Social Media Planung | Lena Wingen https://lenawingen.de Mit der Power der PR zu mehr Sichtbarkeit Fri, 23 Aug 2019 09:26:36 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 https://lenawingen.de/wp-content/uploads/2019/09/cropped-lena-wingen-favicon-32x32.jpg Social Media Planung | Lena Wingen https://lenawingen.de 32 32 Instagram Hashtags – Der ultimative Guide https://lenawingen.de/instagram-hashtags/ https://lenawingen.de/instagram-hashtags/#respond Mon, 01 Oct 2018 04:30:59 +0000 https://lenawingen.de/?p=1189 Der Beitrag Instagram Hashtags – Der ultimative Guide erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>
Instagram ist mit über einer Million Nutzer eine der beliebtesten Social Media Plattformen der Welt. Alleine in Deutschland hat das soziale Medium bereits über 15 Millionen Nutzer. Da verwundert es kaum, dass Instagram eine der favorisierten Social Media für Unternehmen ist. Um als Unternehmen auf Instagram erfolgreich zu sein, ist neben hochwertigen Inhalten auch eine starke Instagram Hashtag Strategie notwendig.

Warum sind Hashtags wichtig?

Hashtags dienen als Verschlagwortung und ermöglichen die Auffindbarkeit von Inhalten auf Instagram. Ein Hashtag beginnt stets mit einen #. Darauf folgt dann üblicherweise ein Wort oder eine Wortkombination. Es sind jedoch auch Zahlen oder Emojis möglich.

Durch Hashtags werden Bilder verschlagwortet und lassen sich wiederfinden. Der größte Vorteil der Hashtags liegt darin, dass man User erreichen kann, die sonst nicht auf das Profil aufmerksam geworden wären. Denn durch perfekt genutzte Hashtags erreicht man nicht nur eine hohe Reihweite und Interaktion, sondern auch die eigene Zielgruppe.

Die Relevanz der Hashtags wird immer mal wieder in Frage gestellt. Jedoch gibt es zwei Instagram-eigene Entwicklungen, die dafürsprechen, dass Hashtags eines der wichtigsten Faktoren für den Erfolg auf dem sozialen Netzwerk sind. Zum einen die Umgestaltung des Algorithmus weg von einer chronologischen Sortierung der Bilder hin zu einer Ordnung nach Relevanz für den User. Zum andern die Funktion Hashtags zu folgen. Dadurch wurde Hashtags offiziell mehr Macht über den Algorithmus verliehen.

Wie wichtig Instagram Hashtags sind, beschreibt auch Anne Häusler: Postings mit sinnvollen und auf die Zielgruppe abgestimmten Hashtags haben eine Interaktionsrate von 12 Prozent. Schlecht abgestimmte hingegen kommen lediglich auf 6 Prozent. Postings ohne Hashtags sogar nur auf maximal 4 Prozent.

Instagram Hashtag Strategie

Instagram Hashtags sind wichtig und sollten strategisch eingesetzt werden, um das eigene Unternehmensprofil auf Instagram sichtbar zu machen. Dabei sollte man gezielt eine Auswahl an Hashtags recherchieren und auswählen. Die verschiedenen Arten von Hashtags spielen hier eine entscheidende Rolle, genauso wie die Zusammenstellung, die stetige Rotation und Überarbeitung der Hashtagauswahl, sowie die Anzahl der verwendeten Hashtags.

Welche Hashtag-Arten gibt es?

Hashtag ist gleich Hashtags? Weit gefehlt. Zwar bleibt die Funktion immer die gleiche, aber die inhaltliche Ausrichtung und die damit verbundene Reichweite unterscheidet sich enorm:

