieser nicht nur von einem selbst verwendet wird, sollte man den Hashtag auch über andere Social-Media-Plattformen promoten, Follower anschreiben und auch in einem eigenen Posting auf den neuen Hashtag aufmerksam machen.
  • Branded Hashtags: sind unternehmenseigene Hashtags, die die Marke oder das Unternehmen repräsentieren. Vorteil von Branded Hashtags ist die direkte Verknüpfung zum Unternehmen. Unter einem unternehmenseigenen Hashtag sind meist eine Sammlung der eigenen Postings zu finden. Natürlich steht es auch anderen Nutzern frei den Hashtag zu nutzen. Dadurch erhöht sich die Reichweite und Popularität des Hashtags. Bei Branded Hashtags sollte man darauf achten den Hashtag so kurz und aussagekräftig wie möglich zu gestalten. User sollten den Hashtag auf einen Blick erkennen, verstehen und memorieren können.
    • Campaign Hashtags: Eine spezielle Art der Branded Hashtags sind Kampagnen Hashtags. Diese sollen von Kunden und Followern genutzt werden. Meist werden Campaign Hashtags in Influencer Kampagnen genutzt. Dies erleichtert die Zuordnung des Unternehmens und die abschließende Auswertung der Kampagne.
  • Community Hashtags: Eine Art der Hashtags die vor allem von einer bestimmten Personengruppe genutzt werden, sind Community Hashtags, wie zum Beispiel #foodiesofberlin. Solche Hashtags können äußerst interessant sein, wenn es sich bei einer der Communitys um eine potenzielle Zielgruppe handelt. Allerdings gelten auch Hashtags wie #follow4follow als Community Hashtag. Diese sind thematisch unspezifisch und daher wertlos für den eigenen Communityaufbau. Bei der Verwendung von Community Hashtags sollte man darauf achten, dass man keine millionenfach genutzten und inhaltlich unspezifischen Hashtags benutzt, sondern vor allem Hashtags nutzt, die eine thematisch zusammengeschlossene Gruppe anspricht.
  • Regional Hashtags: Wichtiger Bestandteil jeder Hashtags Strategie – speziell für lokale oder regionale Unternehmen – sind regional Hashtags. Hiermit sind Hashtags gemeint, die einen regionalen Bezug aufweisen und dadurch kleiner, aber spezifischer und für die Zielgruppe durch den Faktor Nähe relevanter werden. Der Hashtag #fotografie ist stark frequentiert und einzelne Beiträge gehen in der Masse verloren. #fotografie_berlin oder #berlinfotografie hingegen wird weniger häufig genutzt, zeigt jedoch den Standort präzise an und bietet dem User eine klare Zuordnung. Bei der Kombination von Regional Hashtags gibt es keine vorgegebene Struktur. Häufig wird der Ort an den thematischen Hashtag angehangen oder davor gesetzt. Aber auch die Verbindung mit einem Unterstrich findet des öfteren Verwendung.
  • Seasonal Hashtags: Eine ganz besondere Kategorie von Hashtags sind die saisonal-bestimmte Hashtags. Diese können sowohl themenspezifisch als auch unspezifisch sein. Die Nutzung von unspezifischen Seasonal Hashtags können sinnstiftend sein um eine andere oder übergeordnete Zielgruppe anzusprechen oder sich an einem Hashtag Trend zu beteiligen. Bei themenspezifischen, saisonalen Hashtags gelten die gleichen Regeln, wie für die üblichen Nischen Hashtags mit der Einschränkung, dass diese nur zur passenden Saison genutzt werden.
  • Trending Hashtags: Aus allen bisher genannten Arten können Trending Hashtags entstehen. Zum Teil lohnt es sich diese Trending Hashtags zu nutzen um die Reichweite zu erhöhen. Jedoch gilt auch hier: bei einer großen Nutzung ist die Möglichkeit übersehen zu werden gegeben.
  • Banned Hashtags: Mit Hashtag kann auch durchaus Schindluder getrieben werden. Um sexuell anstößige oder gewaltverherrlichende Hashtags zu unterbinden, gibt es sogenannte Banned Hashtags. Das sind Hashtags, die vielfach in einem zweifelhaften Zusammenhang genutzt wurden und deshalb von Instagram gesperrt wurden. Man kann nach diesen Hashtags suchen. Jedoch wird direkt angezeigt, dass dieser Hashtag gesperrt wurde. Viele der gesperrten Hashtags sind zweifelsohne Eindeutig und die Sperrung selbstverständlich. Allerdings finden sich immer wieder Kuriositäten auf der Liste der Banned Hashtags bei denen man sich die Sperrung schwer erklären kann. Mache Hashtags werden nur für eine bestimmte Zeit gesperrt, wie zum Beispiel #aufzug. Der Hashtag war eine Zeitlang gesperrt und kann nun wieder genutzt werden. Da auch vermeintlich unverfängliche Hashtags immer mal wieder auf der Blacklist landen, sollte man von Zeit zu Zeit die eigenen Hashtags überprüfen. Denn die Nutzung von Banned Hashtags ist nicht zu empfehlen und kann sogar zur Sperrung des eigenen Profils führen.