  • Themed Hashtags: Der Ausgangspunkt für die Hashtag-Recherche bieten die Themed Hashtags. Diese geben allgemein Auskunft über das Thema des Profils, bzw. des Bilds. Ein Unternehmensprofil eines internationalen Reisebüros würde hier beispielsweise Hashtags, wie #travel nutzen und nach thematisch verwandten Hashtags suchen. Themed Hashtags können in zwei Arten untergliedert werden:
    • High-Frequency Hashtags: Als hoch-frequentierte Hashtags werden allgemeine Hashtags bezeichnet, die millionenfach verwendet werden. Sie geben in der Regel nur eine thematische Richtung vor ohne dabei in die Tiefe zu gehen. Diese Hashtags bieten den Vorteil, dass sie oft verwendet werden und dementsprechend populär sind. Aufgrund der hohen Nutzung besteht jedoch auch die Gefahr, dass das eigene Bild kaum Betrachtung findet und die Halbwertszeit (also die Zeit, in der das Bild Nutzern angezeigt und vorgeschlagen wird) extrem gering ist.
    • Specific Hashtags / Nischen Hashtags: Nischen Hashtags sind im Gegensatz zu den populären Hashtags spezifisch und bieten die Möglichkeit eine genaue Zielgruppe anzusprechen. Die Anzahl der Hashtags-Nutzung ist weitaus geringer als bei den High-Frequency Hashtags. Dafür ist die Halbwertzeit wesentlich länger und durch die starke Abstimmung auf die eigene Zielgruppe wird der Beitrag bei dieser Art häufiger gesehen. Nischen Hashtags sind daher Hauptbestandteil einer sinnvollen Hashtag Strategie. Sollte es keine oder keine wirklich passenden Hashtags geben, kann man auch einfach einen neuen Hashtag erstellen. Damit dieser nicht nur von einem selbst verwendet wird, sollte man den Hashtag auch über andere Social-Media-Plattformen promoten, Follower anschreiben und auch in einem eigenen Posting auf den neuen Hashtag aufmerksam machen.
  • Branded Hashtags: sind unternehmenseigene Hashtags, die die Marke oder das Unternehmen repräsentieren. Vorteil von Branded Hashtags ist die direkte Verknüpfung zum Unternehmen. Unter einem unternehmenseigenen Hashtag sind meist eine Sammlung der eigenen Postings zu finden. Natürlich steht es auch anderen Nutzern frei den Hashtag zu nutzen. Dadurch erhöht sich die Reichweite und Popularität des Hashtags. Bei Branded Hashtags sollte man darauf achten den Hashtag so kurz und aussagekräftig wie möglich zu gestalten. User sollten den Hashtag auf einen Blick erkennen, verstehen und memorieren können.
    • Campaign Hashtags: Eine spezielle Art der Branded Hashtags sind Kampagnen Hashtags. Diese sollen von Kunden und Followern genutzt werden. Meist werden Campaign Hashtags in Influencer Kampagnen genutzt. Dies erleichtert die Zuordnung des Unternehmens und die abschließende Auswertung der Kampagne.
  • Community Hashtags: Eine Art der Hashtags die vor allem von einer bestimmten Personengruppe genutzt werden, sind Community Hashtags, wie zum Beispiel #foodiesofberlin. Solche Hashtags können äußerst interessant sein, wenn es sich bei einer der Communitys um eine potenzielle Zielgruppe handelt. Allerdings gelten auch Hashtags wie #follow4follow als Community Hashtag. Diese sind thematisch unspezifisch und daher wertlos für den eigenen Communityaufbau. Bei der Verwendung von Community Hashtags sollte man darauf achten, dass man keine millionenfach genutzten und inhaltlich unspezifischen Hashtags benutzt, sondern vor allem Hashtags nutzt, die eine thematisch zusammengeschlossene Gruppe anspricht.
  • Regional Hashtags: Wichtiger Bestandteil jeder Hashtags Strategie – speziell für lokale oder regionale Unternehmen – sind regional Hashtags. Hiermit sind Hashtags gemeint, die einen regionalen Bezug aufweisen und dadurch kleiner, aber spezifischer und für die Zielgruppe durch den Faktor Nähe relevanter werden. Der Hashtag #fotografie ist stark frequentiert und einzelne Beiträge gehen in der Masse verloren. #fotografie_berlin oder #berlinfotografie hingegen wird weniger häufig genutzt, zeigt jedoch den Standort präzise an und bietet dem User eine klare Zuordnung. Bei der Kombination von Regional Hashtags gibt es keine vorgegebene Struktur. Häufig wird der Ort an den thematischen Hashtag angehangen oder davor gesetzt. Aber auch die Verbindung mit einem Unterstrich findet des öfteren Verwendung.
  • Seasonal Hashtags: Eine ganz besondere Kategorie von Hashtags sind die saisonal-bestimmte Hashtags. Diese können sowohl themenspezifisch als auch unspezifisch sein. Die Nutzung von unspezifischen Seasonal Hashtags können sinnstiftend sein um eine andere oder übergeordnete Zielgruppe anzusprechen oder sich an einem Hashtag Trend zu beteiligen. Bei themenspezifischen, saisonalen Hashtags gelten die gleichen Regeln, wie für die üblichen Nischen Hashtags mit der Einschränkung, dass diese nur zur passenden Saison genutzt werden.
  • Trending Hashtags: Aus allen bisher genannten Arten können Trending Hashtags entstehen. Zum Teil lohnt es sich diese Trending Hashtags zu nutzen um die Reichweite zu erhöhen. Jedoch gilt auch hier: bei einer großen Nutzung ist die Möglichkeit übersehen zu werden gegeben.
  • Banned Hashtags: Mit Hashtag kann auch durchaus Schindluder getrieben werden. Um sexuell anstößige oder gewaltverherrlichende Hashtags zu unterbinden, gibt es sogenannte Banned Hashtags. Das sind Hashtags, die vielfach in einem zweifelhaften Zusammenhang genutzt wurden und deshalb von Instagram gesperrt wurden. Man kann nach diesen Hashtags suchen. Jedoch wird direkt angezeigt, dass dieser Hashtag gesperrt wurde. Viele der gesperrten Hashtags sind zweifelsohne Eindeutig und die Sperrung selbstverständlich. Allerdings finden sich immer wieder Kuriositäten auf der Liste der Banned Hashtags bei denen man sich die Sperrung schwer erklären kann. Mache Hashtags werden nur für eine bestimmte Zeit gesperrt, wie zum Beispiel #aufzug. Der Hashtag war eine Zeitlang gesperrt und kann nun wieder genutzt werden. Da auch vermeintlich unverfängliche Hashtags immer mal wieder auf der Blacklist landen, sollte man von Zeit zu Zeit die eigenen Hashtags überprüfen. Denn die Nutzung von Banned Hashtags ist nicht zu empfehlen und kann sogar zur Sperrung des eigenen Profils führen.

Aus den genannten Hashtag Arte sollte man einen guten Mix zusammenstellen. Immer wieder gibt es neue Empfehlungen, jedoch gilt grundsätzlich, dass Ausprobieren hier die besten Ergebnisse liefert. Nischen Hashtags dürfen jedoch in keinem Fall fehlen und sollten den Kern der Hashtags bilden.

Wo findet man die richtigen Hashtags?

Hashtags zu finden, ist eigentlich recht leicht. Denn Instagram bietet hierfür direkt mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man nach einem Hashtag suchen und bekommt gleich eine ganze Reihe von Hashtags angezeigt (unter Suche – Hashtags). Hier wird sogar die Anzahl der Beiträge zu diesem Hashtag angegeben. Dadurch bekommt man sofort ein Gefühl dafür, wo der Hashtag einzuordnen ist (Nischen oder High-Frequency Hashtag?).

Klickt man nun auf eines der angezeigten Hashtags erscheinen die aktuellen und beliebtesten Beiträge zu diesem Hashtag. Oberhalb der Beiträge erscheinen aber auch themenverwandte Hashtags, die sie für ihre Hashtagrecherche nutzen können.

Neben der Recherche über Instagram selber gibt es noch unzählige Tools, die bei der Hashtagrecherche helfen können, wie beispielsweise Keywordtool, Iconsquare oder Keyhole. Die Tools bieten weitere Möglichkeit zur Hashtagrecherche und –analyse und sind dementsprechend kostenpflichtig.

Eine zusätzliche Option direkt über Instagram Hashtags zu recherchieren, ist die Recherche bei den Mitbewerbern. Hier kann sich die Postings einiger erfolgreichen Wettbewerber ansehen und die Hashtags für die eigenen Postings nutzen.

Daneben sollte man auch darauf achten, wie die eigenen Kunden und Leser Hashtags verwenden. Auch hier kann man sich Inspirationen holen.

Wie verwendet man Hashtags?

Wenn man nun bereits eine lange Liste von potenziellen Hashtags hat, geht es an deren Verwendung. Wie bereits beschrieben sollten die verschiedenen Arten gemischt werden. Kern der Hashtags sollten immer Nischen Hashtags mit einer Verwendung zwischen 10.000 bis 100.000 Beiträgen sein.

Es können bis zu 30 Hashtags pro Post verwendet werden. Allerdings sollte man auch hier variieren. Ideal ist hier eine wechselnde Verwendung von 10 bis 30 Hashtags pro Post. Aber auch die punktuelle Verwendung von nur drei oder einem Hashtag kann sinnvoll sein.

Zudem sollte man bei den Hashtags variieren. Nutzen Sie immer wieder neue und andere Hashtags. Dadurch steigert man die Reichweite und Sichtbarkeit, außerdem wird die Interaktion gefördert indem Personen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt werden.

Mit der Hashtagrecherche wird man niemals fertig. Immer wieder gibt es neue Hashtags für den eigenen Auftritt z entdecken. Ein regelmäßiges Update der Hashtags Liste ist zu empfehlen.

Tipp: Cluster deine Hashtags nach Hashtag Art und schreibe die Beitragsanzahl hinzu. Dadurch sind die Hashtags zum einen ordentlich sortiert und leichter auffindbar. Zum anderen kannst du durch die Beitragsanzahl die allgemeine Performance der einzelnen Hashtags beobachten.

Welche Fehler sollte man vermeiden?

Immer wieder schleichen sich Fehler bei der Verwendung von Hashtags ein. Her ist eine Auswahl der beliebtesten Fehler, die du nach Möglichkeit unterlassen solltest:

  • Keine verwandten Tags: Oft werden ausschließlich branchenspezifische Hashtags genutzt. Zwar sollten die Hashtags spezifisch sein, jedoch muss immer noch die Möglichkeit gegeben sein, die Inhalte überhaupt zu finden. Dazu sollte man auch immer thematisch verwandte Hashtags nutzen.
  • Keine neuen Hashtags: Immer wieder die gleichen Hashtags zu nutzen, führt schnell zu einer eingeschränkten Interaktion und Reichweite. User die nach diesem Hashtag suchen, finden immer wieder ausschließlich Inhalte, die sie bereits kennen und dadurch entsteht keine neue Interaktion. Außerdem wird das Posten von immer gleichen Hashtags auch vom Instagram Algorithmus abgestraft indem die Inhalte weniger angezeigt werden.
  • Zu wenig / keine Hashtags: Immer wieder sehe ich Beiträge die ohne oder mit maximal drei Hashtags versehen werden. Zwar soll man nicht immer die Maximalanzahl von 30 Tags ausnutzen, aber durch die dauerhafte Verwendung von zu wenig Hashtags minimiert man die eigene Reichweite.
  • Zu viele populäre Hashtags: Stark genutzte Hashtags mit millionenfachen Beiträgen haben eine geringe Halbwertszeit. Der eigene Beitrag geht in der Masse einfach verloren. Die Hashtags haben zwar eine hohe Reichweite, jedoch wird die eigene Reichweite dadurch beschränkt – an eine gute Interaktionsquote ist nicht zu denken. Besser funktionieren hier spezifische Nischen Hashtags.
  • Keine regionalen Hashtags: Zugegeben regionale Hashtags zu finden ist mühselig. Aber es lohnt sich durchaus. Ohne den lokalen Bezug, entgeht einem die Möglichkeit potenzielle Kunden „aus der Nachbarschaft“ anzusprechen.

Instagram Hashtag Empfehlungen

Meist kann man nur beobachten und vermuten, was der Instagram Algorithmus gerne oder weniger gerne hat. Um dieses Thema drehen sich sogar viele mehr oder weniger wahre Mythen. Nicht zu allen gibt es eine eindeutige Aussage seitens Instagram, da hilft dann nur noch ausprobieren und individuell entscheiden, was für einen selbst am besten funktioniert.

  • Eine der aktuellen Empfehlungen lautet nicht alle 30 Hashtags auszunutzen, sondern lieber auf wenige, relevante und spezifische Hashtags zu setzen. Eine genaue Anzahl der Hashtags wird nicht genannt. Jedoch ist hier davon auszugehen, dass eine variable Anzahl zwischen 3 und 30 sinnvoll ist. Krampfhaft nach mehr Hashtags suchen, ist also nicht notwendig.
  • Hashtags sollte man immer direkt in die Bildunterschrift setzen. Eine Zeitlang sah man des öfteren, dass Nutzer die Hashtags in den ersten Kommentar gepostet hatten. Dies hatte jedoch keine strategischen Gründe, sondern optische. Instagram empfiehlt die Hashtags direkt in die Bildunterschrift zu packen. Wer gerne die eigentliche Bildunterschrift von den Hashtags getrennt haben möchte, kann durch Punkte oder Emojis eine optische Trennung erzeugen.
  • Die Insta-Story ist grundsätzlich sehr wichtig für den Aufbau des eigenen Instagram-Profils und einer funktionierenden Community. Auch hier sollte man kontinuierlich mit Hashtags arbeiten.

Instagram Hashtags sind für die Gestaltung und den Aufbau einer aktiven Instagram-Community und eines gelungenen Profils äußerst wichtig. Immer wieder verändert und optimiert Instagram die Nutzung. Bei regelmäßiger Recherche, beachten meiner Tipps 😉 und stetigem herumprobieren, wird jeder die perfekte Instagram Hashtag Strategie für sein Unternehmen finden.

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So findest du die passenden Social-Media-Kanäle für dein Unternehmen https://lenawingen.de/so-findest-du-die-passenden-social-media-kanaele-fuer-dein-unternehmen/ https://lenawingen.de/so-findest-du-die-passenden-social-media-kanaele-fuer-dein-unternehmen/#respond Sun, 08 Jul 2018 04:30:00 +0000 https://lenawingen.de/?p=4929 Der Beitrag So findest du die passenden Social-Media-Kanäle für dein Unternehmen erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Social-Media-Kanäle können dir dabei helfen dein Business sichtbarer zu machen. Denn soziale Netzwerke bieten tolle Möglichkeiten für Unternehmer. Auf deinen Social-Media-Kanälen kannst du, wann immer du willst, Beiträge posten.