Aus den genannten Hashtag Arte sollte man einen guten Mix zusammenstellen. Immer wieder gibt es neue Empfehlungen, jedoch gilt grundsätzlich, dass Ausprobieren hier die besten Ergebnisse liefert. Nischen Hashtags dürfen jedoch in keinem Fall fehlen und sollten den Kern der Hashtags bilden.

Wo findet man die richtigen Hashtags?

Hashtags zu finden, ist eigentlich recht leicht. Denn Instagram bietet hierfür direkt mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man nach einem Hashtag suchen und bekommt gleich eine ganze Reihe von Hashtags angezeigt (unter Suche – Hashtags). Hier wird sogar die Anzahl der Beiträge zu diesem Hashtag angegeben. Dadurch bekommt man sofort ein Gefühl dafür, wo der Hashtag einzuordnen ist (Nischen oder High-Frequency Hashtag?).

Klickt man nun auf eines der angezeigten Hashtags erscheinen die aktuellen und beliebtesten Beiträge zu diesem Hashtag. Oberhalb der Beiträge erscheinen aber auch themenverwandte Hashtags, die sie für ihre Hashtagrecherche nutzen können.

Neben der Recherche über Instagram selber gibt es noch unzählige Tools, die bei der Hashtagrecherche helfen können, wie beispielsweise Keywordtool, Iconsquare oder Keyhole. Die Tools bieten weitere Möglichkeit zur Hashtagrecherche und –analyse und sind dementsprechend kostenpflichtig.

Eine zusätzliche Option direkt über Instagram Hashtags zu recherchieren, ist die Recherche bei den Mitbewerbern. Hier kann sich die Postings einiger erfolgreichen Wettbewerber ansehen und die Hashtags für die eigenen Postings nutzen.

Daneben sollte man auch darauf achten, wie die eigenen Kunden und Leser Hashtags verwenden. Auch hier kann man sich Inspirationen holen.

Wie verwendet man Hashtags?

Wenn man nun bereits eine lange Liste von potenziellen Hashtags hat, geht es an deren Verwendung. Wie bereits beschrieben sollten die verschiedenen Arten gemischt werden. Kern der Hashtags sollten immer Nischen Hashtags mit einer Verwendung zwischen 10.000 bis 100.000 Beiträgen sein.

Es können bis zu 30 Hashtags pro Post verwendet werden. Allerdings sollte man auch hier variieren. Ideal ist hier eine wechselnde Verwendung von 10 bis 30 Hashtags pro Post. Aber auch die punktuelle Verwendung von nur drei oder einem Hashtag kann sinnvoll sein.

Zudem sollte man bei den Hashtags variieren. Nutzen Sie immer wieder neue und andere Hashtags. Dadurch steigert man die Reichweite und Sichtbarkeit, außerdem wird die Interaktion gefördert indem Personen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt werden.

Mit der Hashtagrecherche wird man niemals fertig. Immer wieder gibt es neue Hashtags für den eigenen Auftritt z entdecken. Ein regelmäßiges Update der Hashtags Liste ist zu empfehlen.

Tipp: Cluster deine Hashtags nach Hashtag Art und schreibe die Beitragsanzahl hinzu. Dadurch sind die Hashtags zum einen ordentlich sortiert und leichter auffindbar. Zum anderen kannst du durch die Beitragsanzahl die allgemeine Performance der einzelnen Hashtags beobachten.

Welche Fehler sollte man vermeiden?