Du bist dabei nicht abhängig von einer anderen Person und du musst für die Veröffentlichung auch kein Geld bezahlen. Außerdem haben die bekannten Netzwerke, wie Facebook, Twitter oder Instagram eine unglaublich große Reichweite, die du für sich nutzen kannst.

Der dritte Vorteil von Social Media ist der Dialog mit potenziellen Kunden. Vor den sozialen Netzwerken war das Internet ein Kommunikationskanal, der nur in eine Richtung ging. Nämlich ein Absender, der eine Botschaft an viele andere sendete. So wie wir es heute auch noch beim Fernsehen kennen. Erst durch Social Media kam der Dialog ins Spiel. Denn die Plattformen sind tatsächlich an erster Stelle zum Netzwerken und nicht für den Verkauf gedacht.

Welche Plattform ist die richtige für dich?

Gerade kleinen Unternehmen oder Einzelunternehmer bieten Social-Media-Kanäle also eine Menge Vorteile, die du in jedem Fall für deine Unternehmenskommunikation nutzen solltest.

Aber welche Plattform eignet sich eigentlich für wen? Sind alle Plattformen für jedes Unternehmen geeignet? Muss man auf allen präsent sein oder sollte man eine Auswahl treffen?

Als Unternehmer musst du nicht auf allen sozialen Netzwerken vertreten sein. Das Netzwerk sollte zu dir, deiner Zielgruppe  und deinem Unternehmensmodell passen. Welche Plattform sich für wen am besten eignet, erfährst du im folgenden:

LinkedIn und Xing

LinkedIn und Xing sind die in Deutschland wohl bekanntesten Business-Plattformen. Für jeden Unternehmer sollte es sich von alleine verstehen, dass er mindestens auf einer der Plattformen vertreten ist.

LinkedIn ist eine international ausgerichtete Plattform. Sie eignet sich besonders, wenn man sich über die Landesgrenzen hinaus vernetzen möchte.

Xing hingegen ist für den deutschsprachigen Raum gedacht. Das zeigt sich auch deutlich an den Nutzerzahlen. Xing gibt an derzeit (Stand: Juli 2018) rund 14 Millionen Mitglieder im gesamten D-A-CH-Raum zu vereinen. Bei LinkedIn sind es weltweit etwa 500 Millionen.

Bei beiden Netzwerken kann man sich ein persönliches Profil anlegen. Darüber hinaus gibt es Unternehmensseiten.

Meiner Meinung nach sollte ein Unternehmer auf mindestens einer dieser Plattformen präsent sein. Wenn man nicht beide Profile pflegen möchte, sollte man sich an der Ausrichtung des eigenen Unternehmens orientieren (international/national).

Unternehmen aus dem B2B-Bereich sollten Xing und LinkedIn als Hauptkanäle ihrer Social-Media-Strategie sehen. Denn hier tummeln sich die potenziellen Kunden. Daher sollte neben gepflegten Profilen auch regelmäßig hochwertiger Content mit Mehrwert für ihre Zielgruppe auf den Plattformen zur Verfügung gestellt werden.

Fazit: Eignet sich als aktiv genutztes Netzwerk besonders für Unternehmens aus dem B2B-Bereich. Aber auch für alle anderen Unternehmer ist zumindest ein persönliches Profil Pflicht.

Facebook

Facebook sei tot, heißt es schon seit längerem. Mit etwas mehr als 2 Milliarden aktiven Nutzern pro Tag, kommt mir diese Behauptung etwas gewagt vor. Aber sie kommt nicht von ungefähr – jedenfalls für Unternehmensseiten. Denn die Veränderungen am Algorithmus von Facebook haben es für Unternehmensseiten sehr schwer gemacht, Reichweite ohne bezahlte Anzeigen aufzubauen.

Bei jedem anderen Netzwerk würde ich dir nun empfehlen, die Finger davon zu lassen. Aber Facebook hat sich mittlerweile so stark etabliert, dass eine Unternehmensseite für viele Unternehmen zu einem absoluten Muss geworden ist.

Ausgenommen sind hier Unternehmen aus dem B2B-Bereich. Natürlich können auch diese eine Facebook-Unternehmensseite betreiben. Jedoch bietet sich eine Facebookseite eher für Unternehmen an, die Produkte oder Dienstleistungen an End-Kunden verkaufen.

Besonders hervorzuheben sind hier Unternehmen, die überregional arbeiten und keine direkte Präsenz bei ihren Kunden haben, wie zum Beispiel durch ein Ladenlokal. Solche Unternehmen, zum Beispiel aus dem Online-Bereich oder auch Berater sollten immer eine Facebookseite vorweisen.

Denn dadurch, dass der Kunde dich nicht vor Ort wahrnimmt und auf Seriosität prüfen kann, müssen sie andere Wege finden. Alleine durch das Anlegen einer Unternehmensseite bei Facebook schaffst du eine weitere Werbefläche. Durch gutes Community-Management kannst du potenziellen Kunden zudem deine Seriosität und Expertise präsentieren. Diese Vorteile wiegen viel Schwerer als eingeschränkte Reichweite.

Fazit: Absolutes Muss für Unternehmen, die keine direkte Präsenz bei ihren Kunden haben (kein Ladenlokal, nicht regional verankertes Business, Online-Business).

 

Instagram

Das A und O bei Instagram ist hervorragendes Bildmaterial. Wer das nicht hat oder bereit ist, ständig Neues anzufertigen, der sollte von der Plattform die Finger lassen. Instagram hat eine deutlich jüngere Nutzerstruktur als Facebook. Deshalb eignet sich diese Plattform vor allem, wenn deine Zielgruppe mit der Altersstruktur des Netzwerks übereinstimmt.

Instagram bietet tolle Möglichkeiten zu Vermarktung von Lifestyleprodukten und -dienstleistungen. Instagram bietet sich im Vergleich zu Facebook besser für regionale Unternehmen an, da es den Standort stärker in den Fokus rückt. Zudem steht die Interaktion zwischen dir und deinen Followern im Vordergrund. Besonders durch die Funktionen InstaStories und IGTV bietet Instagram auch die Möglichkeit per Video mit Followern zu interagieren. Das wirkt sehr persönlich und hat positive Auswirkungen auf die Kundenbindung.

Fazit: Bietet sich auch für regionale Unternehmen an, die eine jüngeres Publikum ansprechen wollen. Besonders geeignet sind Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich Lifestyle.

Twitter

Du hast Lust auf aktiven, lebendigen Austausch? Dann bist du bei Twitter genau richtig, Denn hier zählt vor allem: Aktivität und Interaktion. Die auf Kurznachrichten ausgerichtete Plattform ist eine Art Marktplatz von Meinungen und Wissensaustausch. Gerade deshalb eignet sich die Plattform besonders für Unternehmen die im B2B-Bereich agieren. Du kannst dich mit Kollegen austauschen, erhälst Neuigkeiten aus Kongressen, liest nebenbei noch die branchenrelevanten Nachrichten und twitterst selbst über die neusten Aktivitäten deines Unternehmens.

Twitter sehe ich als großartige Möglichkeit für Unternehmer um stetig auf dem Laufenden zu bleiben. Dabei gilt, für einen gelungenen Auftritt, natürlich nicht nur passives Lesen, sondern reagieren, diskutieren und selber etwas beitragen.

Twitter eignet sich auch besonders für personenbezogene Unternehmen bzw. Marken. Denn natürlich kann man bei Twitter auch als Unternehmen auftreten – ABER da die schnelle und persönliche Kommunikation auf dieser Plattform an erster Stelle steht, ist ein personenbezogener Austausch sinnvoll. Du möchtest doch auch lieber mit Herrn Müller sprechen als mit der Firma Schmidt, oder?

Fazit: Bei Twitter zählt die Freude am aktiven Austausch. Das Netzwerk eignet sich besonders für personenbezogene Marken und Unternehmen aus dem B2B-Bereich.

Pinterest

Pinterest hat in dieser Auflistung eigentlich gar nichts zu suchen. Warum? Pinterest ist streng genommen gar kein soziales Netzwerk, sondern eine Suchmaschine, wie Google. Genau gesagt, ist Pinterest eine Suchmaschine für Bilder.

Und damit der absolute Garant für mehr Traffic auf der Unternehmensseite. Pinterest eignet sich für wirklich jeden Unternehmensbereich. Voraussetzung ist aber ein Unternehmensblog (oder eine andere eigenen Contentquelle), auf dem regelmäßig Artikel gepostet werden.  Denn bei Pinterest hinterlegt man einen Pin mit einem Link zu dem jeweiligen Artikel (oder sonsitigem Content). Wichtig ist dabei jedoch auch, dass die Bilder von sehr gute Qualität sind damit die Inhalte überzeugen.

Fazit: Pinterest ist die Traffic-Maschine für jedes Unternehmen.

Es gibt für jedes Unternehmen (mindestens) ein wichtiges und richtiges soziales Netzwerk. Anhand deiner Zielgruppe und der Ausrichtung der Social-Media-Plattformen kannst du ganz einfach eine Auswahl für dein Unternehmen treffen.

Wichtig ist, egal welches Netzwerk du letztendlich nutzt, dass du hochwertige und einmalige Inhalte anbietest. Denn nur so kannst du über soziale Netzwerke Interessenten und letztendlich Kunden generieren.

Hast du einmal eine Auswahl getroffen, ist es wichtig, dass du deine Beiträge planst.

Du hast Fragen, Anregungen oder Tipps? Dann schreib doch einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag!

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Wie erstellt man einen Redaktionsplan? https://lenawingen.de/wie-erstellt-man-einen-redaktionsplan/ https://lenawingen.de/wie-erstellt-man-einen-redaktionsplan/#respond Fri, 06 Jul 2018 04:30:46 +0000 https://lenawingen.de/?p=4947 Der Beitrag Wie erstellt man einen Redaktionsplan? erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

In meinem Blogartikel „5 Gründe, warum du deine Social-Media-Beiträge planen solltest“, habe ich bereits erklärt warum es entspannend und qualitätsfördernd ist, Beiträge für Social-Media zu planen.

Wie man seine Beiträge planen kann, wie man Themen findet und alles in einem Redaktionsplan festhält, erkläre ich in diesem Artikel.

Kanäle aussuchen

Bevor du dich an die inhaltliche Planung machst, musst du sich zunächst einmal überlegen, welche Social-Media-Kanäle sie überhaupt nutzen wollen. Auch wenn du bereits den einen oder anderen Kanal nutztst, solltest du zu Beginn einer neuen Planung darüber nachdenken, ob du die Kanäle weiter so nutzen willst, wie bisher oder etwas ändern.

Welche Kanäle du nutzen solltest, kommt auf deine Branche und deine Zielgruppe an. Die Nutzer der Kanäle müssen eine gewisse Schnittmenge mit der Zielgruppe deines Unternehmens aufweisen. Die Nutzergruppe von Facebook ist beispielsweise bei weitem älter als die Nutzer von Instagram oder Snapchat. Bei Instagram sind mehr Frauen aktiv als Männer. Solche und andere Grundzahlen können ausschlaggebend dafür sein, welchen Kanal du für dein Unternehmen nutzen solltest. Du solltest dich bei der Auswahl nicht von eigenen Präferenzen leiten lassen. Denn auch wenn du Instagram lieben, muss es nicht der richtige Kanal für dein Unternehmen sein.

Frequenz festlegen

Nachdem du dir darüber klar geworden bist, welche Kanäle du nutzen willst, solltest du festlegen, wie oft du auf den einzelnen Kanälen posten möchtest. Die Anzahl richtet sich an erster Stelle nach der üblichen Frequenz des Kanals. Bei Twitter ist die Frequenz beispielsweise deutlich höher als bei Facebook oder LinkedIn.

Wie hoch die Frequenz letztendlich ist, solltest du aber dem anpassen, was für dich machbar ist. Leg einen Rahmen fest, wie oft du minimal und maximal posten möchtest und kannst.