Immer wieder schleichen sich Fehler bei der Verwendung von Hashtags ein. Her ist eine Auswahl der beliebtesten Fehler, die du nach Möglichkeit unterlassen solltest:

  • Keine verwandten Tags: Oft werden ausschließlich branchenspezifische Hashtags genutzt. Zwar sollten die Hashtags spezifisch sein, jedoch muss immer noch die Möglichkeit gegeben sein, die Inhalte überhaupt zu finden. Dazu sollte man auch immer thematisch verwandte Hashtags nutzen.
  • Keine neuen Hashtags: Immer wieder die gleichen Hashtags zu nutzen, führt schnell zu einer eingeschränkten Interaktion und Reichweite. User die nach diesem Hashtag suchen, finden immer wieder ausschließlich Inhalte, die sie bereits kennen und dadurch entsteht keine neue Interaktion. Außerdem wird das Posten von immer gleichen Hashtags auch vom Instagram Algorithmus abgestraft indem die Inhalte weniger angezeigt werden.
  • Zu wenig / keine Hashtags: Immer wieder sehe ich Beiträge die ohne oder mit maximal drei Hashtags versehen werden. Zwar soll man nicht immer die Maximalanzahl von 30 Tags ausnutzen, aber durch die dauerhafte Verwendung von zu wenig Hashtags minimiert man die eigene Reichweite.
  • Zu viele populäre Hashtags: Stark genutzte Hashtags mit millionenfachen Beiträgen haben eine geringe Halbwertszeit. Der eigene Beitrag geht in der Masse einfach verloren. Die Hashtags haben zwar eine hohe Reichweite, jedoch wird die eigene Reichweite dadurch beschränkt – an eine gute Interaktionsquote ist nicht zu denken. Besser funktionieren hier spezifische Nischen Hashtags.
  • Keine regionalen Hashtags: Zugegeben regionale Hashtags zu finden ist mühselig. Aber es lohnt sich durchaus. Ohne den lokalen Bezug, entgeht einem die Möglichkeit potenzielle Kunden „aus der Nachbarschaft“ anzusprechen.

Instagram Hashtag Empfehlungen

Meist kann man nur beobachten und vermuten, was der Instagram Algorithmus gerne oder weniger gerne hat. Um dieses Thema drehen sich sogar viele mehr oder weniger wahre Mythen. Nicht zu allen gibt es eine eindeutige Aussage seitens Instagram, da hilft dann nur noch ausprobieren und individuell entscheiden, was für einen selbst am besten funktioniert.

  • Eine der aktuellen Empfehlungen lautet nicht alle 30 Hashtags auszunutzen, sondern lieber auf wenige, relevante und spezifische Hashtags zu setzen. Eine genaue Anzahl der Hashtags wird nicht genannt. Jedoch ist hier davon auszugehen, dass eine variable Anzahl zwischen 3 und 30 sinnvoll ist. Krampfhaft nach mehr Hashtags suchen, ist also nicht notwendig.
  • Hashtags sollte man immer direkt in die Bildunterschrift setzen. Eine Zeitlang sah man des öfteren, dass Nutzer die Hashtags in den ersten Kommentar gepostet hatten. Dies hatte jedoch keine strategischen Gründe, sondern optische. Instagram empfiehlt die Hashtags direkt in die Bildunterschrift zu packen. Wer gerne die eigentliche Bildunterschrift von den Hashtags getrennt haben möchte, kann durch Punkte oder Emojis eine optische Trennung erzeugen.
  • Die Insta-Story ist grundsätzlich sehr wichtig für den Aufbau des eigenen Instagram-Profils und einer funktionierenden Community. Auch hier sollte man kontinuierlich mit Hashtags arbeiten.

Instagram Hashtags sind für die Gestaltung und den Aufbau einer aktiven Instagram-Community und eines gelungenen Profils äußerst wichtig. Immer wieder verändert und optimiert Instagram die Nutzung. Bei regelmäßiger Recherche, beachten meiner Tipps 😉 und stetigem herumprobieren, wird jeder die perfekte Instagram Hashtag Strategie für sein Unternehmen finden.

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So findest du die passenden Social-Media-Kanäle für dein Unternehmen https://lenawingen.de/so-findest-du-die-passenden-social-media-kanaele-fuer-dein-unternehmen/ https://lenawingen.de/so-findest-du-die-passenden-social-media-kanaele-fuer-dein-unternehmen/#respond Sun, 08 Jul 2018 04:30:00 +0000 https://lenawingen.de/?p=4929 Der Beitrag So findest du die passenden Social-Media-Kanäle für dein Unternehmen erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Social-Media-Kanäle können dir dabei helfen dein Business sichtbarer zu machen. Denn soziale Netzwerke bieten tolle Möglichkeiten für Unternehmer. Auf deinen Social-Media-Kanälen kannst du, wann immer du willst, Beiträge posten.

Du bist dabei nicht abhängig von einer anderen Person und du musst für die Veröffentlichung auch kein Geld bezahlen. Außerdem haben die bekannten Netzwerke, wie Facebook, Twitter oder Instagram eine unglaublich große Reichweite, die du für sich nutzen kannst.