Es gibt verschiedene Meinungen darüber, wie oft man auf den einzelnen Kanälen posten sollte. Meine Empfehlung ist folgende:

  • Xing: 1x täglich (7-10 und 17-18 Uhr)
  • Blog 4-16x pro Monat (7-11 Uhr)
  • LinkedIn 1x pro Werktag (8-10 oder 16-18 Uhr)
  • Google+ 2x pro Tag (Werktags 9-11)
  • Instagram 1-2x pro Tag (11-13 und 19-21 Uhr)
  • YouTube 1x pro Woche (12-15 Uhr)
  • Facebook bis 10.000 Follower 1-5x pro Monat / über 100.000 Fans 31-60x pro Monat (12 und 19 Uhr)
  • Twitter 1-3x pro Tag (17 Uhr)
  • Pinterest 5-30x pro Tag (Mo.-Fr. 20-23 Uhr)
  • Snapchat 1-5x pro Tag (22-1 Uhr)

Solltest du auch die Mindest-Anzahl nicht realisieren können, solltest du überlegen, ob der Kanal für dich trotzdem sinnvoll ist.

Formate kreieren

Nachdem du nun schon deine Kanäle und jeweils eine Frequenz ausgewählt hast, geht als an eine weitere Überlegung. Welche Inhaltsarten willst du produzieren? Blogartikel, Videos, Bilder, Podcasts? Es gibt verschiedene Medienformate, die sich gut oder weniger gut für die einzelnen Kanäle eignen.

Ein Blog ist eine hervorragende Plattform für Textbeiträge – auf Instagram bietet sich keine Möglichkeit diese zu veröffentlichen und ist daher nicht das geeignete Format. Instagram und Pinterest sind visuell aufgebaut und bieten Platz für Bilder. InstaStories, IGTV oder auch YouTube sind ebenfalls visuell – setzen jedoch auf das Medium Video.

Du solltest dir also überlegen welches Medium du primär nutzen willst. Denn das ist der Ausgangspunkt für die Vermarktung deiner Inhalte. Auf diesen Kanal solltest du im späteren Verlauf ein besonderes Auge haben.

Natürlich musst du dich nicht auf ein Medium beschränken, jedoch empfiehlt sich gerade am Anfang ein Medienformat zu etablieren und dieses konstant zu produzieren. So können sich deine Leser, Zuhörer oder Zuschauer daran gewöhnen. Dadurch entsteht eine Bindung zwischen dir und deinen Rezipienten.

Agenda Setting und Surfing

Agenda Setting oder auch Agendasetzung kommt eigentlich aus der Politikwissenschaft und bezeichnet das bewusste Setzen von Themenschwerpunkten zu bestimmten Zeiten. Beispielsweise könnte ich mir vornehmen im September meinen Schwerpunkt auf Online-PR zu richten.

Beim Agenda Surfing hingegen setztst nicht du den Schwerpunkt, sondern springen auf einen meist (etablierten) Schwerpunkt auf. Ein gutes Beispiel dafür ist Weihnachten. Dies ist ein fester Zeitpunkt im Jahr zu dem verschiedene Aktionen angeboten werden und auch die Inhalte sich nach diesem Schwerpunkt richten.

Bevor du also mit der detaillierten Planung anfängst, solltest du dir einen Kalender schnappen und alle für dich relevanten Termine eintragen. Neben gesetzlichen Feiertagen können das auch kommerzielle Feiertage, wie Muttertag, Sportereignisse, wie eine WM oder Olympia, sein.

Natürlich müssen es nicht immer so große Veranstaltungen sein. Wenn du lokal verankert bist und dort auch der primäre Markt für dich ist, dann schauen dich in der Umgebung um. Gibt es Stadt- oder Dorffeste? Sport- oder Kulturveranstaltungen, die du in irgendeiner Weise für sich nutzen könntest? Vielleicht um dich zu Positionieren oder auch um deine Sichtbarkeit zu erhöhen?

All diese Termine sind für dich wichtig und deshalb gehören sie auch in deinen Redaktionsplan. Auch Messen, Ausstellungen oder Aktionen, die in deiner Branche veranstaltet werden, solltest du dir notieren.

Wenn du dann beim Punkt Ideen sammeln oder auch Content erstellen angekommen bist und du entscheidest dich bei dem einen oder anderen Termin keine Inhalte zu erstellen, ist das natürlich okay. Aber so verpasst du auf keinen Fall einen Termin und ärgerst dich im nachhinein.

Beim Agenda Setting musst du anders vorgehen. Natürlich kannst du frei bestimmen, zu welchem Zeitpunkt du welche Themen fokussierst. Aber diese Entscheidung solltest du vorher gut überlegen. Und dazu gehört Recherche. Beispielsweise kannst du dein Thema bei Google Trends analysieren. Schau dir doch einfach mal an, wann das Thema am häufigsten gegoogelt wurde.

Alle Termine, die du durch Agenda Setting und Surfing recherchieren konntest, solltest du in deinem Redaktionsplan festhalten.  Ob und wie du die Themen letztendlich aufgreifst, musst du zu diesem Zeitpunkt noch nicht festlegen.

 

Ideen sammeln

Nun geht es auch schon ans Eingemachte. Wenn du Inhalte erstellen willst, musst du natürlich auch Ideen haben, worüber du schreiben oder sprechen willst. Oft sind natürlich die Einfälle, die du von alleine hast, die Besten. Diese solltest du immer direkt notieren. Denn oft sind diese Ideen schneller weg als man glaubt. Aber was kann man tun, wenn einem einfach nichts Neues einfallen will?

Man kann ähnlich vorgehen, wie bei einer Keyword-Recherche. Denn natürlich sollten sich die von dir angebotenen Inhalte mit den meist-gesuchten Begriffen überschneiden. Du kannst also Tools, wie kwfinder.com, ubersuggest.com oder answerthepublic.com nutzen um Themen zu recherchieren. Idealerweise optimierst du deinen Beitrag dann auch auf das jeweilige Keyword. In meinem Redaktionsplan habe ich deshalb eine separate Spalte, in der ich die Keywords eintrage.

Tipp: Bei der Recherche werden dir unglaublich viele Suchbegriffe begegnen, die sich im ersten Moment toll anhören. Notier jedoch nicht einfach blindlinks alles. Denn das erweitert deinen Themenkatalog unnötigerweise. Natürlich ist ein prall gefüllter Themenkatalog erstrebenswert – aber nicht, wenn dir bei der Hälfte der Themen nichts einfällt oder sogar der Kontext fehlt. Die Recherche über Suchbegriffe solltest du nicht als strikte Vorgabe, sondern als mögliche Ideen sehen.

Ein weiterer Weg Themen zu recherchieren, ist das genaue Beobachten seiner Zielgruppe, Diese Methode ist eine der besten Methoden, um hochwertigen und einmaligen Content zu erstellen. Du solltest Kommentare unter deinen Beiträgen also nicht nur lesen, um damit die Community zu stärken. Du solltest aktiv nach neuen Themen suchen. Probleme, die an dich herangetragen werden, kannst du auch immer auf deine Themenliste setzen und so dem nächsten Suchenden die Lösung vorab präsentieren.

Alle Themen solltest du in einem Themenkatalog festhalten. Da sich schnell viele unterschiedliche Themen ansammeln, sollten du dir eine Möglichkeit suchen, deine Themen zu organisieren. Ich katalogisiere Themen einfach nach meinen Dienstleistungsfeldern und gruppiere ähnliche Themen dann zusammen. Saisonale Themen gliedere ich direkt zu einem eigenen Punkt. So bleibt der Katalog übersichtlich und ich kann schnell die Themen herausgreifen, die ich im Redaktionsplan eintragen möchte.

Übrigens ist es sinnvoll, regelmäßig nach neuen Themen zu suchen – selbst wenn dein Themenkatalog schon prall gefüllt ist. Denn es tauchen immer wieder neue Themen auf, die du frühzeitig aufgreifen solltest, mit ausreichender Zeit zur Recherche.

Ein gutes Beispiel hierfür bietet die DS-GVO. Es gab einige Journalisten und Blogger, die das Thema schon länger auf dem Schirm hatten. Diese Artikel sind lange recherchiert und das merkt man auch. Als es dann näher an den Stichtag heranging, sind immer mehr Blogger auf den Trend aufgesprungen und haben etwas veröffentlicht. Darunter auch haarsträubende Artikel, die die DS-GVO-Panik nur noch angefacht haben.

Das Beispiel zeigt, dass man Themen, mit denen man sich platzieren möchte, gut recherchieren sollte. Und das geht nur, wenn man ausreichend Zeit hat. Was wiederum voraussetzt, dass man das Thema schon länger fokussiert hat.

Dazu musst du regelmäßige Themen-Recherche betreiben, um bald anstehende „Trend-Themen“ zu identifizieren.

Planung im Detail – Umfang und Format

Nachdem du nun einen Themenkatalog erstellt hast, kannst du die Themen rein theoretisch schon in deinen Redaktionsplan setzen. Aber halt! Es gibt noch ein paar wichtige Dinge zu beachten.

Bei der Themenrecherche hast du das Thema erstmal grob erfasst, also zum Beispiel Online-PR. Jetzt musst du das Thema noch ein wenig genauer betrachten. Willst du über Online-PR für Unternehmen oder für Einzelunternehmer schreiben? Und worum soll es in dem Artikel überhaupt gehen?

Nehmen wir das Thema „5 Fehler, die du bei deinem Instagram-Profil vermeiden solltest“ und „Wie du ein Social-Media-Konzept“ erstellen“. Der erste Artikel wird bei weitem nicht so umfangreich sein, wie der Zweite.

In einem nächsten Schritt solltest du dann überlegen, welches Format das Thema bekommen soll. Du erinnerst dich noch an die Auswahl des richtigen Mediums? Habe ich beispielsweise einen Blog, dann stellt sich hier also die Frage, erstelle ich einen Artikel, eine Artikelserie, schreibe ich eine Kolumne oder ist der Umfang des Themas so groß, dass sich ein E-Book anbietet?

Natürlich kann man diese Überlegungen auch auf alle anderen Medien übertragen. Bei der Auswahl gilt immer, der Umfang eines Themas bestimmt das Format. Solltest du dich beispielsweise davor scheuen ein E-Book zu schreiben, dein Thema ist aber so groß, dass nur ein Buch es ausreichend beschreiben könnte, bearbeite einfach das Thema. Aus „Wie du ein Social-Media-Konzept erstellst“ kannst du „Wie du ein Konzept für Instagram entwickelst“ oder noch kleiner und spezifischer „Wie man als Einzelunternehmer ein Konzept für Social Media entwickelt“ machen. Aber der Umfang eines Themas gibt immer auch dessen Format vor.

Das Format solltest du dir neben dem Thema in deinem Redaktionsplan notieren. Denn so kannst du überprüfen, ob du eine gute Mischung anbietest oder ihre Formate zu einseitig sind. Einen sehr gelungenen Artikel darüber gibt es bei Chimpify (https://www.chimpify.de/marketing/blogartikel-typen/).

Inhalte planen

Nun ist es endlich so weit. Du kannst deine  Themen in deinen Redaktionsplan eintragen. Dabei solltest du darauf achten, dass sie die vorher festgelegte Frequenz einhälst. Und natürlich solltest du die Planung mit ein wenig Vorlaufzeit eintragen. Du sollest also nicht einen Tag nach der Planung bereits den ersten Beitrag veröffentlichen, sondern einen Puffer einbauen, der dir genügend Zeit zur Erstellung gibt.

Denk daran, dass es nicht mit der Erstellung deines Beitrags getan ist. Damit dieser im Netzt überhaupt gefunden wird, musst du ihn aktiv promoten. Daher plane auf jedenfall auch die Vermarktung und Reminder ein.

 Social-Media-Beiträge planen

Im letzten Schritt folgt nun die detaillierte Planung des Publizierens auf den einzelnen Kanälen. In meinem Fall ist mein Blog der Ankerpunkt von dem alle Beiträge ausgehen und zu dem alle Leser finden sollen. Ich muss meine Beiträge also hier erstmal veröffentlichen und dann den neuen Beitrag über meine Social-Media-Kanäle promoten.

Dazu sollte ich wissen, wann der optimale Zeitpunkt zum Posten auf den einzelnen Plattformen ist. Der kann nämlich sehr unterschiedlich sein. Zwar existieren im Netz eine Menge Listen, wann man wo am besten postet, aber davon kann ich nur abraten. Du solltest deine Zielgruppe am besten kennen – versetz dich mal in deren Lage. Wann hat deine Zielgruppe Zeit für Social Media? Wenn du eine grobe Vorstellung hast, probier es einfach aus.