Der dritte Vorteil von Social Media ist der Dialog mit potenziellen Kunden. Vor den sozialen Netzwerken war das Internet ein Kommunikationskanal, der nur in eine Richtung ging. Nämlich ein Absender, der eine Botschaft an viele andere sendete. So wie wir es heute auch noch beim Fernsehen kennen. Erst durch Social Media kam der Dialog ins Spiel. Denn die Plattformen sind tatsächlich an erster Stelle zum Netzwerken und nicht für den Verkauf gedacht.

Welche Plattform ist die richtige für dich?

Gerade kleinen Unternehmen oder Einzelunternehmer bieten Social-Media-Kanäle also eine Menge Vorteile, die du in jedem Fall für deine Unternehmenskommunikation nutzen solltest.

Aber welche Plattform eignet sich eigentlich für wen? Sind alle Plattformen für jedes Unternehmen geeignet? Muss man auf allen präsent sein oder sollte man eine Auswahl treffen?

Als Unternehmer musst du nicht auf allen sozialen Netzwerken vertreten sein. Das Netzwerk sollte zu dir, deiner Zielgruppe  und deinem Unternehmensmodell passen. Welche Plattform sich für wen am besten eignet, erfährst du im folgenden:

LinkedIn und Xing

LinkedIn und Xing sind die in Deutschland wohl bekanntesten Business-Plattformen. Für jeden Unternehmer sollte es sich von alleine verstehen, dass er mindestens auf einer der Plattformen vertreten ist.

LinkedIn ist eine international ausgerichtete Plattform. Sie eignet sich besonders, wenn man sich über die Landesgrenzen hinaus vernetzen möchte.

Xing hingegen ist für den deutschsprachigen Raum gedacht. Das zeigt sich auch deutlich an den Nutzerzahlen. Xing gibt an derzeit (Stand: Juli 2018) rund 14 Millionen Mitglieder im gesamten D-A-CH-Raum zu vereinen. Bei LinkedIn sind es weltweit etwa 500 Millionen.

Bei beiden Netzwerken kann man sich ein persönliches Profil anlegen. Darüber hinaus gibt es Unternehmensseiten.

Meiner Meinung nach sollte ein Unternehmer auf mindestens einer dieser Plattformen präsent sein. Wenn man nicht beide Profile pflegen möchte, sollte man sich an der Ausrichtung des eigenen Unternehmens orientieren (international/national).

Unternehmen aus dem B2B-Bereich sollten Xing und LinkedIn als Hauptkanäle ihrer Social-Media-Strategie sehen. Denn hier tummeln sich die potenziellen Kunden. Daher sollte neben gepflegten Profilen auch regelmäßig hochwertiger Content mit Mehrwert für ihre Zielgruppe auf den Plattformen zur Verfügung gestellt werden.

Fazit: Eignet sich als aktiv genutztes Netzwerk besonders für Unternehmens aus dem B2B-Bereich. Aber auch für alle anderen Unternehmer ist zumindest ein persönliches Profil Pflicht.

Facebook

Facebook sei tot, heißt es schon seit längerem. Mit etwas mehr als 2 Milliarden aktiven Nutzern pro Tag, kommt mir diese Behauptung etwas gewagt vor. Aber sie kommt nicht von ungefähr – jedenfalls für Unternehmensseiten. Denn die Veränderungen am Algorithmus von Facebook haben es für Unternehmensseiten sehr schwer gemacht, Reichweite ohne bezahlte Anzeigen aufzubauen.

Bei jedem anderen Netzwerk würde ich dir nun empfehlen, die Finger davon zu lassen. Aber Facebook hat sich mittlerweile so stark etabliert, dass eine Unternehmensseite für viele Unternehmen zu einem absoluten Muss geworden ist.

Ausgenommen sind hier Unternehmen aus dem B2B-Bereich. Natürlich können auch diese eine Facebook-Unternehmensseite betreiben. Jedoch bietet sich eine Facebookseite eher für Unternehmen an, die Produkte oder Dienstleistungen an End-Kunden verkaufen.

Besonders hervorzuheben sind hier Unternehmen, die überregional arbeiten und keine direkte Präsenz bei ihren Kunden haben, wie zum Beispiel durch ein Ladenlokal. Solche Unternehmen, zum Beispiel aus dem Online-Bereich oder auch Berater sollten immer eine Facebookseite vorweisen.

Denn dadurch, dass der Kunde dich nicht vor Ort wahrnimmt und auf Seriosität prüfen kann, müssen sie andere Wege finden. Alleine durch das Anlegen einer Unternehmensseite bei Facebook schaffst du eine weitere Werbefläche. Durch gutes Community-Management kannst du potenziellen Kunden zudem deine Seriosität und Expertise präsentieren. Diese Vorteile wiegen viel Schwerer als eingeschränkte Reichweite.

Fazit: Absolutes Muss für Unternehmen, die keine direkte Präsenz bei ihren Kunden haben (kein Ladenlokal, nicht regional verankertes Business, Online-Business).

 

Instagram

Das A und O bei Instagram ist hervorragendes Bildmaterial. Wer das nicht hat oder bereit ist, ständig Neues anzufertigen, der sollte von der Plattform die Finger lassen. Instagram hat eine deutlich jüngere Nutzerstruktur als Facebook. Deshalb eignet sich diese Plattform vor allem, wenn deine Zielgruppe mit der Altersstruktur des Netzwerks übereinstimmt.

Instagram bietet tolle Möglichkeiten zu Vermarktung von Lifestyleprodukten und -dienstleistungen. Instagram bietet sich im Vergleich zu Facebook besser für regionale Unternehmen an, da es den Standort stärker in den Fokus rückt. Zudem steht die Interaktion zwischen dir und deinen Followern im Vordergrund. Besonders durch die Funktionen InstaStories und IGTV bietet Instagram auch die Möglichkeit per Video mit Followern zu interagieren. Das wirkt sehr persönlich und hat positive Auswirkungen auf die Kundenbindung.

Fazit: Bietet sich auch für regionale Unternehmen an, die eine jüngeres Publikum ansprechen wollen. Besonders geeignet sind Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich Lifestyle.

Twitter

Du hast Lust auf aktiven, lebendigen Austausch? Dann bist du bei Twitter genau richtig, Denn hier zählt vor allem: Aktivität und Interaktion. Die auf Kurznachrichten ausgerichtete Plattform ist eine Art Marktplatz von Meinungen und Wissensaustausch. Gerade deshalb eignet sich die Plattform besonders für Unternehmen die im B2B-Bereich agieren. Du kannst dich mit Kollegen austauschen, erhälst Neuigkeiten aus Kongressen, liest nebenbei noch die branchenrelevanten Nachrichten und twitterst selbst über die neusten Aktivitäten deines Unternehmens.

Twitter sehe ich als großartige Möglichkeit für Unternehmer um stetig auf dem Laufenden zu bleiben. Dabei gilt, für einen gelungenen Auftritt, natürlich nicht nur passives Lesen, sondern reagieren, diskutieren und selber etwas beitragen.

Twitter eignet sich auch besonders für personenbezogene Unternehmen bzw. Marken. Denn natürlich kann man bei Twitter auch als Unternehmen auftreten – ABER da die schnelle und persönliche Kommunikation auf dieser Plattform an erster Stelle steht, ist ein personenbezogener Austausch sinnvoll. Du möchtest doch auch lieber mit Herrn Müller sprechen als mit der Firma Schmidt, oder?

Fazit: Bei Twitter zählt die Freude am aktiven Austausch. Das Netzwerk eignet sich besonders für personenbezogene Marken und Unternehmen aus dem B2B-Bereich.

Pinterest

Pinterest hat in dieser Auflistung eigentlich gar nichts zu suchen. Warum? Pinterest ist streng genommen gar kein soziales Netzwerk, sondern eine Suchmaschine, wie Google. Genau gesagt, ist Pinterest eine Suchmaschine für Bilder.

Und damit der absolute Garant für mehr Traffic auf der Unternehmensseite. Pinterest eignet sich für wirklich jeden Unternehmensbereich. Voraussetzung ist aber ein Unternehmensblog (oder eine andere eigenen Contentquelle), auf dem regelmäßig Artikel gepostet werden.  Denn bei Pinterest hinterlegt man einen Pin mit einem Link zu dem jeweiligen Artikel (oder sonsitigem Content). Wichtig ist dabei jedoch auch, dass die Bilder von sehr gute Qualität sind damit die Inhalte überzeugen.

Fazit: Pinterest ist die Traffic-Maschine für jedes Unternehmen.

Es gibt für jedes Unternehmen (mindestens) ein wichtiges und richtiges soziales Netzwerk. Anhand deiner Zielgruppe und der Ausrichtung der Social-Media-Plattformen kannst du ganz einfach eine Auswahl für dein Unternehmen treffen.

Wichtig ist, egal welches Netzwerk du letztendlich nutzt, dass du hochwertige und einmalige Inhalte anbietest. Denn nur so kannst du über soziale Netzwerke Interessenten und letztendlich Kunden generieren.

Hast du einmal eine Auswahl getroffen, ist es wichtig, dass du deine Beiträge planst.

Du hast Fragen, Anregungen oder Tipps? Dann schreib doch einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag!

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