Wichtig ist dabei, dass du ein Auge darauf hast und auswertest, ob die geschätzte Zeit passt oder nicht. Dann veränder den Zeitpunkt radikal und schau was sich ändert. Nur so findest du den perfekten Zeitpunkt zum Posten für deine Zielgruppe.

In diesen Schritten kannst du einen langfristigen Redaktionsplan erstellen.

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5 Gründe, warum du deine Social-Media-Beiträge planen solltest https://lenawingen.de/5-gruende-warum-du-deine-social-media-beitraege-planen-solltest/ https://lenawingen.de/5-gruende-warum-du-deine-social-media-beitraege-planen-solltest/#respond Tue, 03 Jul 2018 04:30:12 +0000 https://lenawingen.de/?p=4941 Der Beitrag 5 Gründe, warum du deine Social-Media-Beiträge planen solltest erschien zuerst auf Lena Wingen. ]]>

Planst du bereits deine Social-Media-Beiträge? Wenn nicht, dann solltest du sofort damit anfangen. Denn es gibt mindestens fünf gute Gründe dafür:

1. Kontinuität:

Der letzte Blogpost ist schon eine Ewigkeit her, deine Facebook-Seite ist in den Tiefen des Netzwerks verschwunden, Instagram hat schon Spinnweben angesetzt und auf LinkedIn stapeln sich unbeachtete Anfragen und Mitteilungen. So sollte es bei keinem Unternehmen aussehen. Denn wer sich dazu entscheidet eigene Kanäle zu bespielen, der verpflichtet sich auch dazu diese aktiv zu befüllen – mit hochwertigen Inhalten.

Zu Beginn ist die Aufregung und Freude groß und man arbeitet mit voller Kraft an den ersten Beiträgen. Schließlich sieht man direkt erste Ergebnisse, Rückmeldungen oder neue Follower. Der erste Schwung verschwindet jedoch erfahrungsgemäß schnell wieder. In den einzelnen Plattformen findet man unzählige Unternehmensprofile, die nach ein paar grandiosen Beiträgen seit geraumer Zeit brach liegen.

Damit das nicht passiert, lautet die oberste Regel für Social-Media: Kontinuität. Um diese Regel einzuhalten, musst du deine Beiträge planen. Denn nur so erhälst du die Sicherheit, dass du für jeden Tag (mindestens) einen Inhalt vorbereitet hast. Du musst also nicht jeden Tag aufs neue kreativ werden, sondern kannst dich entspannt zurücklehnen.

2. Mehr Zeit:

Durch die Planung deiner Social-Media-Beiträge sparst du eine Menge Zeit. Stell dir vor, du erstellst jeden Tag den neuen Beitrag für den selben Tag. Dass heißt, dass du opferst jeden Tag einen Teil deiner kostbaren  Zeit für die Erstellung.

Dabei darfst du aber nicht vergessen, dass du dich täglich neu in die Thematik einfinden und vielleicht auch erstmal ein Thema überlegen musst. Das kostet Zeit – viel mehr als wenn du an einem Stück Beiträge erstellst. Dort bündelst du deine Zeit und kannst einzelne Schritte für mehrere Beiträge gleichzeitig durchlaufen, anstatt jedes Mal von vorne zu starten.

3. Kein Stress:

Damit kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt, warum du Beiträge planen solltest: Du hast weniger Stress! Wenn du jeden Tag erstmal deine Beiträge erstellen musst, gerätst du schnell mal ins Schwitzen – wenn du eigentlich gleich Posten müssten, aber dein Kunde noch schnell mal etwas geändert haben möchte. Hast du deine Blogbeiträge geplant, bist du viel entspannter und es entsteht erst gar keine Hektik.

 

4. Mehr Sicherheit:

Geplante Social-Media-Beiträge bieten mehr Sicherheit. Du hast durch die längere Vorlaufzeit die Möglichkeit deine Beiträge nochmals zu überprüfen. Dabei kannst du Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigieren. Aber du hast auch die Zeit über den Inhalt nachzudenken und diesen anzupassen, zu verwerfen oder im Zeitplan zu verschieben.

5. Trends früh erkennen:

Wenn du Themen frühzeitig recherchierst, hast du die Möglichkeit Trends zu erkennen. Manche Trends kommen ohne große Vorankündigung, andere schleichen sich langsam heran. Auffälligkeiten zu bevorstehenden Trends kannst du beispielsweise über eine SEO-Keyword-Analyse herausfiltern.

Hast du einmal einen vermeintlichen Trend erkannt, kannst du diesen ganz leicht „überprüfen“. Mit Google Trends lassen sich nämlich die Suchanfragen zu deinem gefilterten Trend in einer bestimmten Zeitspanne darstellen.

Trends kann man aber auch durch intensive Recherche der Social-Media-Welt und von Nachrichten herausfinden. Dabei muss man je nach Branche auf die größten Player und wichtige Rahmenbedingungen achten und sich immer die Folgen von verschiedenen Szenarien vor Augen halten. Das erfordert ein gewisses Gefühl, was sich aber im Laufe der Zeit einstellt.

Regelmäßige Trendanalysen helfen dir dabei die aktuellsten Themen deiner Branche zu kennen und ggf. anzusprechen. Auch wenn du einen langfristigen Zeitplan hast, solltest du stets flexibel bleiben und wichtige Trends aufgreifen. Dein Zeitplan sollte nicht statisch sein, sondern dynamisch.

Social-Media-Beiträge zu planen, hat eine Menge Vorteile. Besonders die Entspannung und das Wissen, dass neben den täglichen Tätigkeiten noch etwas abläuft, macht mich jedes Mal glücklich. Umso glücklicher bin ich aber, wenn ich positive Rückmeldungen erhalte und meine Inhalte gemocht und gelesen werden.

Damit auch du Social-Media als etwas spannendes und sinnvolles und nicht als stressig wahrnimmst, beginn doch gleich mit der Planung.

Wie genau das mit dem Planen von Beiträgen funktioniert und wie man diese in einem Redaktionsplan festhalten können, erkläre ich in Teil 2.

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